Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Dass er ihr Gefährte sein darf: von ihrem Tellerchen essen und in ihrem Zimmer schlafen. Dafür holt er ihre goldene Kugel aus dem Brunnen. Kaum hat sie die Kugel, läuft sie davon und denkt nicht mehr an ihn.
Weil ihr Vater darauf besteht. Ein gegebenes Wort gilt, sagt der König — auch wenn man es in der Not unbedacht gegeben hat. Also muss sie den Frosch an den Tisch heben.
Dadurch, dass die Königstochter ihn vor Wut gegen die Wand wirft. In diesem Augenblick fällt der Zauber ab. In manchen anderen Fassungen genügt ein Kuss — bei uns ist es der Wurf.
Eine böse Hexe. Sie hatte ihn in einen Frosch verwandelt, und niemand außer der Königstochter hätte ihn aus dem Brunnen holen können.
Das sind die eisernen Bänder des treuen Heinrich. Er hatte sie sich vor Kummer um das Herz legen lassen, damit es nicht zerspringt. Auf der Fahrt springen sie nacheinander ab — vor Freude, nicht vor Schaden.
Band 2 – Die schwebende Stadt
Luna kommt in Band 2 dazu – sie kennt sich in der schwebenden Stadt aus, und ohne sie kämen Emil und Henry dort nicht weit. Kein Kleiderthema, sondern jemand, der weiß, was zu tun ist.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Eine Königstochter verspricht einem Frosch die Freundschaft für ihre goldene Kugel, will das Versprechen brechen — und erlöst ihn gerade dadurch.
Eine Königstochter spielt am liebsten mit einer goldenen Kugel an einem Brunnen im Wald. Eines Tages fällt die Kugel ins tiefe Wasser, und das Mädchen weint. Ein Frosch taucht auf und bietet an, sie heraufzuholen — als Gegenleistung will er ihr Gefährte sein, von ihrem Teller essen und in ihrem Zimmer schlafen. Sie verspricht es, nimmt die Kugel und läuft davon, ohne an den Frosch zu denken.
Am nächsten Tag klopft es beim Essen an das Schlosstor: Der Frosch ist da und erinnert an die Abmachung. Die Königstochter will ihn wegschicken, doch ihr Vater besteht darauf, dass ein gegebenes Wort gilt. Also muss sie ihn an den Tisch heben und von ihrem Tellerchen essen lassen. Als er auch noch mit in ihr Zimmer will, wird ihr die Sache zu viel.
In ihrer Wut packt sie den Frosch und wirft ihn gegen die Wand. Genau in diesem Augenblick fällt der Zauber ab: Vor ihr steht ein Königssohn, den eine böse Hexe verwunschen hatte — und niemand außer ihr hätte ihn aus dem Brunnen holen können. Sein treuer Diener, der eiserne Heinrich, hatte sich vor Kummer drei eiserne Bänder um das Herz legen lassen; auf der Heimfahrt springen sie nacheinander mit lautem Krachen ab, vor Freude, nicht vor Schaden.
Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung für Kinder ab vier Jahren, etwa zehn Minuten Vorlesezeit. Sie geht auf die Brüder Grimm zurück (Kinder- und Hausmärchen Nr. 1, ab 1812); vollständig heißt das Märchen „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich".
Der Froschkönig ist das erste Märchen der Brüder Grimm, und man merkt es: Es ist kurz, klar und hat einen Satz, den man sich merkt – „Was du versprichst, das musst du auch halten." Der Frosch darf beim Vorlesen quaken; das nimmt der Geschichte die Strenge. Die Stelle, an der die Prinzessin den Frosch an die Wand wirft, überrascht viele Erwachsene – geküsst wird bei Grimm nämlich nicht.
Der Froschkönig ist Nummer 1 in den „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm – das allererste Märchen der Sammlung. Sein vollständiger Titel lautet „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich".
Der zweite Teil des Titels gehört zum Diener, der oft vergessen wird: Heinrich hatte sich drei eiserne Bänder ums Herz legen lassen, damit es vor Kummer nicht zerspringt, als sein Herr in einen Frosch verwandelt wurde. Am Ende springen sie ab – deshalb kracht es hinter dem Wagen.
Weiter mit Dornröschen, Die Bremer Stadtmusikanten und Rotkäppchen. Danach: Gute-Nacht-Geschichten oder alle 274 Kindergeschichten.
Bei den Brüdern Grimm nicht. Dort wirft die Prinzessin den Frosch vor Ärger gegen die Wand – und in diesem Moment wird er zum Prinzen. Der Kuss stammt aus späteren Nacherzählungen.
Der treue Diener des Prinzen. Er hatte sich drei eiserne Bänder ums Herz legen lassen, damit es vor Kummer nicht zerspringt. Als sein Herr erlöst ist, springen die Bänder mit lautem Krachen ab.
Ab etwa vier Jahren. Es ist eines der freundlichsten Grimm-Märchen und eignet sich gut als Einstieg.
Etwa zehn Minuten.
Ja, direkt unter der Geschichte – ohne Anmeldung zum Ausdrucken.
Dass ein Versprechen auch dann gilt, wenn man es leichtfertig gegeben hat – und dass sich hinter einem unangenehmen Äußeren etwas ganz anderes verbergen kann.
Von den Brüdern Grimm, Kinder- und Hausmärchen Nummer 1, ab 1812. Vollständig heißt es „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich“ – es steht ganz am Anfang der Sammlung.