Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Sie bemerkt etwas Schillerndes im Wasser und holt es heraus. Es ist eine bunte, lange und prächtige Feder, die bestimmt dem Pfau Paul gehört.
Sie springt aufgeregt umher und fragt mit leuchtenden Augen, ob er ihr zeigen kann, wie man so eine schöne Feder herstellt.
Er sagt, die Federn seien ein Geschenk der Natur, er könne sie gar nicht herstellen, sie wüchsen einfach an ihm. Dabei ist er ein wenig überheblich, weil er sich über Ritas Bewunderung freut.
Sie springt eifrig davon und flicht ein paar Tage lang aus Blumen und Blättern einen bunten Kranz — den sie am Ende stolz auf dem Kopf trägt.
Er kommt zu ihr und gibt zu: „Rita, du hast mich eines Besseren belehrt.“ Ihr Schmuck sei einzigartig, denn wahre Schönheit könne auch durch eigene Arbeit entstehen.
Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Emil und Henry finden ein Drachenei. Ein Drachenei ist kein Spielzeug: Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus, das jemanden braucht.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Der Pfau ist in Fabeln fast immer eitel. Hier nicht: Paul gibt offen zu, dass er für seine Federn nichts kann, und schickt Rita damit zu etwas Eigenem. Das ist ein ungewöhnlich großzügiger Pfau und ein guter Anlass, nach dem Vorlesen darüber zu sprechen, worauf man eigentlich stolz sein kann – auf das, was man hat, oder auf das, was man gemacht hat.
„Selbstgemacht ist zweimal wertvoll." Pauls Federn sind schön, aber geschenkt. Ritas Kranz ist schön und erarbeitet – und deshalb hat sie am Ende zwei Dinge: ein hübsches Werk und ein neues Können.
Die Fabel wertet dabei niemanden ab. Sie sagt nicht, dass natürliche Schönheit nichts wert sei, sondern dass Selbstgemachtes etwas hinzufügt, das man nicht verlieren kann.
Vier Minuten, zwei Figuren, ein Sprichwort, das sich fast von selbst formuliert – gut ab Klasse 2. Aufgabe: Selbst einen Kranz oder ein kleines Werk basteln und in zwei Sätzen aufschreiben, was daran schön ist und was man dabei gelernt hat.
Weiter mit Die Krähe und der Igel, Die kleine Schildkröte und die Geige und Der Spatz und der Igel. Alle Fabeln: alle 30 Fabeln. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Das Reh Rita bringt dem Pfau Paul eine verlorene Feder zurück und bewundert sein Gefieder. Paul erklärt, dass er dafür nichts kann – und Rita bastelt sich daraufhin einen eigenen bunten Kranz.
„Selbstgemacht ist zweimal wertvoll." Wer etwas selbst schafft, hat nicht nur das Werk, sondern auch das Können.
Normalerweise für Eitelkeit. In dieser Fabel ist er ausnahmsweise bescheiden und gibt zu, dass seine Schönheit ein Geschenk der Natur ist.
Etwa vier Minuten.
Ab Klasse 2, besonders für das Thema Stolz und Selbermachen.
Ja, als PDF unter der Fabel, ohne Anmeldung.