Die Jahreszeiten im Zauberland

Die Jahreszeiten im Zauberland

Es war einmal ein kleines Dorf, in dem die Geschwister Mia und Max lebten. Sie waren unzertrennlich und liebten es, gemeinsam Abenteuer zu erleben. Eines Tages, als sie im kleinen Wald neben ihrem Haus spielten, stießen sie auf eine geheimnisvolle Höhle, von der sie noch nie zuvor gehört hatten. Neugierig beschlossen Mia und Max, die Höhle zu erkunden. Tief im Inneren der Höhle fanden sie eine verborgene Tür, umgeben von einem leuchtenden Licht. Ohne zu zögern, drückten sie die Tür auf, und wurden sie von einem warmen, strahlenden Licht umhüllt.

Plötzlich befanden sie sich nicht mehr in der Höhle, sondern in einem zauberhaften Land voller Wunder und Magie – dem Zauberland. Blumen blühten in den schönsten Farben, Vögel zwitscherten fröhlich und der Himmel strahlte in einem klaren Blau. Mia und Max waren sprachlos vor Staunen. Sie wussten nicht, wie sie ins Zauberland gelangt waren, aber sie spürten, dass es etwas Besonderes war. Gemeinsam beschlossen sie, das Land zu erkunden und all die aufregenden Abenteuer zu erleben, die auf sie warteten. Denn wer weiß, was das Zauberland noch alles für sie bereithielt?

Als Mia und Max umherstreiften, spürten sie plötzlich einen sanften Hauch von Frühlingsluft. Die Sonne strahlte warm vom Himmel und die Vögel zwitscherten fröhlich in den Bäumen. „Oh, schau mal, Mia! Der Frühling ist da!“, rief Max aufgeregt. Mia lächelte und nickte zustimmend. Sie konnten bereits die zarten Knospen an den Bäumen sehen und bunte Blumen, die aus dem Boden sprießten.

Die Jahreszeiten im Zauberland – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 12 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt die Geschichte

Gemeinsam liefen sie durch die blühenden Wiesen und sammelten bunte Blumensträuße. „Die Blumen duften so herrlich im Frühling, nicht wahr?“, sagte Mia und schnupperte an einer frischen Blume. Max nickte und grinste. „Ja, und die Vögel singen so schön! Es klingt wie ein Konzert im Wald.“ Sie lauschten dem fröhlichen Gesang der Vögel und genossen die warme Frühlingsbrise. Auf einmal hörten sie ein leises Summen und sahen eine Gruppe von Bienen, die von Blüte zu Blüte flogen. „Die Bienen sammeln fleißig Nektar für ihren Honig“, bemerkte Max begeistert. Mia nickte und beobachtete fasziniert, wie die fleißigen Bienen arbeiteten.

Sie setzten ihren Spaziergang fort und entdeckten einen klaren Bach, der fröhlich plätschernd durch den Wald floss. „Lass uns barfuß durch das kühle Wasser laufen!“, schlug Mia vor. Max jubelte und stimmte zu. Gemeinsam plantschten sie im Bach und genossen das erfrischende Gefühl des Wassers an ihren Füßen.
Die Jahreszeiten im Zauberland Als der Abend langsam hereinbrach, setzten sich Mia und Max auf eine saftige Wiese und beobachteten den Sonnenuntergang. Der Himmel färbte sich in warmes Orange und Rosa, während die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwand. „Der Frühling ist so wunderschön“, seufzte Mia glücklich. Max nickte zustimmend. „Ja, und es ist erst der Anfang von all den Abenteuern, die wir hier erleben werden.“ Und mit einem breiten Lächeln im Gesicht schliefen die beiden unter dem klaren Sternenhimmel des Frühlings im Zauberland ein.

Als Mia und Max am nächsten Morgen weiter durch das Zauberland streiften, spürten sie plötzlich die warme Umarmung des Sommers. Die Sonne strahlte vom Himmel herab, und die Luft war erfüllt von summenden Insekten und dem Duft von frischem Gras. „Fühlt sich der Sommer nicht wunderbar an?“, fragte Mia. Max nickte begeistert und streckte seine Arme aus, um die warmen Sonnenstrahlen zu spüren.
Die Jahreszeiten im Zauberland Zusammen liefen sie über die grünen Wiesen und hörten das fröhliche Lachen der Kinder, die ebenfalls draußen im Zauberland spielten. „Sommer bedeutet Spaß und Abenteuer!“, rief Max und sprang vor Freude in die Luft. Mia lachte. „Ja, und es gibt so viel zu entdecken im Sommer! Wie wäre es mit einer Schatzsuche im Wald?“

Sie machten sich auf den Weg und durchforsteten den dichten Wald. Zwischen den Bäumen hindurch sahen sie funkelnde Lichtstrahlen, die durch das Blätterdach fielen. Die beiden hörten ein leises Plätschern und folgten dem Geräusch bis zu einem klaren See, der von saftigem Grün umgeben war. „Können wir schwimmen gehen, Mia? Bitte!“, bat Max mit großen Augen. Mia überlegte kurz und nickte dann zustimmend.

Am Abend setzten sich Mia und Max am Ufer des Sees nieder und beobachteten den Sonnenuntergang. „Der Sommer ist so aufregend und voller Spaß“, sagte Mia mit einem zufriedenen Seufzer. Max entgegnete: „Ja, und wir haben noch so viele Abenteuer vor uns, Mia!“ Und so schliefen die beiden unter dem funkelnden Sternenhimmel des Sommers ein, voller Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse.

Am nächsten Morgen spürten die Geschwister eine Veränderung in der Luft: Der Wind wehte kräftiger, und die Blätter begannen sich langsam zu färben. „Ich glaube, der Herbst ist da!“, rief Mia aufgeregt. Max schaute um sich und bemerkte die leuchtenden Farben, die die Bäume annahmen. „Ja, Mia, der Herbst ist so schön bunt!“, stimmte er freudig zu und lächelte.

Wieder machten sich die beiden in den Wald auf und hörten das Rascheln der Blätter unter ihren Füßen. „Der Herbst ist die Zeit der Veränderung“, sagte Mia nachdenklich. „Die Blätter werden bunt und fallen von den Bäumen, aber das ist doch etwas Schönes, oder?“ Max antwortete: „Ja, denn bald werden die Blätter zu einem weichen Teppich auf dem Boden, den man herrlich durchwühlen kann!“
Die Jahreszeiten im Zauberland Sie streiften durch das Laub und sammelten bunte Blätter und Kastanien. „Guck mal, Mia! Eine rote Kastanie!“, rief Max und hielt stolz seine Fundstücke hoch. Mia lächelte und freute sich über die reiche Ausbeute. „Wir könnten damit schöne Herbstdekorationen basteln, was denkst du?“ Max strahlte vor Begeisterung und nickte eifrig. Plötzlich hörten sie ein leises Rascheln im Gebüsch und sahen einen Fuchs vorbeihuschen. „Oh, wie niedlich!“, rief Mia und deutete auf den flinken Fuchs. Max beobachtete das Tier fasziniert.

Als auch dieser Tag sich dem Ende neigte, setzten sich Mia und Max auf eine moosbedeckte Bank und beobachteten den Abendhimmel. „Der Herbst ist voller Veränderungen und Überraschungen“, sagte Mia mit einem zufriedenen Lächeln. Und so schliefen die Geschwister voller Vorfreude auf den nächsten Tag ein.

Als die beiden aufwachten, bemerkten sie direkt die kühle Brise, die durch die Luft wehte. „Max, es beginnt zu schneien!“, rief Mia aufgeregt und streckte ihre Hand aus, um die ersten Schneeflocken zu fangen. Max strahlte vor Freude und fing ebenfalls an zu lachen: „Juhu, Schnee! Das bedeutet, der Winter ist da!“

Gemeinsam liefen sie durch die verzauberte Winterlandschaft und bewunderten die glitzernden Schneeflocken, die vom Himmel fielen. „Der Winter ist so wunderschön und still“, sagte Mia, während sie den Schnee unter ihren Füßen knirschen hörte. Max erwidert: „Ja, und man kann so viele tolle Dinge im Winter machen! Wie zum Beispiel Schlittenfahren oder Schneemänner bauen.“

Sie liefen weiter und entdeckten einen gefrorenen See, auf dem Kinder Schlittschuh liefen und lachend umherwirbelten. „Komm, Max, lass uns Schlittschuh laufen!“, schlug Mia vor und zog ihren Bruder mit sich. Max war sofort einverstanden und folgte Mia aufs Eis. Sie drehten Pirouetten und lachten, während sie über die glatte Oberfläche glitten.
Als es dunkler wurde, ließen die beiden sich in einer warmen, unbewohnten Hütte in der Nähe des Sees nieder. „Der Winter ist so ruhig und friedlich“, sagte Mia und schlief ein. Wenige Minuten später schloss auch Max seine Augen und träumte von den aufregenden Erlebnissen im Zauberland.

Am Morgen wurden die Geschwister von den Sonnenstrahlen geweckt und es war langsam Zeit für die beiden, nach Hause zurückzukehren. Auf ihrem Rückweg durch die geheimnisvolle Höhle, die sie ins Zauberland gebracht hatte, fühlten sie sich dankbar für all die Abenteuer, die sie erlebt hatten. Mia und Max hatten gelernt, dass Veränderung etwas Natürliches und Schönes ist. Jede Jahreszeit brachte ihre eigenen Freuden und Herausforderungen mit sich, und sie hatten sie alle genossen.

Sie traten durch die Tür der Höhle und fanden sich wieder in ihrem kleinen Dorf. Die Sonne schien und die Vögel zwitscherten fröhlich. Sie stellten fest: Es ist immer noch der gleiche Tag wie zu Beginn ihrer Abenteuer im Zauberland! Als sie zu Hause ankamen, warteten ihre Eltern bereits am Esszimmertisch. Der Vater hatte ihr Lieblingsessen gekocht, und der köstliche Duft breitete sich im Haus aus. Hungrig stürzten sich die Geschwister auf das Essen und erzählten ihren Eltern aufgeregt von ihren Abenteuern im Zauberland. Mia und Max waren überglücklich, wieder zu Hause zu sein, aber sie wussten, dass sie die Erinnerungen an das Zauberland für immer in ihrem Herzen tragen würden.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Wie kommen Mia und Max ins Zauberland?

    Beim Spielen im kleinen Wald entdecken sie eine geheimnisvolle Höhle. Tief drinnen finden sie eine verborgene Tür mit leuchtendem Licht, drücken sie auf — und stehen plötzlich in einem Land voller Wunder.

  2. 2Was erleben die beiden im Frühling des Zauberlands?

    Sie laufen durch blühende Wiesen, sammeln Blumensträuße und sehen die zarten Knospen an den Bäumen. Bienen fliegen von Blüte zu Blüte, und barfuß plantschen sie zusammen in einem kühlen Bach.

  3. 3Was sammeln Mia und Max im Herbst, und wen sehen sie im Gebüsch?

    Sie streifen durch das Laub und sammeln bunte Blätter und Kastanien; Max hält stolz eine rote Kastanie hoch. Dann raschelt es, und ein Fuchs huscht vorbei.

  4. 4Was machen die Geschwister auf dem gefrorenen See?

    Dort laufen schon Kinder Schlittschuh, und Mia zieht ihren Bruder mit aufs Eis. Sie drehen Pirouetten und lachen, während sie über die glatte Fläche gleiten.

  5. 5Was stellen Mia und Max fest, als sie wieder zu Hause sind?

    Obwohl sie vier Jahreszeiten erlebt haben, ist es immer noch derselbe Tag wie zu Beginn. Zu Hause hat der Vater ihr Lieblingsessen gekocht, und sie erzählen aufgeregt alles vom Zauberland.

Wörter aus der Geschichte

Knospen
die kleinen festen Kügelchen am Zweig, aus denen Blätter und Blüten aufgehen
Nektar
der süße Saft in den Blüten, den Bienen zu Honig machen
Kastanien
glänzend braune Früchte, die im Herbst von den Bäumen fallen
Pirouetten
schnelle Drehungen um sich selbst, zum Beispiel auf dem Eis
Blätterdach
das dichte Dach aus Blättern hoch oben über einem Wald

Zum Weitererzählen

  • Welche der vier Jahreszeiten im Zauberland würdest du dir zuerst ansehen?
  • Im Zauberland vergeht keine Zeit. Was wäre daran schön, was vielleicht auch seltsam?
  • Mia sagt, der Herbst sei die Zeit der Veränderung. Was verändert sich bei dir gerade?
  • Wenn du hinter einer geheimen Tür ein eigenes Land finden würdest — wie sähe es dort aus?
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Die Jahreszeiten im Zauberland vorlesen – so wird der Abend rund

Vier Jahreszeiten, vier Welten, eine Tür in einer Höhle – die Geschichte ist wie gebaut zum Aufteilen: Man kann nach jeder Jahreszeit aufhören und am nächsten Abend weitermachen. Damit wird aus zwölf Minuten ein kleines Fortsetzungsprojekt. Nebenbei sortiert sie, was im Frühling, Sommer, Herbst und Winter passiert – nützlich für Kinder, die das gerade lernen.

Warum „Die Jahreszeiten im Zauberland" zum Einschlafen passt

Die Geschwister sind immer zu zweit unterwegs, es gibt keinen Gegner und keine echte Gefahr. Die vier Welten sind Entdeckungen, keine Prüfungen.

Der Schluss bringt beide nach Hause an den Esstisch – hungrig, aufgeregt, erzählend. Ein sehr alltägliches, warmes Bild, mit dem sich ein Abend gut schließen lässt.

Wenn „Die Jahreszeiten im Zauberland" gefallen hat

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Häufige Fragen zu Die Jahreszeiten im Zauberland

Worum geht es in „Die Jahreszeiten im Zauberland"?

Mia und Max finden im Wald eine Höhle und darin eine verborgene Tür. Dahinter liegt ein Land, in dem alle vier Jahreszeiten nebeneinander existieren.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Etwa zwölf Minuten. Man kann nach jeder Jahreszeit aufhören – ideal für mehrere Abende.

Ab welchem Alter eignet sie sich?

Ab etwa fünf Jahren.

Lernt mein Kind etwas dabei?

Nebenbei ja: was in Frühling, Sommer, Herbst und Winter passiert – nützlich, wenn die Jahreszeiten gerade Thema sind.

Gibt es eine gefährliche Stelle?

Nein. Die Geschwister sind immer zu zweit unterwegs, es gibt keinen Gegner.

Gibt es die Geschichte als PDF?

Ja, kostenlos und ohne Anmeldung unter der Geschichte.

Download als PDF

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