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Zusammenfassung: „Das fremde Kind" in drei Sätzen:
Felix und Christlieb bekommen von reichen Verwandten teures Spielzeug geschenkt, das schon nach zwei Tagen kaputt ist – im Wald aber treffen sie ein fremdes Kind, das aus Moos, Kieseln und Sonnenlicht die schönsten Spiele macht.
Das fremde Kind erzählt ihnen von seiner Mutter, der Königin, und von deren Feind Pepser, dem Gnomenkönig, der sich in eine große Fliege verwandeln kann.
Als der neue Hauslehrer Magister Tinte ins Haus kommt, erkennen die Kinder in ihm den Gnomen und vertreiben ihn – das fremde Kind muss zwar fortgehen, kommt aber noch einmal wieder, als die Geschwister es am nötigsten brauchen.
Eines Tages kam Besuch: der reiche Vetter aus der Stadt mit seiner Frau und seinen beiden feinen Kindern. Sie brachten eine große Kiste voller Spielzeug mit. Darin lagen ein Jäger, der mit dem Kopf nickte, eine Dame, die auf einer Harfe spielte, wenn man sie aufzog, ein Männchen, das sich verbeugte, und ein ganzer Garten aus lackiertem Holz.
Das fremde Kind war schöner als alles, was sie kannten. Sein Kleid sah aus, als wäre es aus Licht und Blättern gewebt, und niemand hätte sagen können, ob es ein Junge oder ein Mädchen war.
Nicht lange danach brachte der Vater einen Hauslehrer mit nach Hause. Magister Tinte hieß er, und schon als er zur Tür hereinkam, wurde es im Zimmer kühl. Er war klein und dick, trug einen schwarzen Rock, und seine Augen standen ein wenig zu weit auseinander.
Im selben Augenblick war der Magister nicht mehr da. Auf dem Gartentisch saß eine riesige, schillernde Fliege, so groß wie eine Katze, und surrte vor Wut. Christlieb schrie nicht, sondern nahm den Besen und schlug nach ihr. Die Fliege schoss über den Zaun, brummte noch einmal böse über den Bäumen und war fort. Man hat sie nie wieder gesehen.
Der Herbst kam, und mit ihm kam Kummer. Der Vater wurde krank und stand nicht wieder auf. Das kleine Haus in Brakelheim mussten sie verlassen, und die Mutter zog mit Felix und Christlieb zu Verwandten in die Stadt.
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