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Zusammenfassung: „Der Nussknacker und der Mäusekönig“ in drei Sätzen
Maries Patenonkel schenkt ihr zu Weihnachten einen hölzernen Nussknacker, der nachts zum Leben erwacht und darum bittet, ihm zu helfen.
Mit Maries Unterstützung und einem Zauberschwert gelingt es dem Nussknacker, den bösen Mäusekönig und seine Armee zu besiegen.
Nachdem der Mäusekönig besiegt ist, verwandelt sich der Nussknacker in einen Prinzen und heiratet Marie, die seine Königin im märchenhaften Zuckerland wird.
In der Nacht erwachte der Nussknacker plötzlich zum Leben. "Hilf mir, liebe Marie!", rief er. "Der böse Mausekönig will mich vernichten." Da sah Marie, wie unzählige Mäuse aus ihren Löchern kamen, angeführt von einem furchteinflößenden Mäusekönig mit sieben Köpfen. Der Nussknacker stellte sich mutig mit den Zinnsoldaten von Maries Bruder gegen die Mäusearmee. Doch es sah nicht so aus, als würden die beiden gewinnen: Die Mäuse waren in der Überzahl und der Mäusekönig zielte mit seinen Zeptern auf den Nussknacker.
Kurzerhand streifte Marie ihren Schuh vom Fuß und warf ihn mitten unter die Mäuse. Ein Krachen, ein Splittern – ihr Arm war durch die Glasscheibe des Schranks gefahren. Doch die Mäuse stoben auseinander, und der Nussknacker war gerettet. Am nächsten Morgen fand sich Marie mit einem verbundenen Arm im Bett wieder. Niemand glaubte ihre Geschichte von der Schlacht in der Nacht. Nur ihr Patenonkel Drosselmeier hörte aufmerksam zu und nickte wissend.
Von nun an kam der Mäusekönig jede Nacht an Maries Bett und fletschte seine sieben Gebisse. „Gib mir dein Marzipan", zischte er, „sonst zerbeiße ich deinen Nussknacker." Marie legte ihm ihr Marzipan hin. In der nächsten Nacht wollte er ihre Zuckerpüppchen, dann ihre bunten Bilderbücher, dann ihr neues Kleidchen. Marie gab alles her und wurde immer blasser, denn sie durfte niemandem etwas sagen.
Marie nahm die kleine Hand, und der Nussknacker führte sie zum großen Kleiderschrank im Flur. Er kletterte an der Quaste des Pelzmantels hinauf, den Vater dort hängen hatte, und plötzlich stand vor ihnen kein Ärmel mehr, sondern eine Wiese, die nach Zimt und Zucker duftete.
Als Marie am nächsten Morgen aufwachte, lag sie in ihrem eigenen Bett, und draußen fuhr die Kutsche des Milchmanns über das Pflaster. „Du hast geträumt", sagte die Mutter. „Du hattest Fieber." Und niemand wollte etwas von Kandiswiesen und Limonadenflüssen hören.
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