Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Theo glaubt seit einem Jahr nicht mehr an den Osterhasen und sagt jedes Mal: „Der Osterhase ist nur ein Märchen.“ Tom antwortet missmutig: „Das sagst du nur, weil du den Osterhasen noch nie gesehen hast“ — und geht allein weiterspielen.
Zuerst hält Theo das kleine Licht für ein Glühwürmchen. Doch auf dem Fensterbrett sitzt eine Fee mit schimmernden Flügeln, schlank wie eine Libelle, in einem Kleid aus gewebten Blütenblättern. „Ich bin Liana, die Osterfee“, sagt sie.
Liana kichert und erklärt: Der Osterhase ist gerade sehr beschäftigt, er hat viele Eier zu verstecken. Deshalb hilft sie ihm, die Freude des Osterfests zu verbreiten — nur auf eine etwas andere Art.
Liana drückt ihm Pinsel und Farbe in die Hand: „Bemale dein eigenes Oster-Ei — egal, wie du willst.“ Theo malt es in leuchtenden Blautönen mit kleinen Sternen darauf, und danach strahlt und glänzt das Ei.
Liana setzt ihn in seinem eigenen Garten ab, genau unter dem Fenster seines kleinen Bruders. Theo legt das Ei mitten in die Nelken. Als er die Hand zurückzieht, leuchtet es sanft, und im Glanz ist kurz das Gesicht des schlafenden Tom zu sehen, der im Schlaf zu lächeln beginnt.
Band 2 – Die schwebende Stadt
Wer bei dieser Geschichte in den Himmel geschaut hat, ist in Band 2 richtig: Emil und Henry finden eine alte Karte und steigen zu einer Stadt hinauf, die über den Wolken hängt.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Theo hinterfragt alles und glaubt seit einem Jahr nicht mehr an den Osterhasen – für Kinder, die gerade an dieser Schwelle stehen, ist das die richtige Geschichte. Sie nimmt seinen Zweifel ernst, statt ihn lächerlich zu machen. Zehn Minuten. Beim Vorlesen lohnt es sich, Theos skeptische Sätze wirklich trocken zu sprechen; der Kontrast zum Ende ist dann größer.
Es gibt keinen Streit und niemanden, der Theo überredet. Er ändert seine Meinung, weil er etwas erlebt – das ist die einzige Art, die bei skeptischen Kindern funktioniert.
Der Schluss ist ein Morgen: Theo findet sein eigenes blaues Ei im Garten versteckt. Ein ruhiges, zufriedenes Ende, das nichts erklärt und nichts erklären muss.
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Theo hinterfragt alles und glaubt seit einem Jahr nicht mehr an den Osterhasen. Dann passiert etwas, das er sich nicht erklären kann.
Etwa zehn Minuten.
Für Kinder, die gerade anfangen zu zweifeln. Die Geschichte nimmt Theos Skepsis ernst, statt sie lächerlich zu machen.
Ab etwa fünf Jahren.
Theo findet am Morgen sein eigenes bemaltes Ei im Garten versteckt – und die Geschichte erklärt nichts.
Ja, kostenlos und ohne Anmeldung unter der Geschichte.