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Zusammenfassung: „Der Froschkönig“ in drei Sätzen
Eine Prinzessin verliert ihre goldene Kugel in einem Brunnen und ein Frosch bietet Hilfe an, verlangt dafür aber, ihr Freund zu werden und an ihrem Leben teilzunehmen.
Als sie versucht, ihr Versprechen zu brechen, verwandelt sich der Frosch durch ihre unbedachte Handlung in einen Prinzen, der durch den Bruch eines Fluchs befreit wurde.
Ihre anfängliche Abneigung weicht tiefer Freundschaft und Liebe, was zu einer prächtigen Hochzeit führt und sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
„Meine goldene Kugel ist in den Brunnen gefallen, und ich kann sie nicht mehr holen“, schluchzte die Prinzessin. Der Frosch dachte einen Moment nach und sagte dann: „Ich könnte deine Kugel zurückholen, aber was bekomme ich dafür?“ Die Prinzessin, verzweifelt ihre Kugel zurückzubekommen, versprach dem Frosch, was er auch verlangte: „Ja, alles, was du willst, mein Freund, meine Kleider, meine Juwelen, sogar die goldene Krone, die ich trage.“ Doch der Frosch schüttelte seinen Kopf. „Ich will weder deine Kleider noch deine Juwelen oder die goldene Krone. Wenn ich dir deine Kugel zurückbringe, musst du mich als deinen Freund annehmen. Ich will an deiner Seite essen, aus deinem goldenen Becher trinken und in deinem Bettchen schlafen.“ Die Prinzessin, die dachte, dass ein kleiner, nasser Frosch unmöglich solche Dinge begehren könnte, stimmte schnell zu. Wie versprochen tauchte der Frosch hinab und brachte nach kurzer Zeit die goldene Kugel zurück. Überglücklich über die Rückkehr ihres Schatzes, rannte die Prinzessin zurück zum Schloss, den Frosch und sein Verlangen vergessend.
Am nächsten Tag saßen die Königsfamilie und alle ihre Gäste beim Abendessen, als plötzlich ein seltsames Klopfen zu hören war. „Prinzessin, lass mich herein“, rief eine Stimme. Die Prinzessin ging zur Tür und fand den Frosch, der auf sein Versprechen pochte. Zögernd erzählte sie ihrem Vater, dem König, was geschehen war. Der König sprach weise: „Ein Versprechen ist heilig, meine Tochter. Du musst es halten.“ So kam es, dass der Frosch an der Seite der Prinzessin aß, aus ihrem goldenen Becher trank und schließlich in ihrem Bett schlafen sollte. Als sie ihn jedoch widerwillig auf ihr Bett hob, konnte die Prinzessin ihre Abneigung nicht mehr verbergen und warf den Frosch in einer impulsiven Regung gegen die Wand. Doch im nächsten Moment geschah ein Wunder. Statt eines Frosches stand ein stattlicher Prinz vor ihr, der von einem bösen Zauber befreit worden war.
Der Prinz setzte sich zu ihr und erzählte, wie alles gekommen war. Eine böse Hexe hatte ihn verwunschen, und niemand auf der ganzen Welt hätte ihn aus dem Brunnen holen können – nur sie allein.
Der Diener hieß Heinrich. Er hatte dem jungen König gedient, seit die beiden Kinder waren. Und als sein Herr damals in einen Frosch verwandelt wurde, war Heinrich so traurig geworden, dass er glaubte, sein Herz würde zerspringen.
Sie waren noch nicht weit gefahren, da krachte es hinter dem Wagen, als wäre etwas zerbrochen. Der junge König drehte sich um und rief:
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