Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten

Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten

In dieser herzerwärmenden Geschichte begleiten wir Max und seinen lachenden Papagei Giggles auf ein nächtliches Abenteuer, wo sie unter dem kichernden Mond einschlafen. Eine magische Nacht voller Geschichten, Sterne und eines sprechenden Mondes wartet auf sie, die ihre Vorstellungskraft und Träume auf eine unvergessliche Reise mitnimmt.

Es war einmal ein kleines, verschlafenes Dorf, das in einem weit entfernten Tal zwischen hüpfenden Hügeln und singenden Flüssen lag. In diesem Dorf lebte ein kleiner Junge namens Max, der für sein unglaubliches Talent bekannt war, einzuschlafen. Ja, richtig gehört! Max konnte überall und jederzeit einschlafen. Auf einem Baum? Kein Problem! Beim Essen? Sicher doch! Sogar auf einem hoppelnden Pferd! Aber das Allerbeste war, dass Max niemals allein schlief. Sein treuer Freund, ein quietschgelber Papagei namens Giggles, war immer bei ihm. Giggles war kein gewöhnlicher Papagei. Er konnte nicht fliegen, aber oh, wie er lachen konnte!

Eines Abends, als die Sonne hinter den kichernden Kornfeldern unterging, fasste Max einen kühnen Plan. "Giggles," sagte er, "heute Nacht werden wir im Mondlicht schlafen!" Giggles lachte so laut, dass er fast von der Fensterbank fiel. "Im Mondlicht? Wie aufregend!"

Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 7 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt die Geschichte

So machten sie sich auf den Weg, bepackt mit einer Decke, einem Kissen und einer Taschenlampe, die aussah wie eine fliegende Untertasse. Sie gingen hinaus in die kühle Nacht, vorbei an den schlafenden Häusern und den träumenden Bäumen, bis sie den perfekten Ort fanden – eine kleine Lichtung, die vom Mond so hell erleuchtet wurde, dass sie glänzte wie ein Diamant.

Max breitete die Decke aus und legte sich hin, Giggles kuschelte sich an seine Seite. Alles war perfekt für eine gute Nacht voll Schlaf. Doch gerade als Max seine Augen schloss, hörte er ein seltsames Geräusch. Es war kein Grunzen, kein Schnarchen, sondern ein Kichern. Ja, richtig, ein Kichern! Aber es war nicht Giggles, der lachte. Es war der Mond!
Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten Der Mond, groß und rund, blickte auf sie herab und kicherte leise. "Hallo, Max und Giggles," sagte der Mond. "Es sieht so aus, als hättet ihr einen zauberhaften Schlafplatz gefunden."

Max und Giggles waren sprachlos. Der Mond, der sprach? Und lachte?

"Ich sehe selten jemanden hier schlafen," fuhr der Mond fort. "Also dachte ich, ich unterhalte euch ein bisschen."

Und so begann der Mond, die lustigsten Geschichten zu erzählen, die Max und Giggles je gehört hatten. Er erzählte von den Sternen, die Verstecken spielten, von den Wolken, die Wettrennen veranstalteten, und von den Kometen, die immer ihre Schuhe verloren. Max und Giggles lachten so sehr, dass ihre Bäuche wehtaten.
Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten Aber dann, mitten im Lachen, passierte etwas Unerwartetes. Max gähnte. Ein riesiges, monumentales Gähnen. Giggles folgte ihm sofort mit einem Gähnen, das klang, als ob jemand eine Quietscheente drücken würde.

"Es sieht so aus, als wäre es Zeit zu schlafen," sagte der Mond lächelnd. "Aber bevor ihr einschlaft, habe ich ein besonderes Geschenk für euch."

Und mit einem sanften Flüstern ließ der Mond tausend funkelnde Sterne herabregnen, die um Max und Giggles herumtanzten, bis sie sich in eine glitzernde Decke verwandelten, die sie warm und sicher einhüllte.
Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten Mit einem Lächeln auf den Lippen und Glitzer in den Augen schliefen Max und Giggles ein, begleitet von der sanften Melodie des singenden Flusses und der weichen Umarmung des Mondlichts.

Die Nacht verging, und als der erste Strahl der Morgensonne die Lichtung berührte, wachte Max auf. Er rieb sich die Augen und sah nach oben, aber der Mond war verschwunden, und die Sterne auch. Alles, was blieb, war eine kleine Feder neben Giggles, die im Sonnenlicht schimmerte.

Max lächelte und wusste, dass es keine gewöhnliche Nacht gewesen war. Sie hatten mit dem Mond gelacht, unter Sternen geschlafen und eine Nacht verbracht, die sie nie vergessen würden.
Als sie nach Hause zurückkehrten, erzählten sie jedem von ihrem Abenteuer. Natürlich glaubte ihnen niemand so recht. Wie könnte auch ein Mond sprechen und Sterne herabregnen lassen?

Aber Max und Giggles wussten es besser. Jede Nacht, bevor sie schliefen, blickten sie hinauf zum Himmel, sagten dem Mond gute Nacht und lächelten über das kleine Geheimnis, das sie teilten.

Und so endet die Geschichte von Max, dem Meister des Einschlafens, und Giggles, dem lachenden Papagei, die eine Nacht unter dem kichernden Mond verbrachten. Wer weiß, vielleicht, wenn du das nächste Mal in einer sternklaren Nacht einschläfst, wirst du auch vom Mond eine Geschichte erzählt bekommen. Aber vergiss nicht, vor dem Schlafengehen gute Nacht zu sagen!

Und mit einem letzten Gähnen und einem leisen Lachen schlüpften alle Kinder unter ihre Decken, träumten von sprechenden Monden und tanzenden Sternen, und schliefen tief und fest, bis der Morgen kam.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Wofür ist Max in seinem Dorf bekannt?

    Dafür, dass er überall und jederzeit einschlafen kann. Auf einem Baum, beim Essen und sogar auf einem hoppelnden Pferd.

  2. 2Was ist an dem Papagei Giggles besonders?

    Er ist quietschgelb und kein gewöhnlicher Papagei: Fliegen kann er nicht, dafür kann er lachen wie kein anderer. Und er ist immer bei Max, denn Max schläft nie allein.

  3. 3Was nehmen die beiden mit, als sie im Mondlicht schlafen wollen?

    Eine Decke, ein Kissen und eine Taschenlampe, die aussieht wie eine fliegende Untertasse. Sie suchen so lange, bis sie eine kleine Lichtung finden, die im Mondlicht glänzt wie ein Diamant.

  4. 4Wer kichert in der Nacht, und was macht er dann?

    Es ist der Mond selbst. Er sagt, er sehe hier selten jemanden schlafen, und erzählt die lustigsten Geschichten: von Sternen, die Verstecken spielen, von Wolken, die Wettrennen veranstalten, und von Kometen, die immer ihre Schuhe verlieren.

  5. 5Was schenkt der Mond zum Schluss, und was bleibt am Morgen davon übrig?

    Er lässt tausend funkelnde Sterne herabregnen, die um die beiden herumtanzen und sich in eine glitzernde Decke verwandeln. Am Morgen sind Mond und Sterne verschwunden — nur eine kleine Feder liegt noch neben Giggles und schimmert in der Sonne.

Wörter aus der Geschichte

Papagei
ein bunter Vogel, der Wörter nachsprechen kann
Lichtung
eine freie Stelle im Wald, wo keine Bäume wachsen
Kometen
riesige Klumpen aus Eis und Staub, die mit einem leuchtenden Schweif am Himmel vorbeiziehen
Fensterbank
das schmale Brett unten am Fenster, auf das man etwas stellen kann
Quietscheente
die gelbe Gummiente für die Badewanne, die quietscht, wenn man sie drückt

Zum Weitererzählen

  • Der Mond erzählt von Kometen, die ihre Schuhe verlieren. Welche Geschichte würdest du dem Mond erzählen?
  • Zu Hause glaubt den beiden niemand. Ist das schlimm für Max und Giggles?
  • Warum sagen die beiden dem Mond jeden Abend gute Nacht?
  • Wo würdest du am liebsten einmal draußen schlafen, und wen würdest du mitnehmen?
Wenn heute nach oben geschaut wurde

Band 2 – Die schwebende Stadt

Wer bei dieser Geschichte in den Himmel geschaut hat, ist in Band 2 richtig: Emil und Henry finden eine alte Karte und steigen zu einer Stadt hinauf, die über den Wolken hängt.

Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €

Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten vorlesen – so wird der Abend rund

Ein Papagei, der lacht, und ein Mond, der spricht – die Geschichte ist von vornherein als Einschlafgeschichte gebaut und sagt das auch selbst. Sieben Minuten, freundlich, ohne Handlung, die aufregt. Beim Vorlesen lohnt sich das Lachen von Giggles: einmal wirklich machen, dann lachen Kinder mit und werden danach von selbst ruhiger.

Warum „Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten" zum Einschlafen passt

Es gibt keine Gefahr, keinen Gegner und keinen Spannungsbogen, der wachhält – die Geschichte ist eine Aneinanderreihung freundlicher Bilder unter dem Mond.

Der Schluss ist eine direkte Aufforderung: vor dem Schlafengehen Gute Nacht sagen. Danach schlüpfen alle Kinder unter die Decken und schlafen tief bis zum Morgen. Deutlicher kann eine Geschichte den Abend nicht beenden.

Wenn „Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten" gefallen hat

Weiter mit Die Traumweber, Der Stern, der sein Licht verlegt hatte und Flauschi und die verschwundene Traumwolke. Mehr zum Einschlafen: Geschichten zum Einschlafen. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.

Häufige Fragen zu Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten

Worum geht es in „Max, Giggles und die Mondlicht-Geschichten"?

Max und sein lachender Papagei Giggles erleben eine Nacht unter einem Mond, der sprechen kann – und schlafen darunter ein.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Etwa sieben Minuten.

Warum eignet sie sich besonders zum Einschlafen?

Weil sie genau dafür gebaut ist: keine Gefahr, kein Spannungsbogen, und am Ende eine Aufforderung, Gute Nacht zu sagen.

Ab welchem Alter eignet sie sich?

Ab etwa vier Jahren.

Kann man mitmachen?

Ja – Giggles’ Lachen einmal wirklich machen. Kinder lachen mit und werden danach von selbst ruhiger.

Gibt es die Geschichte als PDF?

Ja, kostenlos und ohne Anmeldung unter der Geschichte.

Download als PDF

Morgen Abend weiterlesen? Ritter Emil und Zauberer Henry gibt es gedruckt – sechs Bände zum Vorlesen ab vier Jahren, alle sechs zusammen 79,00 € statt 90,00 €.

Noch mehr Geschichten für heute Abend

Diese Geschichte ist eine von 214 kostenlosen Gute-Nacht-Geschichten auf emhema.de – alle zum Vorlesen und als PDF zum Ausdrucken.

  • Den 23. mit Kugelschreiber eingetragen

    Der längste Dezember

    7 Minuten Vorlesezeit

    Im Jahr, in dem Mattea zwölf wird, dauert der Dezember gefühlt neun Wochen. Es liegt daran, dass ihr Vater seit August in einer anderen Stadt arbeitet und erst am 23. kommt. Die drei...

  • Drei Wochen alt und über der Heizung

    Der Kranz, der zu früh brannte

    4 Minuten Vorlesezeit

    Am vierten Advent brennen vier Kerzen auf einem Kranz, der seit drei Wochen auf der Heizung steht. Als alle kurz in der Küche sind, fängt er an zu brennen. Was dann passiert, dauert ...

  • Neunzig Minuten, immer gleich

    Der zweite Advent bei Frau Kroll

    4 Minuten Vorlesezeit

    Jedes Jahr am zweiten Advent besucht Familie Doric die Nachbarin von gegenüber, und jedes Jahr findet Elin das schrecklich. In diesem Jahr fällt der Besuch aus, weil Frau Kroll im Kr...

  • Der Dezember ist der längste Monat

    Warten ist ein Beruf

    4 Minuten Vorlesezeit

    Am 2. Dezember erklärt Jost, dass Warten das Schlimmste sei, was es gibt. Sein Onkel, der bei der Bahn arbeitet, widerspricht ihm. Er zeigt ihm etwas, das Jost danach vier Wochen lan...

  • Der Kranz steht in der Mitte

    Das Wachs auf dem Tisch

    3 Minuten Vorlesezeit

    Am dritten Advent kippt eine Kerze um, und auf dem Esstisch liegt ein Fleck aus rotem Wachs. Der Tisch gehört der Familie seit vier Generationen. Was danach passiert, ist deutlich we...

  • Sechs Sorten auf dem Tisch

    Die Plätzchen, die keiner mochte

    3 Minuten Vorlesezeit

    Jedes Jahr backt Oma Rethmeier Anisplätzchen, und jedes Jahr isst sie niemand. In diesem Jahr sagt es ihr jemand. Was dann passiert, hätte niemand vorhergesehen.