Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Er hat sich hin und her gewälzt, die Sterne gezählt und tief geseufzt. Warme Milch mit Honig hat er versucht und Schäfchenzählen — nichts half. Also packt er seinen kleinen Rucksack und macht sich in der kühlen Nachtluft auf den Weg.
Die Eule sitzt mit einem Buch auf einem Ast und sagt, sie lese Geschichten, die sie zur Ruhe bringen. Der Frosch sitzt am Ufer eines Teiches und meditiert, um alle Sorgen loszulassen.
Die Schafe kuscheln sich zusammen und zählen sich gegenseitig — dafür ist Bruno ein bisschen zu groß, und er lacht darüber. Und schnurren wie das Kätzchen kann er auch nicht.
Unter einem großen Baum, als der Mond hoch am Himmel steht. Er nimmt von jedem Rat ein wenig: Er erzählt sich eine Geschichte, stellt sich vor, wie er sich zu den Schafen kuschelt, und versucht ein Lied zu singen. Bevor er es weiß, fallen ihm die Augen zu.
Er setzt sich neben sie und erzählt von der Eule, vom Frosch, von den Schafen und vom Kätzchen. Dann erzählt er eine Geschichte von einem kleinen Igel, der Freunde findet — und noch bevor sie zu Ende ist, schläft der Igel ein. Bruno deckt ihn vorsichtig mit ein paar Blättern zu.
Band 2 – Die schwebende Stadt
Wer bei dieser Geschichte in den Himmel geschaut hat, ist in Band 2 richtig: Emil und Henry finden eine alte Karte und steigen zu einer Stadt hinauf, die über den Wolken hängt.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Bruno hat alles versucht – warme Milch, Schäfchenzählen – und nichts hilft. Kinder, die selbst schlecht einschlafen, hören diese Geschichte anders als alle anderen: Hier ist einer, dem es genauso geht, und er wird nicht dafür ausgelacht. Beim Vorlesen lohnt es sich, die Ratschläge der Tiere einzeln stehen zu lassen und nach jedem eine kleine Pause zu machen. Am Ende hilft Bruno selbst einem Igel beim Einschlafen – die schönste Stelle der Geschichte.
Das Thema der Geschichte ist das Einschlafen selbst – und sie behandelt es, ohne zu belehren. Niemand sagt Bruno, er solle sich zusammenreißen; alle geben ihm etwas mit.
Der Schluss dreht die Rolle um: Bruno deckt einen Igel mit Blättern zu, damit der es warm hat, und geht leise nach Hause. Wer nach dieser Stelle aufhört zu lesen, endet mit dem Bild von jemandem, der für einen anderen sorgt – ein guter letzter Gedanke.
Weiter mit Das Einhorn, das nicht müde werden wollte, Gute Nacht, verrückte Socken und Till und die Traumtänzer-Trompete. Mehr zum Einschlafen: Geschichten zum Einschlafen. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Der Bär Bruno kann nicht einschlafen und zieht nachts los, um den Schlaf zu suchen. Unterwegs geben ihm die Tiere ihre Ratschläge mit – und am Ende hilft er selbst einem Igel beim Einschlafen.
Etwa zehn Minuten.
Sie belehrt nicht, sondern zeigt jemanden, dem es genauso geht. Für viele Kinder wirkt das entlastend – und die Ratschläge der Tiere lassen sich hinterher gemeinsam durchgehen.
Ab etwa vier Jahren.
Nein. Bruno trifft nur freundliche Tiere, es passiert nichts Bedrohliches.
Ja, kostenlos unter der Geschichte, ohne Anmeldung.