Vorlesen lassen
Die ganze Geschichte zum Anhören, kostenlos und ohne Anmeldung.
Alle Geschichten gibt es auch als Podcast – kostenlos, ohne Werbung, jeden Abend eine neue.
Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Er versteckt sich hinter einem Busch und macht die Geräusche eines großen, gefährlichen Wolfes nach. Ulf erschrickt so sehr, dass er hastig davonfliegt und dabei beinahe gegen einen Baum stößt.
Ein riesiges Spinnennetz ist von links nach rechts und von oben nach unten durch seinen ganzen Bau gespannt, und überall hängen falsche Spinnen. Weil er sich vor Spinnen fürchtet, traut er sich kaum hinein.
Es ist Mark, ein aufmüpfiger Häher. Schon von Weitem grinst er Finnick frech an und fragt, was denn mit ihm los sei, er sehe so verschreckt aus.
Ganz sanft sagt der Uhu, Finnick müsse lernen, dass seine Streiche anderen Angst und Unbehagen machen. Und: Was man selbst nicht erleben will, solle man auch keinem anderen zufügen.
Er denkt daran, wie er den Hasen Meister Lampe beim Grasmümmeln von hinten antippte, sodass der Haken schlagend davonhoppelte. Und wie er in Grimbarts Bau während des Mittagsschlafs eine Horde Ohrenkneifer lockte.
Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen
Ritter Emil und Zauberer Henry sind Brüder: der eine geht voran, der andere denkt nach. In Band 1 finden sie an den Drachenfelsen eine Rüstung, die nur trägt, wer sie sich verdient hat. Der Einstieg in die Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Finnick spielt Streiche, bis ihm selbst einer gespielt wird – und erst dann versteht er, wie sich das anfühlt. Das ist die goldene Regel als Geschichte, und sie funktioniert, weil die Fabel Finnick nicht bestraft, sondern ihn dasselbe erleben lässt. Beim Vorlesen lohnt sich vor der Szene in seinem Bau eine kurze Pause: Kinder ahnen dort schon, was gleich kommt.
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu." Die Fabel formuliert damit die älteste Regel des Zusammenlebens – aber sie predigt sie nicht, sondern lässt Finnick sie fühlen.
Wichtig ist der Schluss: Finnick hört nicht auf, Spaß zu haben. Er hört auf, Spaß auf Kosten anderer zu haben. Diese Unterscheidung ist für Kinder wesentlich, weil sonst die Botschaft ankommt, Späße seien grundsätzlich verboten.
Sechs Minuten und ein sehr bekanntes Sprichwort – geeignet ab Klasse 2, für Gespräche über Streiche und Grenzen auch noch in Klasse 5. Aufgabe: Eine Liste mit zwei Spalten anlegen – Streiche, über die alle lachen, und Streiche, über die nur einer lacht.
Weiter mit Der Hund und der Parkwächter, Der Löwe und das Gerücht und Die Spinne und der Hase. Alle Fabeln zum Vorlesen: alle 30 Fabeln. Für den Abend danach: Gute-Nacht-Geschichten.
Der junge Fuchs Finnick spielt allen Tieren im Wald Streiche, bis der alte Uhu Ulf sich dabei fast verletzt. Als Finnick selbst einen Streich erlebt, versteht er, wie es sich anfühlt.
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu." Spaß ist erlaubt – nur nicht auf Kosten anderer.
Der Fuchs für Schläue und Übermut, die Eule beziehungsweise der Uhu für Weisheit und Bedachtsamkeit.
Etwa sechs Minuten.
Ab Klasse 2; für Gespräche über Streiche und Grenzen ist sie bis Klasse 5 brauchbar.
Ja, unter der Fabel, ohne Anmeldung zum Ausdrucken.