Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Ein leises Flüstern, das nicht von weit her kommt, sondern direkt aus seinem Garten. Als er sich näher zu den Blumen beugt, versteht er: Die Pflanzen sprechen mit ihm.
Ein leises Rascheln bedeutet, dass die Blätter durstig sind. Das fröhliche Zwitschern kommt von den Blüten, die sich in der Sonne räkeln. Jede Pflanze singt in ihrem eigenen Rhythmus.
Ihre Blätter fangen an, seltsam zu welken, und trotz sorgfältiger Pflege scheint nichts zu helfen. In einer Vollmondnacht schleicht Tim deshalb mit einer kleinen Laterne in den Garten, und zu Füßen der Eiche öffnet sich eine verborgene Pforte.
In einer Kammer mit sprudelndem Wasser antwortet ihm eine sanfte Stimme: Die Eiche leide, weil ihr die Verbindung zur Quelle des Lebens fehlt, und nur wahre Geduld und Liebe könnten sie wiederherstellen. Also verbringt Tim die Nacht damit, ihr Geschichten zu erzählen und von seinen Träumen zu sprechen. Am Morgen steht die Eiche kraftvoll und grüner als je zuvor.
Er wandert stundenlang tief in den Wald zu einem gigantischen Baum und fragt: „Bist du der Baum der Harmonie?“ Eine warme Brise antwortet, und eine goldene Frucht fällt in seine Hände. Zu Hause teilt er sie mit den Vögeln — und sofort erfüllt harmonisches Zwitschern die Luft.
Band 2 – Die schwebende Stadt
In Band 2 führt eine alte Karte die beiden hinauf zu einer Stadt, die über den Wolken hängt. Luna kommt hier dazu – und der erste richtige Gegenspieler der Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Tims größter Schatz ist kein Spielzeug, sondern ein Garten – allein dieser erste Absatz ist ein guter Gesprächsanlass. Die Geschichte ist mit elf Minuten eine der längeren und wird gegen Ende nachdenklich statt spannend. Wer sie teilt, hört an der Stelle auf, an der Tim zum ersten Mal eine Stimme hört. Für Kinder, die selbst etwas pflanzen, ist sie danach der beste Anlass, nachzusehen, was über Nacht gewachsen ist.
Es passiert nichts Bedrohliches – der Zauber besteht darin, dass Tim hört, was ohnehin da ist. Die Geschichte wird von Absatz zu Absatz ruhiger statt spannender.
Der Schluss ist eine Aufzählung dessen, was Tim gelernt hat: Geduld, Liebe, Harmonie, Verbundenheit. Das ist kein aufregendes Ende, sondern ein zufriedenes – genau richtig für den letzten Absatz vor dem Ausschalten.
Weiter mit Malou und das Geheimnis des Waldes, Die Jahreszeiten im Zauberland und Der Igel und der verlassene Garten. Mehr aus der Natur: längere Geschichten ab elf Minuten. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Tim pflegt jeden Tag seinen Garten. Eines Abends entdeckt er, dass die Pflanzen und Tiere darin eine eigene Stimme haben – und lernt, was Wachsen wirklich braucht.
Etwa elf Minuten. Gut teilbar an der Stelle, an der Tim zum ersten Mal eine Stimme hört.
Ab etwa fünf Jahren – sie ist länger und gegen Ende nachdenklicher als die meisten unserer Geschichten.
Sehr gut. Für Kinder, die selbst etwas gesät haben, ist sie ein guter Anlass, am nächsten Morgen nachzusehen.
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