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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Weil es eine Weste trägt, eine Taschenuhr herauszieht und ruft, es komme zu spät. Ein Kaninchen mit Uhr will Alice genauer sehen — und springt ihm ohne nachzudenken in das Loch unter der Hecke nach.
Auf dem Fläschchen steht „Trink mich“, auf dem Kuchen „Iss mich“. Vom Fläschchen schrumpft Alice auf die Größe eines Lineals, vom Kuchen wächst sie, bis ihr Kopf fast an die Decke stößt.
Aus ihren eigenen Tränen. Sie weint, als sie riesig ist — erst wird eine Pfütze daraus, dann ein Teich, dann ein richtiger See. Klein geworden schwimmt sie darin herum.
Die Bälle sind lebende Igel, die Schläger sind Flamingos, und die Tore sind Kartensoldaten, die sich bücken. Sobald Alice zielt, rollt sich der Igel zusammen und läuft weg.
Vor Gericht widerspricht sie der Königin, wächst dabei zu ihrer vollen Größe und ruft, das Ganze sei ja bloß ein Kartenspiel. Das Spiel fliegt auf sie zu — und sie wacht am Flussufer im Schoß ihrer Schwester auf, mit trockenen Blättern im Gesicht.
Band 3 – Die Zeitreise zu den Dinosauriern
Ein Amulett bringt Emil, Henry und Luna in eine Landschaft, die es so nur vor Millionen Jahren gab. Mit Tieren, die es wirklich gegeben hat, und ihren richtigen Namen.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Alice folgt einem weißen Kaninchen mit Taschenuhr in einen Bau, wächst und schrumpft sich durch eine Welt voller unsinniger Regeln und wacht am Ende am Flussufer auf, wo alles ein Traum war.
Alice langweilt sich an einem heißen Sommernachmittag am Fluss, neben ihrer lesenden Schwester. Da läuft ein weißes Kaninchen vorbei, zieht eine Taschenuhr aus der Weste und ruft, es komme zu spät. Alice rennt hinterher und springt ihm in ein Loch unter der Hecke nach. Der Fall dauert so lange, dass sie unterwegs Regale, Landkarten und ein leeres Marmeladenglas betrachten kann. Unten liegt ein Saal voller verschlossener Türen. Ein winziger goldener Schlüssel passt nur zu einem Türchen, hinter dem ein wunderschöner Garten liegt — für den Alice viel zu groß ist. Ein Fläschchen mit der Aufschrift „Trink mich“ macht sie klein, ein Kuchen mit „Iss mich“ macht sie riesig, und weil sie in dieser Größe weint, entsteht ein ganzer See aus Tränen.
In ihrem eigenen Tränenmeer trifft Alice eine Maus, einen Papagei, eine Ente und einen Dodo, der ein Wettrennen ohne Regeln veranstaltet, bei dem alle gewinnen und Alice die Preise bezahlt. Dann begegnet sie einer blauen Raupe auf einem Pilz, die ihr verrät, dass die eine Seite des Pilzes größer und die andere kleiner macht. In einem Haus voller Pfeffer drückt ihr die Herzogin ein Baby in die Arme, das sich draußen als kleines Schwein herausstellt. Die Grinsekatze erklärt ihr, dass der Weg egal ist, wenn das Ziel egal ist, und verschwindet langsam, bis nur noch das Grinsen in der Luft hängt. Beim ewigen Teekränzchen von Hutmacher, Märzhase und Haselmaus ist immer sechs Uhr und deshalb nie Zeit zum Abwaschen.
Durch eine Tür im Baum gelangt Alice endlich in den Garten, wo Kartengärtner weiße Rosen rot anstreichen, damit die Königin es nicht merkt. Die Herzkönigin ruft bei jeder Gelegenheit „Kopf ab!“, aber niemand wird geköpft. Beim Krocketspiel sind die Bälle lebende Igel, die Schläger Flamingos und die Tore Kartensoldaten. Beim anschließenden Gericht gegen den Herzbuben verlangt die Königin das Urteil vor den Beweisen — da widerspricht Alice laut, wächst zu ihrer vollen Größe und ruft, das Ganze sei ja bloß ein Kartenspiel. Das Spiel fliegt auf sie zu, sie schlägt um sich — und wacht am Flussufer im Schoß ihrer Schwester auf, mit trockenen Blättern im Gesicht.
Unsere Fassung folgt dem Original von Lewis Carroll (1865) in moderner, vorlesefreundlicher Sprache.
Alice folgt keiner Handlung, sondern einer Laune. Es gibt kein Ziel, keinen Bösewicht, der besiegt werden muss, und am Ende wacht sie auf. Für Erwachsene ist das gewöhnungsbedürftig, für Kinder ist es genau richtig: Jede Szene steht für sich, man kann jederzeit aufhören und am nächsten Abend an anderer Stelle weitermachen. Bei elf Minuten lohnt sich das ohnehin.
Lewis Carroll veröffentlichte „Alice’s Adventures in Wonderland" 1865 in England. Hinter dem Namen steckte Charles Lutwidge Dodgson, ein Mathematiker aus Oxford – was man der Geschichte anmerkt: Vieles darin ist Logik, die man auf den Kopf gestellt hat.
Entstanden ist sie an einem Nachmittag auf einem Boot, erzählt für ein Kind namens Alice, das darum bat, sie aufzuschreiben. Unsere Fassung erzählt die bekanntesten Stationen nach und lässt die Wortspiele weg, die sich nicht ins Deutsche retten lassen.
Weiter mit Peter Pan, Der Zauberer von Oz und Pinocchio – alle drei ähnlich lang und ähnlich aufgebaut. Danach: Gute-Nacht-Geschichten. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Unsere Fassung etwa elf Minuten. Sie lässt sich gut auf zwei Abende teilen, weil die Szenen für sich stehen.
Ab etwa fünf Jahren. Jüngere Kinder mögen einzelne Szenen, verlieren aber schnell den Faden – was hier keine Katastrophe ist.
Lewis Carroll, ein Pseudonym des Mathematikers Charles Lutwidge Dodgson. Erschienen 1865 in England.
Streng genommen nicht – es ist ein Kunstmärchen beziehungsweise eine Traumerzählung. Feste Märchenmotive wie eine Moral am Schluss fehlen.
Ja, als PDF unter der Geschichte – ohne Anmeldung, mit allen Bildern.
Alice wacht auf. Ob sie geträumt hat, lässt die Geschichte offen – und genau das ist die beste Frage für danach.