Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen

Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen

Es war einmal ein lustiges Piratenschiff namens „Bunte Blitzen“, das in allen Farben des Regenbogens leuchtete. Die Crew, angeführt von der frechen Kapitänin Kunterbunt, war genauso farbenfroh und schrullig. Eines Tages beschlossen sie, den geheimnisvollen Schatz am Ende des Regenbogens zu suchen.

„Anker lichten! Segel setzen!“, rief Kapitänin Kunterbunt, und das Schiff hob ab, direkt auf den nächsten Regenbogen zu. Ja, das Schiff konnte fliegen! Aber nur auf Regenbögen. „Wir brauchen mehr Farbe, um schneller zu sein!“, entschied der kunstliebende Papagei Pieks, und alle begannen, das Schiff noch bunter zu malen.

Plötzlich tauchte ein Schwarm wolkiger Schafe auf, die im Weg standen. „Oh nein, eine Schafblockade!“, kreischte der erste Maat, der schielende Seebär Schnuck. „Keine Sorge“, lachte Kapitänin Kunterbunt, „wir spielen einfach Wolken-Bowling!“ Mit einer riesigen, bunten Kugel, kegelten sie die Schafe beiseite, die kichernd wie Wolkenflocken davonschwebten.

Nach diesem aufregenden Spiel erreichten sie die erste Insel des Regenbogens, wo ein weiteres Abenteuer auf sie wartete. Auf der Insel fanden sie eine Schatzkarte, die zu einer geheimen Höhle führte. Doch die Karte war in Rätseln geschrieben. „Das Rätsel lautet: „Ich bin am Tag draußen und verschwinde in der Nacht. Was bin ich?'“, rätselte die Kapitänin.

Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 8 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt die Geschichte

Nach kurzem Grübeln hatte Pieks die Antwort: „Die Sonne!“ Alle staunten über seine Schlauheit. Mit der gelösten Aufgabe in der Tasche, machte sich die bunte Crew bereit, die Höhle zu erkunden und hoffte, dort den ersten Hinweis auf den versteckten Regenbogenschatz zu finden.

Nachdem die Crew des „Bunten Blitzens“ das Rätsel der Sonne gelöst hatte, segelten sie weiter entlang des Regenbogens. Die nächste Insel leuchtete in einem tiefen Purpur, und sie war bekannt als die Insel der Echos. Kapitänin Kunterbunt war fest entschlossen, dort das zweite Stück des Regenbogenschatzes zu finden.
Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen Kaum hatten sie angelegt, hallten seltsame Laute durch die Luft. „Willkommen auf der Insel der Echos“, tönte eine Stimme vielfach wider. Die Piraten folgten der Stimme bis zu einer großen Höhle, deren Wände so glatt waren, dass sie das Licht reflektierten. In der Mitte der Höhle stand ein großer, purpurner Kristall, der in der Dunkelheit leuchtete.

„Um diesen Kristall zu nehmen, müsst ihr erst mein Echo-Rätsel lösen“, sprach der Kristall, und seine Stimme hallte von jeder Wand wider. „Ich bin immer da, aber schwer zu sehen. Wenn ich jung bin, bin ich klein. Wenn ich alt bin, bin ich rund. Was bin ich?“
Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen Die Piraten grübelten und murmelten Vorschläge. „Ein Stern? Ein Stein? Ein Käseball?“, rieten sie wild durcheinander. Plötzlich hatte die junge Piratin Lila eine Idee. „Es ist der Mond!“, rief sie aus. Der Kristall leuchtete auf und der Weg zu ihm wurde frei.

Glücklich über ihren Erfolg, nahmen sie den Kristall an sich, als plötzlich die Höhle zu beben begann. „Schnell raus hier!“, schrie Kapitänin Kunterbunt, und alle stürmten aus der Höhle. Gerade rechtzeitig, denn kaum waren sie draußen, stürzte die Höhlendecke ein.

„Das war knapp!“, keuchte der Matrose Flappi, während er sich den Staub von der Schulter klopfte. Kapitänin Kunterbunt aber lachte nur und winkte ab. „Ein Piratenleben ist nichts für schwache Nerven!“

Wieder auf dem „Bunten Blitzen“ setzten sie ihre Reise fort. Der nächste Stopp war die Blauinsel, wo laut der Schatzkarte das letzte Rätsel auf sie wartete. Während sie dem Verlauf des Regenbogens folgten, konnten sie bereits eine Melodie hören. „Die Blauinsel ist bekannt für ihre Musik“, erklärte Kapitänin Kunterbunt.
Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen Mit dem purpurnen Kristall sicher an Bord und voller Vorfreude auf das musikalische Abenteuer, segelte das „Bunte Blitzen“ durch den immer lichter werdenden Regenbogen, bereit, das letzte Geheimnis des Regenbogenschatzes zu enthüllen.

Das „Bunte Blitzen“ erreichte die Blauinsel. Die ganze Insel schimmerte und jedes Blatt, jeder Stein schien sich im Rhythmus der Musik zu bewegen.

Die Piraten gingen an Land und wurden sofort von einer Gruppe singender Seehunde begrüßt. „Willkommen, ihr mutigen Seefahrer! Um den letzten Schatz zu heben, müsst ihr unser einfaches Liederrätsel lösen“, sangen die Seehunde in perfekter Harmonie.

Die Kapitänin nickte entschlossen und die ganze Mannschaft lauschte dem Rätsel: „Ich falle vom Himmel, aber ich bin nicht aus Stein, ich fließe in Flüssen, bin oft ganz allein. Im Winter bin ich fest, doch im Sommer verschwinde ich. Was bin ich?“

Die Crew schaute sich verwirrt um. Das klang zunächst knifflig. Die kleine Piratin Lila kicherte und sagte: „Es ist einfach! Es ist Wasser!“

Die Seehunde klatschten begeistert mit ihren Flossen und stimmten ein fröhliches Lied an. „Richtig geraten, cleveres Mädchen!“, sangen sie. Mit einem freundlichen Nicken enthüllten sie eine verborgene Truhe, die zwischen großen Felsen versteckt war und von blauen Algen bedeckt wurde.
Die Piraten jubelten und rannten zur Truhe. Kapitänin Kunterbunt schloss sie auf und zum Vorschein kam ein strahlender, blauer Diamant, der das Licht der Insel in allen Farben des Regenbogens reflektierte. „Der Schatz des Regenbogens ist nun komplett!“, rief die Kapitänin aus.

Mit den drei Edelsteinen sicher in ihrem Besitz, dem Rubin, dem Smaragd und dem Diamant, bedankte sich die Crew bei den singenden Seehunden und machte sich bereit zur Abreise. Die Seehunde winkten ihnen zum Abschied und sangen ein Lied, das die Abenteuer der Piraten auf dem Regenbogen beschrieb.

Während das „Bunte Blitzen“ sich in den Himmel erhob und den Regenbogen zurück zur Heimat segelte, dachte die Piraten an ihre Abenteuer. Jeder Edelstein in der Schatzkiste stand nicht nur für ein gelöstes Rätsel, sondern auch für die Freundschaft, die sie unterwegs gefunden hatten.

Kapitänin Kunterbunt blickte auf ihre bunte Crew und wusste, dass dies nicht ihr letztes Abenteuer sein würde. Denn solange der Himmel Regenbögen malte, würden die Regenbogen-Räuber immer neue Abenteuer suchen – und finden.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Was ist das Besondere am Piratenschiff „Bunte Blitzen“?

    Es leuchtet in allen Farben des Regenbogens — und es kann fliegen. Allerdings nur auf Regenbögen. Deshalb malt die Crew es unterwegs noch bunter an, um schneller zu werden.

  2. 2Wie kommt die Crew an den wolkigen Schafen vorbei, die im Weg stehen?

    Kapitänin Kunterbunt lacht und ruft, sie spielen einfach Wolken-Bowling. Mit einer riesigen bunten Kugel kegeln sie die Schafe beiseite, die kichernd wie Wolkenflocken davonschweben.

  3. 3Welches Rätsel stellt der purpurne Kristall in der Höhle, und wer löst es?

    Er fragt: „Ich bin immer da, aber schwer zu sehen. Wenn ich jung bin, bin ich klein. Wenn ich alt bin, bin ich rund.“ Die junge Piratin Lila ruft: „Es ist der Mond!“ — und der Weg zum Kristall wird frei.

  4. 4Was wollen die singenden Seehunde auf der Blauinsel wissen?

    Sie singen ein Rätsel von etwas, das vom Himmel fällt, in Flüssen fließt und im Winter fest wird. Lila kichert und sagt: „Es ist Wasser!“ Da klatschen die Seehunde mit den Flossen und zeigen die versteckte Truhe.

  5. 5Was hat die Crew am Ende alles beisammen?

    Drei Edelsteine: den Rubin, den Smaragd und den Diamanten. Jeder steht nicht nur für ein gelöstes Rätsel, sondern auch für die Freundschaft, die sie unterwegs gefunden haben.

Wörter aus der Geschichte

Maat
der Helfer des Kapitäns auf einem Schiff
Matrose
jemand, der auf einem Schiff arbeitet
Papagei
ein bunter Vogel, der Wörter nachsprechen kann
Smaragd
ein wertvoller grüner Edelstein
Algen
grüne Wasserpflanzen, die auf Steinen im Meer wachsen

Zum Weitererzählen

  • Die Crew löst drei Rätsel: Sonne, Mond und Wasser. Welches fandest du am kniffligsten?
  • Wolken-Bowling gegen wolkige Schafe — was für ein Spiel könnte man noch auf einem Regenbogen spielen?
  • Kapitänin Kunterbunt sagt: „Ein Piratenleben ist nichts für schwache Nerven!“ Was meint sie damit?
  • Wenn du in dieser Crew mitfahren dürftest — welchen Piratennamen würdest du dir aussuchen?
Weil hier Piraten vorkommen

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Kapitänin Kunterbunt vorlesen – so wird der Abend rund

Ein Piratenschiff, das abhebt und über Regenbögen segelt – die Geschichte nimmt sich selbst nicht ernst, und das ist ihr Charme. Acht Minuten, viel Farbe, eine schrullige Mannschaft. Beim Vorlesen lohnt es sich, den Kommandos von Kapitänin Kunterbunt eine kräftige Stimme zu geben – Kinder rufen dann mit. Für die letzte Geschichte des Abends eher eine Nummer zu munter, davor genau richtig.

Warum „Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen" zum Einschlafen passt

Es gibt keine Bösewichte und keine Kämpfe – diese Piraten suchen einen Schatz, aber sie bedrohen niemanden. Für den Abend heißt das: viel Spaß, keine Angst.

Der Schluss betont, was unterwegs entstanden ist – die Freundschaft, nicht der Schatz. Ein zufriedenes Ende, auch wenn die Geschichte insgesamt eher aufweckt als beruhigt.

Wenn „Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen" gefallen hat

Weiter mit Kapitän Tim, Der Pirat, der nicht schwimmen konnte und Die mutigen Entdecker des Regenbogens. Mehr vom Meer: Meergeschichten. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.

Häufige Fragen zu Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen

Worum geht es in „Kapitänin Kunterbunt und ihre Crew auf dem Regenbogen"?

Das Piratenschiff „Bunte Blitzen" leuchtet in allen Regenbogenfarben und kann fliegen. Kapitänin Kunterbunt und ihre schrullige Crew suchen den Schatz am Ende des Regenbogens.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Etwa acht Minuten.

Sind die Piraten gefährlich?

Nein. Es gibt keine Bösewichte und keine Kämpfe – diese Piraten suchen einen Schatz, bedrohen aber niemanden.

Ist sie für den Abend geeignet?

Als vorletzte Geschichte ja – sie macht eher munter als müde. Für die allerletzte nehmen Sie besser eine ruhigere.

Ab welchem Alter eignet sie sich?

Ab etwa vier Jahren.

Gibt es die Geschichte als PDF?

Ja, kostenlos und ohne Anmeldung unter der Geschichte.

Download als PDF

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