Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Tobi ist immer voller Energie und dafür bekannt, anderen Streiche zu spielen. Alle kennen ihn und wissen, dass niemand vor seinen Streichen sicher ist.
Er hört von einem Park am anderen Ende des Vororts mit einem Bereich nur für Hunde — mit dem grünsten Gras und dem schwierigsten Hindernisparcours weit und breit. Viel Platz und andere Hunde sind für ihn wie eine Einladung zum Spielen.
Vor lauter Begeisterung tollt er überall herum, stört dabei die anderen Hunde und zertrampelt nach und nach die schönen Gänseblümchen auf der Wiese.
Der Parkwächter steht plötzlich hinter ihm und fragt streng, was er da eigentlich tue. Dann werden seine Augen weicher, und er erklärt, der Park sei für alle da und alle müssten aufeinander Acht geben.
Er entschuldigt sich und fragt, ob sie zusammenspielen wollen. Die anderen dürfen aussuchen, was gespielt wird, und die Regeln legen sie gemeinsam fest.
Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Emil und Henry finden ein Drachenei. Ein Drachenei ist kein Spielzeug: Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus, das jemanden braucht.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Tobi will niemanden ärgern, er spielt einfach zu wild – und merkt nicht, dass die anderen Angst haben. Der Parkwächter schimpft nicht, er erklärt. Und Tobi macht danach das Klügste, was möglich ist: Er fragt die anderen, was sie brauchen. Diese Reihenfolge ist die eigentliche Botschaft, und beim Vorlesen lohnt es sich, sie nicht zu überspringen.
Die Lehre lautet nicht „sei ruhig", sondern „schau hin". Tobi darf weiter toben – nur eben so, dass die anderen mitspielen können statt zu fliehen.
Bemerkenswert ist, wie die Fabel die Regeln entstehen lässt: Nicht der Wächter setzt sie, sondern die Hunde einigen sich. Für Klassen, die gerade eigene Regeln aufstellen, ist das ein sehr direkt übertragbares Modell.
Fünf Minuten, ein Konflikt ohne Bösewicht, ein Lösungsweg zum Nachmachen – geeignet ab Klasse 1 oder 2. Aufgabe: Drei Regeln für die eigene Pause aufschreiben, die alle mittragen können, und begründen, warum jede gebraucht wird.
Weiter mit Der Fuchs und der Uhu, Die Spinne und der Hase und Die Katze und der Hund. Alle Fabeln zum Vorlesen: alle 30 Fabeln. Für den Abend danach: Gute-Nacht-Geschichten.
Der junge Hund Tobi spielt auf der Hundewiese so wild, dass die anderen Angst bekommen. Der Parkwächter macht ihn darauf aufmerksam – und Tobi fragt die anderen, wie sie spielen möchten.
Rücksicht heißt nicht, leiser zu sein, sondern hinzuschauen: Spaß ist gut, solange niemand dabei Angst hat.
Etwa fünf Minuten.
Zum Vorlesen ab etwa vier Jahren, im Unterricht ab Klasse 1 – sie kommt ohne Bösewicht und ohne Strafe aus.
Sehr gut für das Aufstellen gemeinsamer Klassen- oder Pausenregeln, weil die Regeln in der Fabel von den Beteiligten selbst gefunden werden.
Ja, als PDF unter der Fabel, ohne Anmeldung.