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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Aus dem Kürbis wird eine Kutsche, aus den Mäusen werden Pferde. Dazu verwandelt sie die alten Kleider in ein schimmerndes Ballkleid und zaubert gläserne Schuhe an die Füße.
Um Mitternacht ist der Zauber vorbei. Am ersten Abend reißt sich Cinderella beim zwölften Schlag los; im Hof steht dann wieder nur ein Kürbis im Gras.
Am zweiten Abend vergisst sie vor Glück die Zeit. Erst beim ersten Glockenschlag schrickt sie auf und rennt so schnell die große Schlosstreppe hinunter, dass einer der gläsernen Schuhe liegen bleibt.
Weil der Herold auf dem Befehl besteht: „Der Befehl lautet: jede.“ Die Stiefschwestern lachen, aber er lässt das Mädchen aus der Ecke sich hinsetzen — und der Schuh gleitet hinein, als wäre er für sie gemacht.
Sie werfen sich ihr zu Füßen und bitten um Verzeihung. Cinderella verzeiht ihnen, nimmt beide mit ins Schloss und verheiratet sie noch im selben Jahr — anders als bei Aschenputtel gibt es hier keine Strafe.
Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen
Ritter Emil und Zauberer Henry sind Brüder: der eine geht voran, der andere denkt nach. In Band 1 finden sie an den Drachenfelsen eine Rüstung, die nur trägt, wer sie sich verdient hat. Der Einstieg in die Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Die französische Fassung des Aschenputtel-Stoffes: Eine gute Fee macht aus einem Kürbis eine Kutsche, das Mädchen verliert um Mitternacht einen gläsernen Schuh — und verzeiht am Ende den Stiefelschwestern, statt sie zu bestrafen.
Ein wohlhabender Mann lebt allein mit seiner Tochter, seit deren Mutter gestorben ist, und die beiden kommen gut miteinander aus. Weil ein Kind eine Mutter brauche, heiratet er wieder — die stolzeste Frau im Land, die zwei ebenso stolze Töchter mitbringt. Solange der Vater im Haus ist, sind alle freundlich. Sobald er aus dem Tor geritten ist, muss das Mädchen Treppen wischen, Kamine ausräumen und waschen. Es beklagt sich nie, um ihm keinen Kummer zu machen. Dann stirbt der Vater in einem Winter, und niemand steht mehr auf der Seite des Mädchens. Die schönen Kleider werden für die Schwestern umgenäht, sein Zimmer bekommt die ältere, und es schläft unter dem Dach. Abends sitzt es neben dem Herd in der Asche, weil es dort am wärmsten ist — daher der Spottname.
Der König lädt zum Ball, damit der Prinz eine Braut wählt. Das Mädchen bügelt die Kleider der Schwestern, poliert ihre Schuhe und bleibt zurück. Als es weint, steht plötzlich eine gute Fee im Raum: Ein Schwung mit dem Zauberstab macht aus den alten Kleidern ein schimmerndes Ballkleid, an den Füßen glänzen gläserne Schuhe, aus einem Kürbis wird eine Kutsche und aus Mäusen werden Pferde. Nur eines gilt: Um Mitternacht ist der Zauber vorbei. Im Ballsaal hält alles den Atem an, und der Prinz tanzt den ganzen Abend nur mit ihr. Beim zwölften Schlag reißt sie sich los, und im Hof steht wieder nur ein Kürbis im Gras. Am zweiten Abend vergisst sie vor Glück die Zeit — und beim ersten Glockenschlag bleibt einer der gläsernen Schuhe auf der Schlosstreppe liegen.
Ein Herold ruft aus, der Prinz werde das Mädchen heiraten, dem der Schuh passt, und geht von Haus zu Haus. Die Stiefschwestern drücken und schieben vergeblich. „Der Befehl lautet: jede“, sagt der Herold — und dem Mädchen in der Ecke gleitet der Schuh hinein, als wäre er für sie gemacht. Dann holt sie den zweiten aus ihrer Schürzentasche. Die Fee erscheint, berührt ihre alten Kleider, und sie steht schöner da als auf dem Ball. Die Schwestern erkennen sie erst am Gesicht, werfen sich ihr zu Füßen und bitten um Verzeihung — und sie verzeiht, nimmt beide mit ins Schloss und verheiratet sie noch im selben Jahr. Der eine Glasschuh steht seither in einer Vitrine: „Damit ich nicht vergesse, wo ich hergekommen bin.“
Diese Fassung folgt Charles Perrault (1697). Die deutsche Variante der Brüder Grimm heißt „Aschenputtel“ und erzählt dieselbe Geschichte anders — sie steht ebenfalls hier im Blog.
Das ist Cinderella, die französische Schwester von Aschenputtel: mit guter Fee, Kürbiskutsche und dem Glasschuh, den alle kennen. Sie ist heller und schneller als die Grimm-Fassung und eignet sich deshalb gut für jüngere Kinder. Die Verwandlung des Kürbisses ist der Höhepunkt – dort lohnt es sich, langsamer zu lesen und aufzählen zu lassen, was noch alles verwandelt wird.
Charles Perrault veröffentlichte „Cendrillon ou la petite pantoufle de verre" 1697 in Frankreich. Die Brüder Grimm nahmen später eine deutsche Variante desselben Stoffes auf – Aschenputtel, Nummer 21 der „Kinder- und Hausmärchen".
Die Unterschiede sind größer, als viele denken: Bei Perrault helfen eine Fee, ein Kürbis und ein Glasschuh; bei Grimm ein Haselbaum am Grab der Mutter, weiße Tauben und ein goldener Pantoffel. Wer beide kennt, sieht dem Märchen beim Wandern durch Europa zu.
Weiter mit Aschenputtel – derselbe Stoff, andere Fassung – sowie Dornröschen und Die Prinzessin auf der Erbse. Danach: Gute-Nacht-Geschichten oder alle 274 Kindergeschichten.
Es ist derselbe Stoff in einer anderen Fassung. Der kleine Glasschuh folgt Charles Perrault mit Fee, Kürbis und Glasschuh; Aschenputtel folgt den Brüdern Grimm mit Haselbaum, Tauben und goldenem Schuh.
Weil Perrault ihn 1697 so beschrieb. Bei den Brüdern Grimm ist er aus Gold.
Ab etwa vier Jahren. Sie ist die freundlichere der beiden Fassungen.
Etwa neun Minuten.
Der Zauber endet: Die Kutsche wird wieder ein Kürbis, das Kleid wieder ein Kittel. Nur der Schuh bleibt.
Ja, unter der Geschichte, ohne Anmeldung.
Der Stoff stammt von Charles Perrault, Frankreich 1697, dort heißt er „Cendrillon“. Wir erzählen ihn hier in eigenen Worten zum Vorlesen. Die deutsche Fassung der Brüder Grimm steht bei uns als Aschenputtel.