Die mysteriöse Schatzkarte

Die mysteriöse Schatzkarte

Eines regnerischen Nachmittags fand Emily beim Stöbern auf dem staubigen Dachboden ihrer Großeltern eine geheimnisvolle, alte Schatzkarte. Die Karte war unter einem Stapel vergilbter Bücher und allerlei Krimskrams versteckt. Sie war voller seltsamer Zeichen und es gab einen Weg, der mit einer roten Linie nachgezeichnet war.

„Schau mal, was ich gefunden habe!“, rief Emily aufgeregt und rannte mit der Karte zu ihrem Freund Luca. „Eine echte Schatzkarte!“ Lucas Augen wurden groß vor Staunen. „Wow, meinst du, da ist ein echter Schatz versteckt?“, fragte er neugierig. „Da gibt’s nur einen Weg, das herauszufinden!“, sagte Emily mit einem verschmitzten Lächeln. „Wir sollten diesem Weg folgen und sehen, wohin er uns führt.“

Gemeinsam planten sie ihr großes Abenteuer. Sie packten ihre Rucksäcke mit Taschenlampen, um dunkle Ecken zu erhellen, Notizbücher, um alle Hinweise aufzuschreiben, und ein paar Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch.

Am nächsten Morgen schlichen Emily und Luca aus dem Haus. Ihr Herz klopfte vor Aufregung. Heute würden sie echte Schatzsucher sein. Mit der alten, knisternden Schatzkarte in Emilys Hand begannen sie ihre Reise ins Unbekannte – bereit, Rätsel zu lösen und verborgene Geheimnisse zu entdecken.

Die mysteriöse Schatzkarte – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 11 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt die Geschichte

Ihr erster Stopp war eine alte, verwitterte Mauer, die im ersten Licht des Tages fast geheimnisvoll wirkte. Auf der Mauer entdeckten sie ein verstecktes Graffiti, das aus bunten Buchstaben ein verschlüsseltes Wort formte.

„Schau mal hier, Luca! Wenn man die Buchstaben so anordnet, ergibt das ‚Abenteuer‘", rief Emily, während sie die Hinweise auf der Karte mit dem Graffiti verglich. Nach einigen Minuten des Rätselns haben sie das erste Geheimnis gelöst und ihr Weg führte sie weiter zu einem kleinen, idyllischen Park.

Kaum haben sie den Park betreten, kam Mia, eine Schulfreundin der beiden, atemlos auf sie zugelaufen. „Hey, darf ich mit euch kommen? Ich habe von eurer Schatzsuche gehört und würde zu gerne helfen!“, rief sie freudig. Emily und Luca waren sofort einverstanden, denn Mia war bekannt für ihr gutes Gespür für Rätsel.
Die mysteriöse Schatzkarte Gemeinsam zogen die drei Freunde tiefer in den Park. Während sie den nächsten Hinweis suchten, bemerkte Luca eine unheimliche Gestalt, die sie aus der Ferne beobachtete. „Da hinten! Jemand steht im Schatten und sieht uns zu“, flüsterte er nervös. Die Kinder konnten nur einen schemenhaften Umriss erkennen, der sich schnell wieder in den Schatten zurückzog, als er bemerkte, dass sie ihn entdeckt hatten.

„Wir sollten vorsichtig sein, aber unser Abenteuer nicht stoppen. Vielleicht will uns ja jemand vom Schatz abhalten!“, sagte Emily entschlossen. Ihr Herz klopfte vor Aufregung und ein kleines bisschen Angst. Luca und Mia nickten zustimmend, und mit Neugier setzten sie ihre Suche fort.

Ihre nächste Station nach dem Park war eine alte Bibliothek, deren Eingang kaum sichtbar hinter dichten Büschen verborgen war. Die Karte zeigte direkt auf die verborgene Tür und ein weiteres Rätsel wartete dort auf sie – diesmal ein Wortpuzzle, das mit alten Buchtiteln zu tun hatte. Zum Glück hatten die drei Freunde in der letzten Deutschstunde gut aufgepasst! Emily, Luca und Mia arbeiteten zusammen, ordneten die Titel neu an und entdeckten schließlich die verborgene Botschaft: „Der Schlüssel liegt beim alten Baum.“
Die mysteriöse Schatzkarte Begeistert und mit neuen Hinweisen ausgerüstet, verließen sie die Bibliothek und machten sich auf den Weg zum alten Baum, einem bekannten Wahrzeichen ihrer Stadt. Ihre kleine Gruppe fühlte sich nun mehr denn je wie echte Abenteurer, entschlossen, das Rätsel zu lösen und den mysteriösen Verfolger nicht ihre Pläne durchkreuzen zu lassen. Jeder Schritt brachte neue Aufregung und Herausforderungen, aber zusammen waren sie bereit, alles zu meistern.

Am alten Baum angekommen, kämpften sich Emily, Luca und Mia durch das dichte Unterholz, bis sie den Fuß des alten Baumes erreichten, der auf ihrer Schatzkarte markiert war. Dieser beeindruckende Baum, bekannt für seine weit ausladenden, knorrigen Wurzeln und seine majestätische Statur, sollte das letzte Wahrzeichen ihrer Suche sein. Verborgen unter seinen ausgedehnten Wurzeln entdeckten sie eine alte, moosbedeckte Truhe, die fast vollständig von der Erde verschluckt war.

„Das muss der Schatz sein!“, flüsterte Mia aufgeregt, während sie half, die schwere Truhe freizulegen. Vorsichtig hoben Luca und Emily den verrosteten Deckel an. Zu ihrer Überraschung fanden sie keinen Goldschatz, sondern eine Sammlung historischer Artefakte: alte Münzen, verblasste Fotos und kleine, handgeschriebene Tagebücher.

Gerade als sie begannen, die Gegenstände genauer zu betrachten, raschelte es hinter ihnen. Die Kinder wirbelten herum und sahen eine Gestalt, die langsam aus den Schatten trat. „Keine Angst, ich bin Dr. Ellis, ein Archäologe“, sagte der Fremde mit einer beruhigenden Stimme. „Ich habe euch beobachtet, wie ihr der Karte gefolgt seid, und wollte sicherstellen, dass diese Artefakte in sicheren Händen sind.“
Die mysteriöse Schatzkarte Dr. Ellis kniete sich neben die Kinder und begann, ihnen die Bedeutung jedes Artefakts zu erklären. Er erzählte ihnen, dass diese Artefakte wichtige Teile der lokalen Geschichte darstellen und Zeugnisse des Lebens vor hunderten von Jahren waren. Die Münzen stammten aus einem alten Handelszentrum, die Fotos zeigten frühere Bewohner der Stadt, und die Tagebücher enthielten persönliche Geschichten und Geheimnisse der Menschen, die einst hier gelebt haben.

„Ihr habt einen echten Schatz gefunden“, sagte er, als Mia ein altes Foto hochhielt. „Einen Schatz, der uns viel über unsere Vergangenheit erzählen kann.“

Während die Sonne langsam unterging, packten Emily, Luca und Mia die Artefakte sorgfältig ein, um sie ins lokale Museum zu bringen, wo sie für alle sichtbar ausgestellt werden sollten. Sie fühlten sich wie kleine Historiker – bereit, ihre Entdeckung mit der Welt zu teilen. Ihr Abenteuer fühlte sich jetzt wie ein Teil eines großen Puzzles an, das sie gerade erst zu lösen begonnen haben. Die Kinder waren stolz und aufgeregt, als sie zusammen mit Dr. Ellis zum Museum gingen – voller Vorfreude darauf, ihre Geschichten über die Schätze, die sie gefunden haben, zu erzählen.

Im Museum wurden sie von einer kleinen Menschenmenge begeistert empfangen. „Hurra, da sind unsere kleinen Helden!“, riefen die Leute, als sie eintraten. Dr. Ellis, der freundliche Archäologe, führte sie durch das Museum. Er zeigte ihnen, wo die Artefakte ausgestellt werden würden. „Ihr habt etwas Großartiges geleistet, indem ihr diese Schätze gefunden habt“, sagte er und zeigte auf die Vitrine, die bald ihre Funde beherbergen würde.

Die Kinder waren überwältigt von Stolz und sahen einander lächelnd an. Sie haben nicht nur spannende Geheimnisse gelüftet, sondern auch dazu beigetragen, die Geschichte ihrer Stadt zu bewahren.
Später am Tag organisierten die Eltern der Kinder eine kleine Feier im Park, wo alles begonnen hatte. Es gab Kuchen, Saft und jede Menge Spaß. Unter den alten Bäumen des Parks, deren Blätter im Abendlicht tanzten, erzählten Emily, Luca und Mia ihren Freunden und Familien von den alten Münzen, geheimnisvollen Fotos und den Abenteuern, die sie erlebt haben.

„Und was machen wir als Nächstes?“, fragte Mia, während sie ein Stück Apfelkuchen aß. „Vielleicht gibt es noch mehr Geheimnisse da draußen“, antwortete Luca, seine Augen funkelten vor Aufregung. Emily nickte zustimmend. „Eines ist sicher: Egal was kommt, wir sind bereit für ein weiteres Abenteuer!“

Mit gefüllten Bäuchen und glücklichen Herzen planten sie bereits ihre nächste große Expedition. Sie wussten jetzt, dass die wahre Magie in den Freundschaften lag, die sie auf ihren Reisen schmiedeten, und in den Erfahrungen, die sie gemeinsam machten. Der Park, beleuchtet von der untergehenden Sonne und dem Lachen der Kinder, war der perfekte Ort, um von zukünftigen Abenteuern zu träumen und neue Wege einzuschlagen.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Wo findet Emily die alte Schatzkarte?

    An einem regnerischen Nachmittag stöbert sie auf dem staubigen Dachboden ihrer Großeltern. Unter einem Stapel vergilbter Bücher und allerlei Krimskrams liegt die Karte, voller seltsamer Zeichen und mit einer roten Linie darauf.

  2. 2Was ist das erste Rätsel auf ihrem Weg?

    An einer alten, verwitterten Mauer entdecken Emily und Luca ein verstecktes Graffiti aus bunten Buchstaben. Als sie die Buchstaben richtig anordnen, ergibt sich das Wort „Abenteuer“.

  3. 3Wer kommt im Park dazu, und wen bemerkt Luca dort?

    Ihre Schulfreundin Mia läuft atemlos herbei und will mithelfen; sie ist bekannt für ihr gutes Gespür für Rätsel. Kurz darauf sieht Luca eine unheimliche Gestalt, die sie beobachtet und schnell wieder in den Schatten zurückweicht.

  4. 4Was ist in der Truhe unter dem alten Baum?

    Kein Goldschatz, sondern eine Sammlung alter Sachen: Münzen, verblasste Fotos und kleine, handgeschriebene Tagebücher — moosbedeckt und fast von der Erde verschluckt.

  5. 5Wer ist die Gestalt aus den Schatten, und was passiert am Ende?

    Es ist Dr. Ellis, ein Archäologe, der aufpassen wollte, dass die Funde in sicheren Händen sind. Er erklärt den Kindern jedes Stück, und gemeinsam bringen sie alles ins Museum, wo es in einer Vitrine ausgestellt wird.

Wörter aus der Geschichte

Dachboden
der Raum ganz oben im Haus, direkt unter dem Dach
Krimskrams
lauter kleine Sachen, die herumliegen und niemandem wichtig sind
Artefakte
alte Gegenstände, die Menschen früher gemacht und benutzt haben
Archäologe
jemand, der Spuren aus alter Zeit ausgräbt und erforscht
Vitrine
ein Schaukasten aus Glas, in dem kostbare Dinge ausgestellt werden

Zum Weitererzählen

  • Die Kinder haben Angst vor dem Verfolger und suchen trotzdem weiter. Hättest du das auch gemacht?
  • Warum ist eine Kiste mit alten Fotos und Tagebüchern ein Schatz?
  • Was könnte wohl in den handgeschriebenen Tagebüchern stehen?
  • Wenn du auf einem Dachboden eine Karte fändest — wohin sollte sie führen?
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Die mysteriöse Schatzkarte vorlesen – so wird der Abend rund

Ein regnerischer Nachmittag, ein Dachboden, eine alte Karte – der Anfang ist genau der Traum, den Kinder an verregneten Tagen haben. Elf Minuten, ein klarer Ablauf: finden, entschlüsseln, losziehen. Wenn Sie danach eine eigene Karte malen, hat der nächste Nachmittag Programm. Für den Abend gut geeignet, weil die Suche im Park endet und nicht in der Wildnis.

Warum „Die mysteriöse Schatzkarte" zum Einschlafen passt

Es gibt keine Gefahr – die Suche führt durch bekannte Gegend, und niemand will den Kindern etwas. Der Reiz liegt im Entschlüsseln, nicht im Risiko.

Der Schluss spielt im Park bei untergehender Sonne, mit Kinderlachen und Plänen für das nächste Mal. Ein ruhiges, sattes Bild zum Abschluss.

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Häufige Fragen zu Die mysteriöse Schatzkarte

Worum geht es in „Die mysteriöse Schatzkarte"?

Emily findet auf dem Dachboden ihrer Großeltern eine alte Schatzkarte mit einer roten Linie. Zusammen mit ihrem Freund Luca macht sie sich auf die Suche.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Etwa elf Minuten.

Ab welchem Alter eignet sie sich?

Ab etwa vier Jahren. Es gibt keine Gefahr – die Suche führt durch bekannte Gegend.

Was kann man danach machen?

Eine eigene Schatzkarte malen. Die Geschichte liefert die Vorlage gleich mit.

Eignet sie sich für den Abend?

Ja. Sie endet im Park bei untergehender Sonne, nicht in der Wildnis.

Gibt es die Geschichte als PDF?

Ja, kostenlos und ohne Anmeldung unter der Geschichte.

Download als PDF

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