Aschenputtel

Aschenputtel

Zusammenfassung: „Aschenputtel“

Nach dem Tod seiner Mutter wird Aschenputtel von der Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern zur Magd gemacht und findet Trost allein an dem Haselbaum auf dem Grab der Mutter, in dem ein weißes Vöglein wohnt.

Als der König ein dreitägiges Fest gibt, schüttet die Stiefmutter Linsen in die Asche – doch die Tauben helfen beim Auslesen, und der Baum wirft Aschenputtel Kleider aus Gold und Silber herunter, sodass der Königssohn nur noch mit ihm tanzen will.

Am dritten Abend bleibt der goldene Schuh auf der mit Pech bestrichenen Treppe kleben, die Stiefschwestern versuchen vergeblich hineinzupassen, und die zwei Täubchen verraten dem Königssohn, wer die rechte Braut ist.

Aschenputtel – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 10 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab 4 Jahren, zum Selberlesen ab etwa 7
  • Herkunft: Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen (KHM 21), ab 1812
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt das Märchen

Einem reichen Mann wurde seine Frau krank. Als sie merkte, dass es zu Ende ging, rief sie ihr einziges Töchterchen ans Bett und sagte:

„Liebes Kind, bleib fromm und gut. Dann wird dir der liebe Gott immer beistehen, und ich will vom Himmel auf dich herabblicken und um dich sein.“

Danach schloss sie die Augen. Das Mädchen ging jeden Tag hinaus an das Grab seiner Mutter und weinte, und den ganzen Winter über lag Schnee auf dem Grab wie ein weißes Tuch.

Als die Sonne im Frühling den Schnee wieder weggenommen hatte, nahm sich der Mann eine andere Frau.

Die brachte zwei Töchter mit ins Haus. Sie waren hübsch anzusehen, weiß von Gesicht, aber böse von Herzen.

Von diesem Tag an fing für das arme Stiefkind eine schlimme Zeit an.

„Soll die dumme Gans bei uns in der Stube sitzen?“, sagten die Schwestern. „Wer Brot essen will, muss es verdienen. Hinaus mit der Küchenmagd!“

Sie nahmen ihm die schönen Kleider weg, zogen ihm einen grauen alten Kittel an und gaben ihm hölzerne Schuhe.

Von morgens früh bis abends spät musste es arbeiten: vor Tag aufstehen, Wasser tragen, Feuer anmachen, kochen und waschen. Und dabei ärgerten die Schwestern es, wo sie nur konnten. Sie schütteten ihm die Erbsen und Linsen in die Asche, damit es sitzen und sie wieder auslesen musste.

Abends, wenn es sich müde gearbeitet hatte, hatte es kein Bett. Es musste sich neben den Herd in die Asche legen. Und weil es davon immer staubig und schmutzig aussah, nannten sie es Aschenputtel.
Aschenputtel Eines Tages wollte der Vater auf die Messe reiten. Er fragte die beiden Stieftöchter, was er ihnen mitbringen solle. „Schöne Kleider“, sagte die eine. „Perlen und Edelsteine“, sagte die andere. „Und du, Aschenputtel?“, fragte er. „Vater“, sagte sie, „das erste Reis, das euch auf dem Heimweg an den Hut stößt, das brecht für mich ab.“
Er kaufte den Schwestern Kleider und Perlen, und auf dem Rückweg streifte ihn ein Haselzweig und stieß ihm den Hut vom Kopf. Den brach er ab und brachte ihn mit.
Aschenputtel pflanzte den Zweig auf das Grab seiner Mutter und weinte dabei so sehr, dass die Tränen darauf niederfielen. Der Zweig wuchs, und aus ihm wurde ein schöner Baum.
Dreimal am Tag ging Aschenputtel hin und setzte sich unter den Baum. Und jedes Mal kam ein weißes Vöglein geflogen und setzte sich auf einen Ast. Wenn Aschenputtel sich etwas wünschte, warf ihm das Vöglein herunter, was es sich gewünscht hatte.
Da geschah es, dass der König ein großes Fest ausrufen ließ, das drei Tage dauern sollte. Alle schönen Mädchen im Land waren eingeladen, denn der Königssohn sollte sich eine Braut aussuchen. Die beiden Schwestern waren guter Dinge und riefen: „Aschenputtel, kämm uns die Haare und bürste uns die Schuhe!“
Aschenputtel Aschenputtel bat: „Lasst mich doch auch mitgehen.“ – „Du?“, lachte die Stiefmutter. „Du hast keine Kleider und kannst nicht tanzen.“ Und weil Aschenputtel nicht aufhörte zu bitten, schüttete sie eine Schüssel Linsen in die Asche und sagte: „Wenn du die in zwei Stunden wieder ausgelesen hast, darfst du mit.“
Aschenputtel ging durch die Hintertür in den Garten und rief: „Ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltauben, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir auslesen:
die guten ins Töpfchen,
die schlechten ins Kröpfchen.“
Da kamen zwei weiße Täubchen zum Küchenfenster herein, und nach ihnen kamen alle Vöglein unter dem Himmel. Sie ließen sich um die Asche nieder und pickten pick, pick, pick, pick – und ehe eine Stunde herum war, lagen alle guten Linsen in der Schüssel.
Aschenputtel brachte die Schüssel und freute sich. Doch die Stiefmutter sagte nur: „Es hilft dir alles nichts. Du kommst nicht mit, du hast ja keine Kleider und kannst nicht tanzen. Wir müssten uns deiner schämen.“ Dann drehte sie sich um und ging mit ihren beiden Töchtern davon.
Aschenputtel Als die Schwestern fort waren, ging Aschenputtel zum Grab seiner Mutter unter den Haselbaum und rief:

„Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich,
wirf Gold und Silber über mich.“

Da warf ihm der Vogel ein Kleid aus Gold und Silber herunter und dazu Pantoffeln, mit Seide bestickt. Aschenputtel zog sich an und ging zum Fest.

Als es in den Saal trat, drehten sich die Leute um. Die Schwestern erkannten es nicht. Sie hielten es für eine fremde Königstochter, so schön sah es aus. An Aschenputtel dachten sie überhaupt nicht — das saß ja zu Hause in der Asche und suchte Linsen.

Der Königssohn kam ihm entgegen, nahm es bei der Hand und tanzte mit ihm. Er wollte mit keiner anderen tanzen und ließ seine Hand nicht mehr los. Wenn ein anderer kam und es zum Tanz holen wollte, sagte er nur: „Das ist meine Tänzerin.“

Aschenputtel tanzte, bis es müde wurde. Und die ganze Zeit sagte es kein Wort darüber, wer es war.

Als es Abend wurde, wollte es nach Hause. Der Königssohn wollte mitgehen und sehen, zu wem das fremde Mädchen gehörte. Doch es entwischte ihm und sprang in den Taubenschlag.

Der Königssohn wartete, bis der Vater kam, und ließ den Taubenschlag entzweischlagen. Aber es war niemand darin. Aschenputtel war hinten hinausgesprungen, hatte die schönen Kleider auf das Grab gelegt und lag längst wieder in seinem grauen Kittel in der Asche.

Am zweiten Tag war es genauso — nur dass Aschenputtel diesmal auf einen Birnbaum kletterte, ehe der Königssohn um die Ecke kam.
Aschenputtel Am dritten Tag ging Aschenputtel wieder zum Grab und sagte seinen Spruch. Diesmal warf der Vogel ihm ein Kleid herunter, so glänzend, wie es noch keines gegeben hatte, und dazu ein Paar Schuhe aus reinem Gold.
Als Aschenputtel in den Saal trat, wusste niemand mehr, was er sagen sollte. Der Königssohn tanzte den ganzen Abend nur mit ihm, und wenn ein anderer es holen wollte, sagte er: „Das ist meine Tänzerin.“
Am Abend wollte Aschenputtel wieder fort. Doch der Königssohn hatte diesmal etwas vorbereitet: Er hatte die ganze Treppe mit Pech bestreichen lassen. Als das Mädchen die Stufen hinuntersprang, blieb der linke Schuh kleben.
Der Königssohn hob ihn auf. Er war klein und zierlich und ganz aus Gold. Am nächsten Morgen ging er damit zu seinem Vater und sagte: „Keine andere soll meine Frau werden als die, an deren Fuß dieser goldene Schuh passt.“
Aschenputtel Der Königssohn ritt mit dem Schuh von Haus zu Haus. Als er zum Haus der Stiefmutter kam, freuten sich die beiden Schwestern, denn sie hatten schöne Füße.
Die Älteste ging mit dem Schuh in die Kammer. Die große Zehe passte nicht hinein. Da drückte die Mutter mit aller Kraft nach und sagte: „Beiß die Zähne zusammen. Wenn du Königin bist, brauchst du nie mehr zu Fuß zu gehen.“ Das Mädchen zwängte den Fuß in den viel zu engen Schuh, bis es kaum noch stehen konnte, und ritt mit dem Königssohn davon.
Doch als sie am Grab vorbeikamen, saßen die zwei Täubchen auf dem Haselbaum und riefen:
„Rucke di guck, rucke di guck,
der Fuß ist zu groß:
Der Schuh ist zu klein,
die rechte Braut sitzt noch daheim.“
Der Königssohn sah hinunter, drehte sein Pferd um und brachte das Mädchen zurück. Bei der zweiten Schwester ging es genauso – nur dass es diesmal die Ferse war, die nicht in den Schuh wollte.
„Habt ihr keine andere Tochter?“, fragte der Königssohn. „Nur ein kleines verstaubtes Aschenputtel“, sagte der Vater. „Das kann unmöglich die Braut sein.“
Aber Aschenputtel wusch sich Hände und Gesicht, kam herein und zog den goldenen Schuh an. Er passte, als wäre er für sie gegossen. Und als sie aufstand und der Königssohn ihr ins Gesicht sah, erkannte er das Mädchen, mit dem er drei Abende lang getanzt hatte.
„Das ist die rechte Braut“, rief er. Die beiden Täubchen aber flogen herbei und setzten sich Aschenputtel auf die Schultern, eines rechts und eines links, und blieben dort sitzen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Hinweis: Diese moderne Variante des Märchens „Aschenputtel“ basiert auf der Erzählung von den Gebrüdern Grimm aus dem Jahr 1812. Sie wurde durch uns modernisiert, aber orientiert sich inhaltlich am Original und spiegelt in Teilen nicht die Wertvorstellungen des 21. Jahrhunderts wider.
Aschenputtel Die Moral von „Aschenputtel“

Aschenputtel wartet nicht darauf, dass jemand kommt und es rettet. Es pflanzt einen Haselzweig auf das Grab seiner Mutter und geht dreimal am Tag hin. Es ruft die Tauben und liest die Linsen aus, obwohl es weiß, dass die Stiefmutter das Wort ohnehin nicht halten wird. Und es geht zum Fest, nachdem man ihm gesagt hat, dass es sich schämen müsste.

Am Ende erkennt der Königssohn es nicht am Schuh. Den haben beide Schwestern auch angehabt. Er erkennt es, als es aufsteht und er ihm ins Gesicht sieht.

Und die Szene mit dem viel zu engen Schuh sollte man beim Vorlesen nicht überspringen, so unangenehm sie ist. Kinder verstehen an dieser Stelle sofort, was hier eigentlich schiefläuft: Die Mutter tut ihrer eigenen Tochter weh, damit die Rechnung aufgeht.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Woher hat Aschenputtel seinen Namen?

    Weil es abends neben dem Herd in der Asche schläft — dort ist es am wärmsten — und davon immer staubig aussieht. Die Stiefschwestern nennen es deshalb so. Es ist ein Spottname, kein richtiger.

  2. 2Was bringt der Vater von der Messe mit?

    Den beiden Schwestern schöne Kleider und Perlen. Aschenputtel hat sich den ersten Zweig gewünscht, der dem Vater auf dem Heimweg an den Hut stößt — es wird ein Haselzweig.

  3. 3Wer hilft Aschenputtel, die Linsen aus der Asche zu lesen?

    Die Vögel. Auf den Ruf „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ kommen zwei weiße Täubchen und alle Vöglein unter dem Himmel und picken, bis alles wieder in der Schüssel liegt — in weniger als einer Stunde.

  4. 4Woher bekommt Aschenputtel die drei Festkleider?

    Von einem weißen Vöglein im Haselbaum auf dem Grab der Mutter. Auf den Spruch „Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich“ wirft es Gold und Silber herunter — am dritten Abend dazu Schuhe aus reinem Gold.

  5. 5Wie merkt der Königssohn, dass die Schwestern die falschen Bräute sind?

    Die zwei Täubchen rufen ihm vom Haselbaum zu, der Fuß sei zu groß und die rechte Braut sitze noch daheim. Bei der älteren Schwester passt die große Zehe nicht in den Schuh, bei der jüngeren die Ferse.

Wörter aus der Geschichte

Aschenputtel
ein Spottname: das Mädchen, das in der Asche neben dem Herd schlafen muss
Stiefmutter
die neue Frau des Vaters — nicht die eigene Mutter
Linsen
kleine flache Hülsenfrüchte, die man in Suppen isst
Haselzweig
ein junger Zweig vom Haselstrauch — daraus wächst der Baum am Grab der Mutter
Pech
eine schwarze, klebrige Masse — damit lässt der Königssohn die Treppe bestreichen

Zum Weitererzählen

  • Warum hilft Aschenputtel bei den Linsen mit, obwohl es weiß, dass es trotzdem nicht mitdarf?
  • Was wächst aus dem Haselzweig – und warum ausgerechnet dort?
  • Wie hätte der Königssohn Aschenputtel auch ohne den Schuh erkennen können?
  • Was würdest du zu den Stiefschwestern sagen, wenn du am Ende dabei wärst?
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Inhaltsangabe: „Aschenputtel“ kurz zusammengefasst

In einem Satz: Ein Mädchen, das nach dem Tod der Mutter von Stiefmutter und Stiefschwestern zur Magd gemacht wird, bekommt von einem Vogel im Haselbaum drei Festkleider, tanzt drei Abende mit dem Königssohn und wird am Ende an Schuh und Gesicht als die rechte Braut erkannt.

Anfang

Eine sterbende Mutter rät ihrer Tochter, fromm und gut zu bleiben. Das Mädchen geht jeden Tag an ihr Grab. Im Frühling heiratet der Vater erneut, und die neue Frau bringt zwei Töchter mit — hübsch von Gesicht, böse von Herzen. Sie nehmen dem Kind die Kleider weg, geben ihm einen grauen Kittel und hölzerne Schuhe und schicken es in die Küche. Es muss vor Tag aufstehen, Wasser tragen, Feuer machen, kochen und waschen, schläft neben dem Herd in der Asche und heißt deshalb nur noch Aschenputtel. Von der Messe bringt der Vater den Schwestern Kleider und Perlen mit, Aschenputtel aber den Haselzweig, der ihm auf dem Heimweg an den Hut gestoßen ist. Auf dem Grab wächst daraus ein Baum, in dem ein weißes Vöglein sitzt und jeden Wunsch erfüllt.

Mitte

Der König lädt zu einem dreitägigen Fest, auf dem sich sein Sohn eine Braut aussuchen soll. Als Aschenputtel mitgehen will, schüttet die Stiefmutter Linsen in die Asche und setzt eine Frist. Aschenputtel ruft die Tauben, die in weniger als einer Stunde alles auslesen — mitgehen darf es trotzdem nicht. Da geht es zum Haselbaum und ruft: „Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich.“ Der Vogel wirft ihm ein Kleid aus Gold und Silber herunter. Auf dem Fest tanzt der Königssohn nur mit ihm und sagt zu jedem, der es abholen will: „Das ist meine Tänzerin.“ Am Abend entwischt es in den Taubenschlag, am zweiten Tag auf einen Birnbaum, legt die Kleider aufs Grab zurück und liegt längst wieder in der Asche.

Ende

Am dritten Abend lässt der Königssohn die Treppe mit Pech bestreichen, und der goldene Schuh bleibt kleben. Er reitet damit von Haus zu Haus. Die älteste Schwester zwängt den Fuß hinein, obwohl die große Zehe nicht passt — die Mutter drückt nach und sagt, als Königin müsse sie ohnehin nicht mehr laufen. Bei der zweiten ist es die Ferse. Beide Male rufen die Täubchen vom Haselbaum, der Fuß sei zu groß und die rechte Braut sitze noch daheim. Erst Aschenputtel passt der Schuh wie gegossen — und als es aufsteht und der Königssohn ihm ins Gesicht sieht, erkennt er das Mädchen der drei Abende. Die zwei Täubchen setzen sich ihm links und rechts auf die Schultern.

Unsere Fassung folgt der Erzählung der Brüder Grimm (1812) in moderner, vorlesefreundlicher Sprache.

Aschenputtel vorlesen – so wird der Abend rund

Aschenputtel ist ein Märchen über Ungerechtigkeit, und Kinder spüren das sofort. Sie ärgern sich über die Stiefschwestern, lange bevor sie verstehen, worum es beim Ball geht. Beim Vorlesen hilft es, die drei Ballnächte deutlich zu trennen – „das war der erste Abend" – damit das Wiederkommen seine Wirkung behält. Das Aussortieren der Linsen aus der Asche eignet sich gut zum Mitmachen: einfach mitzählen lassen.

Woher Aschenputtel kommt

Aschenputtel ist Nummer 21 in den „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. Die international bekanntere Variante heißt Cinderella und stammt von Charles Perrault, Frankreich 1697 – dort gibt es die gute Fee, den Kürbis und den Glasschuh.

Bei den Brüdern Grimm gibt es all das nicht: Statt einer Fee hilft ein Haselbaum am Grab der Mutter, statt einer Kutsche gibt es weiße Tauben, und der Schuh ist golden. Wer beide Fassungen kennenlernen möchte, findet die französische bei uns als Der kleine Glasschuh.

Wenn Aschenputtel gefallen hat

Passend weiter: Der kleine Glasschuh, Dornröschen und Schneewittchen. Alles Weitere findest du unter alle 274 Kindergeschichten, für den Abend danach: Gute-Nacht-Geschichten.

Häufige Fragen zu Aschenputtel

Ist Aschenputtel dasselbe wie Cinderella?

Fast. Aschenputtel ist die deutsche Fassung der Brüder Grimm, Cinderella die französische von Charles Perrault aus dem Jahr 1697. Bei Perrault helfen eine Fee und ein Glasschuh, bei Grimm ein Haselbaum und ein goldener Schuh.

Warum ist der Schuh bei Grimm nicht aus Glas?

Weil der Glasschuh aus der französischen Fassung stammt. Die Brüder Grimm haben eine deutsche Erzählung aufgeschrieben, in der der Pantoffel aus Gold ist.

Ab welchem Alter kann man Aschenputtel vorlesen?

Ab etwa vier Jahren. Die Stelle, an der die Stiefschwestern sich verletzen, um in den Schuh zu passen, haben wir in unserer Fassung entschärft.

Wie lange dauert Aschenputtel zum Vorlesen?

Etwa zehn Minuten, ohne Pausen für Fragen und Bilder.

Gibt es Aschenputtel kostenlos als PDF?

Ja, direkt unter der Geschichte – ohne Anmeldung, zum Ausdrucken oder Mitnehmen.

Was lernt man aus Aschenputtel?

Dass Freundlichkeit sich lohnt, auch wenn sie lange niemand bemerkt – und dass man sich nicht kleiner machen muss, als man ist, damit etwas passt.

Von wem stammt das Märchen Aschenputtel?

Von den Brüdern Grimm, Kinder- und Hausmärchen Nummer 21, ab 1812. Die ältere französische Fassung „Cendrillon“ schrieb Charles Perrault 1697 auf.

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