Vorlesen lassen
Die ganze Geschichte zum Anhoeren, kostenlos und ohne Anmeldung.
Zusammenfassung: „Die Bremer Stadtmusikanten“ in drei Sätzen
Ein alter Esel, ein Jagdhund, eine Katze und ein Hahn, alle von ihren Besitzern wegen ihres Alters und nachlassender Nützlichkeit verstoßen, beschließen, nach Bremen zu gehen, um dort als Stadtmusikanten ein neues Leben zu beginnen.
Unterwegs finden sie ein von Räubern bewohntes Haus, vertreiben diese mit einem listigen Plan durch lautes Musizieren und nehmen das Haus für sich in Besitz.
Die vier Freunde leben fortan glücklich und in Freundschaft in ihrem neuen Zuhause, da die Räuber, erschreckt durch die vermeintlichen Geister, nicht zurückkehren.
Nicht weit des Weges trafen sie eine alte Katze, die wegen ihrer nachlassenden Schärfe keine Mäuse mehr fangen konnte und deshalb von ihrer Besitzerin nicht mehr gewollt war. Der Esel lud die Katze ein, sich ihnen anzuschließen: „Komm nach Bremen, du als Sängerin, wir als Musiker.“ Die Katze, die ihre letzten Tage in Frieden verbringen wollte, stimmte freudig zu. Als die drei Weggefährten weiterzogen, begegneten sie einem Hahn, der zu alt war, um den Morgen mit seinem Krähen zu begrüßen. Der Hahn klagte, dass er für den nächsten Tag zum Suppenhuhn bestimmt sei. „Fliehe mit uns nach Bremen“, ermunterte der Esel, „deine Stimme soll das Publikum begeistern.“ Der Hahn, erleichtert, einer traurigen Bestimmung entkommen zu können, gesellte sich zu der Gruppe.
So zogen die vier neuen Freunde gemeinsam weiter, voller Hoffnung auf ein zweites Leben in Bremen als Stadtmusikanten. Doch der Weg war weit und als die Nacht hereinbrach, fanden sie sich in einem dichten Wald wieder. Müde und hungrig suchten sie nach einem Platz zum Ausruhen und entdeckten schließlich ein Licht, das durch die Bäume schimmerte. Sie folgten dem Licht und fanden ein Räuberhaus, aus dem leises Reden und Lachen zu hören war. Hungrig und erschöpft beschlossen sie, die Räuber zu vertreiben und sich das Haus anzueignen.
Die vier setzten sich an den Tisch und aßen, als müssten sie vier Wochen lang hungern. Dann löschten sie das Licht und suchten sich einen Schlafplatz, jeder nach seiner Art.
Um Mitternacht sahen die Räuber von weitem, dass im Haus kein Licht mehr brannte und alles still war. „Da haben wir uns unnötig ins Bockshorn jagen lassen“, sagte der Hauptmann und schickte einen von ihnen zurück, um nachzusehen.
Außer Atem kam er bei den anderen an. „Ach“, keuchte er, „in dem Haus sitzt eine gräuliche Hexe, die hat mich angehaucht und mir mit ihren langen Fingern das Gesicht zerkratzt.
Die Moral von „Die Bremer Stadtmusikanten“E-Mail eintragen und sofort unsere zehn schönsten Geschichten als PDF zum Ausdrucken bekommen. Danach jeden Freitag eine neue. Jederzeit abbestellbar, kein Spam.
Sechs Bücher voller Drachen, Piraten und Dinosaurier – zum Vorlesen ab 4, zum Selberlesen ab 6. Je 15,00 €, alle sechs zusammen 79,00 €.
Diese Geschichte ist eine von 75 kostenlosen Gute-Nacht-Geschichten auf emhema.de – alle zum Vorlesen und als PDF zum Ausdrucken.