Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Seit Jahrhunderten verbringt er die stillen Nächte allein unter dem Dach eines alten, knarrenden Hauses. Er kennt jede Ecke und jeden Winkel, aber es gibt niemanden, mit dem er seine Geheimnisse teilen könnte.
Auf dem Dachboden fällt plötzlich ein altes Fotoalbum aus einem Regal, als hätte es eine unsichtbare Hand geschubst. Und dann flüstert eine Stimme, so leise, dass es mehr ein Hauch ist: „Wer bist du?“
Eine Schatzkammer voller alter Bücher, glänzender Münzen und funkelnder Juwelen. Der Geist erklärt, das seien die Lieblingsstücke der Menschen, die hier einst gelebt haben.
Er schwebt näher heran und sagt: „Weil ich möchte, dass du weißt, dass dieses Haus voller Geschichten ist. Jeder, der hier gelebt hat, hinterließ etwas Wertvolles. Und jetzt bist du ein Teil dieser Geschichte.“
Eigentlich wollte er den Eltern vom Geist erzählen, entscheidet sich dann aber, das Geheimnis für sich zu behalten. Er sagt nur mit einem unschuldigen Lächeln, dass er sich hier total wohl fühle.
Band 2 – Die schwebende Stadt
In Band 2 führt eine alte Karte die beiden hinauf zu einer Stadt, die über den Wolken hängt. Luna kommt hier dazu – und der erste richtige Gegenspieler der Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Ein Geist im Haus ist für manche Kinder ein Reizthema – deshalb hier vorweg: Dieser Geist ist freundlich, einsam und harmlos, und die Geschichte macht daraus keinen Gruselmoment. Wer sein Kind kennt und weiß, dass Dachboden und Knarren abends heikel sind, liest sie besser am Nachmittag. Für alle anderen ist sie eine Freundschaftsgeschichte, die zufällig nachts spielt. Beim Vorlesen hilft es, den Geist von Anfang an leise und warm klingen zu lassen.
Der Geist ist der Sympathieträger, nicht die Bedrohung – ein Kind fürchtet sich hier nicht vor ihm, sondern hat Mitleid mit ihm. Das dreht die übliche Gespenstergeschichte um.
Der Schluss ist bewusst leicht: Der Junge sagt seinen Eltern, alles sei super, und behält das Geheimnis. Es endet mit einem Lächeln, nicht mit einem Schauer – und mit dem Gedanken, dass nachts etwas Schönes passiert.
Weiter mit Lillys zauberhafte Nacht, Mimi Maus und ihre Spielsachen und Der kleine Pinguin und das Polarlicht. Mehr Ruhiges: Geschichten zum Einschlafen. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Ein freundlicher Geist lebt seit Jahrhunderten allein unter dem Dach eines alten Hauses – bis ein Junge einzieht und ihn entdeckt. Aus zwei Einsamen werden nächtliche Freunde.
Nein. Der Geist ist freundlich und einsam, es gibt keinen Schreckmoment. Wenn Ihr Kind bei Dachboden und Knarren abends empfindlich ist, lesen Sie sie besser am Nachmittag.
Etwa elf Minuten.
Ab etwa fünf Jahren.
Um Einsamkeit und darum, dass zwei sehr verschiedene Wesen Freunde werden können.
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