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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Ein Uhrmacher mit Augenklappe und gläserner Perücke — der Patenonkel von Marie und Fritz. Zu Weihnachten baut er ein Schloss aus Pappe, in dem sich Figuren im Kreis bewegen.
Fritz steckt ihm die härtesten Nüsse in den Mund. Marie verbindet ihm danach das Kinn mit einem Band und legt ihn ins Puppenbett: „Er ist krank.“
Die Mäuse greifen an, und der Nussknacker führt das Spielzeug in die Schlacht. Marie wirft ihren Schuh unter die Mäuse und schlägt dabei mit dem Arm durch die Glasscheibe des Schranks.
Erst ihr Marzipan, dann die Zuckerpüppchen, dann die Bilderbücher, zuletzt ihr Kleid. Er erpresst sie, indem er droht, den Nussknacker zu zerbeißen.
An den sieben kleinen goldenen Kronen des Mäusekönigs, die der Nussknacker ihr bringt. Alle sagen, sie habe Fieber gehabt — bis sie die Kronen auf den Tisch legt.
Band 2 – Die schwebende Stadt
Luna kommt in Band 2 dazu – sie kennt sich in der schwebenden Stadt aus, und ohne sie kämen Emil und Henry dort nicht weit. Kein Kleiderthema, sondern jemand, der weiß, was zu tun ist.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Ein Mädchen nimmt sich am Weihnachtsabend eines zerbrochenen Nussknackers an, kämpft für ihn gegen den siebenköpfigen Mäusekönig und erlöst ihn damit.
Am vierundzwanzigsten Dezember warten Marie und ihr Bruder Fritz auf die Bescherung. Ihr Pate Drosselmeier, ein Uhrmacher mit Augenklappe und gläserner Perücke, hat ein Schloss aus Pappe gebaut, in dem sich Figuren im Kreis bewegen — alle bewundern es, und alle haben es bald vergessen. Marie entdeckt hinter den Zweigen einen kleinen Mann aus Holz mit viel zu großem Kopf: einen Nussknacker. Fritz steckt ihm die härtesten Nüsse in den Mund, bis drei Zähne herausbrechen. Marie verbindet ihm das Kinn und legt ihn ins Puppenbett: „Er ist krank."
Um Mitternacht kommt es zur Schlacht zwischen den Mäusen und dem Nussknacker. Marie wirft ihren Schuh unter die Mäuse und schlägt dabei mit dem Arm durch die Glasscheibe des Schranks. Am Morgen glaubt ihr niemand — nur Drosselmeier hört zu und erzählt ihr die Vorgeschichte: wie die Mäusekönigin Frau Mauserinks die Prinzessin Pirlipat entstellte, wie nur das Knacken der Nuss Krakatuk helfen konnte und wie Drosselmeiers eigener Neffe dabei selbst zum Nussknacker wurde. Von da an erpresst der siebenköpfige Mäusekönig Marie Nacht für Nacht: erst ihr Marzipan, dann die Zuckerpüppchen, die Bilderbücher, das Kleid.
Der Nussknacker bittet um ein Schwert; Fritz schnallt einem Husaren den Säbel ab. In der Nacht darauf ist es still, und am Morgen steht der Nussknacker mit sieben kleinen goldenen Kronen vor Marie. Er führt sie durch den Kleiderschrank in ein Land aus Kandiswiesen, Limonadenfluss und Marzipanschloss und wird dort zu einem jungen Mann. Marie wacht in ihrem Bett auf, und alle sagen, sie habe Fieber gehabt — bis sie die sieben goldenen Kronen auf den Tisch legt. Ein Jahr später steht der Neffe des Paten in der Stube und hält um ihre Hand an.
Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung, etwa elf Minuten Vorlesezeit. Die Vorlage ist „Nußknacker und Mausekönig" von E. T. A. Hoffmann aus dem Jahr 1816; das Ballett von Peter Tschaikowski kam 1892 dazu.
Die Nussknackergeschichte ist die klassische Geschichte für den 24. Dezember, und sie hat einen praktischen Vorteil: Sie beginnt mit einer Bescherung. Ein Kind, das gerade selbst ausgepackt hat, ist sofort drin. Die Schlacht mit den Mäusen ist der lauteste Teil – danach wird es ruhiger, und das Ende trägt in den Schlaf.
E. T. A. Hoffmann veröffentlichte die Geschichte 1816 – ein Kunstmärchen der Romantik, kein gesammeltes Volksmärchen. Berühmt wurde sie durch Tschaikowskis Ballett von 1892, das allerdings nicht auf Hoffmann selbst beruht, sondern auf einer freieren französischen Bearbeitung von Alexandre Dumas.
Deshalb kennen viele nur die Ballettfassung: Zuckerfee, Blumenwalzer, Schneeflockentanz. Bei Hoffmann steht deutlich mehr Geschichte drumherum – und der Mäusekönig hat sieben Köpfe.
Weiter mit Das fremde Kind und Klein Zaches genannt Zinnober, beide von E. T. A. Hoffmann, sowie Die Schneekönigin. Passend zur Zeit: elf Weihnachtsgeschichten. Danach: Gute-Nacht-Geschichten.
Ja. Sie beginnt am Heiligabend mit der Bescherung und eignet sich besonders für die Tage um Weihnachten.
Bei E. T. A. Hoffmann sieben. In vielen Nacherzählungen und im Ballett ist es nur einer.
Tschaikowskis Ballett von 1892 beruht auf einer französischen Bearbeitung von Alexandre Dumas, nicht direkt auf Hoffmann. Deshalb unterscheiden sich beide deutlich.
Ab etwa vier bis fünf Jahren. Die Mäuseschlacht ist der lauteste Teil, geht aber gut aus.
Etwa elf Minuten.
Ja, unter der Geschichte, ohne Anmeldung zum Ausdrucken.
Von E. T. A. Hoffmann, veröffentlicht 1816. Es ist also kein gesammeltes Volksmärchen wie bei den Brüdern Grimm, sondern die Erfindung eines einzelnen Autors. Das Ballett von Peter Tschaikowski kam 1892 dazu.