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In einem kleinen Dorf, umgeben von einem weiten, dunklen Himmel, der jede Nacht im Sternenlicht badete, lebte ein Junge namens Eli. Eli war fasziniert von den Sternen. Jede Nacht, bevor der Schlaf ihn einholte, zählte er die Sterne am Himmel. Er träumte davon, ihnen nahe zu sein, ihre Geheimnisse zu lüften und vielleicht sogar einen von ihnen zu fangen.
Wie an jedem Abend stand Eli am Fenster und blickte in den Himmel. Plötzlich sah er, wie ein Stern vom Himmel fiel und im Feld hinter seinem Haus landete. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, schnappte er sich seine Jacke und eilte hinaus, entschlossen, den gefallenen Stern zu finden.
Nach längerer Suche im großen Feld entdeckte Eli eine leuchtende Kugel. Sie strahlte eine sanfte Wärme aus und flackerte wie ein kleiner, gefangener Funke des Himmels. „Du bist so weit gereist, kleiner Stern“, flüsterte Eli ehrfürchtig. „Aber keine Sorge, ich werde auf dich aufpassen.“ Vorsichtig hob er den Stern auf und brachte ihn nach Hause.
Zuhause angekommen, platzierte Eli den Stern auf seinem Schreibtisch und beobachtete, wie das Zimmer in einem warmen, beruhigenden Licht erstrahlte. Es schien, als würde der Stern seine Dankbarkeit ausdrücken, glücklich in der neuen Umgebung zu sein.
Mit dem Stern sicher in seinem Rucksack machte sich Eli auf den Weg. Der Wald empfing ihn mit offenen Armen, geheimnisvoll und einladend zugleich. Nach Stunden des Wanderns, als Eli fast die Hoffnung verloren hatte, erreichte er schließlich eine Lichtung. Dort war es: der Spiegel des Himmels, ein ruhiger See, der den Sternenhimmel widerspiegelte.
„Es ist Zeit für dich, nach Hause zu gehen“, sagte er leise. Eli hob den Stern hoch über seinen Kopf, schloss die Augen und dachte fest an einen Wunsch. Er wünschte sich, dass die Menschen nie die Hoffnung verlieren und immer nach den Sternen greifen mögen, egal wie unerreichbar sie scheinen. Mit diesem Gedanken ließ er den Stern los, bereit, ihn in die Freiheit zu entlassen.
„Leb wohl, mein Freund“, flüsterte Eli, während er den Stern am Himmel beobachtete. Mit einem letzten Blick auf den leuchtenden See machte sich Eli auf den Weg zurück durch den Wald. Als Eli ins Dorf zurückkehrte, fühlte er sich so glücklich wie noch nie zuvor. Er hatte einem Stern geholfen, den Weg nach Hause zu finden.E-Mail eintragen und sofort unsere zehn schönsten Geschichten als PDF zum Ausdrucken bekommen. Danach jeden Freitag eine neue. Jederzeit abbestellbar, kein Spam.
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