Die kleine Meerjungfrau

Die kleine Meerjungfrau

Zusammenfassung: „Die kleine Meerjungfrau“ in drei Sätzen

Die kleine Meerjungfrau rettet einen Prinzen vor dem Ertrinken und verliebt sich in ihn.

Die Meerhexe gibt der kleinen Meerjungfrau Beine im Tausch gegen ihre wunderschöne Stimme.

Obwohl der Prinz die Meerjungfrau mag, heiratet er eine andere.

Die kleine Meerjungfrau – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 11 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab 4 Jahren, zum Selberlesen ab etwa 7
  • Herkunft: Hans Christian Andersen, Dänemark 1837
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt das Märchen

Weit draußen im Meer ist das Wasser so blau wie die Blätter der schönsten Kornblume und so klar wie das reinste Glas. Aber es ist sehr tief, tiefer als jeder Anker reicht.

Ganz unten auf dem Grund liegt das Schloss des Meerkönigs. Die Mauern sind aus Korallen, die Fenster aus Bernstein, und das Dach ist aus Muscheln, die sich öffnen und schließen, je nachdem, wie das Wasser sich bewegt.

Dort lebte der Meerkönig mit seinen sechs Töchtern.

Alle sechs waren schöne Kinder, aber die jüngste war die schönste von allen. Ihre Haut war so klar wie ein Rosenblatt, ihre Augen so blau wie das tiefste Meer, und sie hatte, wie ihre Schwestern, keine Füße, sondern einen Fischschwanz.

Sie war ein stilles Kind. Während die anderen mit den Muscheln spielten, saß sie am liebsten in ihrem kleinen Garten und hörte ihrer Großmutter zu.

Denn die Großmutter wusste alles über die Welt oben.

Sie erzählte von Schiffen und von Städten, von Menschen und Wäldern, und davon, dass die Fische dort oben in den Bäumen sitzen und singen. Die kleine Meerjungfrau konnte gar nicht genug davon hören.

„Wann darf ich hinauf?“, fragte sie jedes Mal.

„Wenn du fünfzehn bist“, sagte die Großmutter. „Dann darfst du auftauchen, dich auf einen Felsen setzen und zusehen, wie die Schiffe vorbeifahren.“

Eine Schwester nach der anderen wurde fünfzehn, und jede kam zurück und erzählte, und jedes Mal wurde die Sehnsucht der Jüngsten größer.

Endlich war sie an der Reihe.
Die kleine Meerjungfrau Es war ein stiller Abend, als sie zum ersten Mal den Kopf aus dem Wasser hob.

Der Himmel war rosa und golden, und die ersten Sterne standen schon da. Ganz in der Nähe lag ein großes Schiff. Auf dem Deck brannten Lampen, es wurde Musik gespielt, und die Matrosen tanzten.

Die kleine Meerjungfrau schwamm näher heran und schaute durch ein Fenster in die Kajüte.

Dort stand ein junger Prinz mit dunklen Augen. Es war sein Geburtstag, und alles auf dem Schiff geschah seinetwegen. Als Raketen in den Himmel stiegen und die Nacht taghell machten, tauchte die kleine Meerjungfrau vor Schreck unter — und kam gleich wieder herauf, weil sie nichts verpassen wollte.

Es wurde spät. Sie blieb.

Dann drehte sich der Wind.

Erst war es nur ein Zug, dann ein Rauschen, dann kam der Sturm. Die Wellen wurden so hoch wie Berge, das Schiff legte sich zur Seite, ein Mast brach, und mit einem Krachen zerbarst der Rumpf.

Die kleine Meerjungfrau musste sich in Acht nehmen vor den Balken und Planken, die im Wasser trieben. Sie suchte im Dunkeln, und als es einmal aufblitzte, sah sie den Prinzen zwischen den Wellen versinken.

Sie tauchte hinunter und holte ihn herauf. Sie hielt seinen Kopf über Wasser und ließ die Wellen die beiden treiben, wohin sie wollten.

Am Morgen war der Sturm vorbei. Sie brachte den Prinzen an einen Strand, legte ihn in den warmen Sand und wartete hinter einem Felsen, bis jemand kam.

Es kam ein Mädchen aus einem Kloster. Es beugte sich über den Prinzen, und als er die Augen aufschlug, lächelte er es an.

Er wusste nicht, dass eine andere ihn gerettet hatte. Er wusste überhaupt nichts von ihr.

Die kleine Meerjungfrau tauchte unter und schwamm nach Hause.
Die kleine Meerjungfrau Von diesem Tag an war sie noch stiller als vorher.

Sie fragte ihre Großmutter aus: ob Menschen ewig lebten, ob sie auch zu Schaum würden wie die Meerleute nach dreihundert Jahren. Die Großmutter erklärte es ihr, und was sie sagte, machte die Sache nicht leichter.

Schließlich schwamm die kleine Meerjungfrau dorthin, wo niemand freiwillig hinschwimmt: zur Meerhexe, die hinter den brausenden Strudeln in einem Haus aus schwarzen Korallen und den Planken gesunkener Schiffe wohnte.

„Ich weiß, was du willst“, sagte die Hexe. „Du willst deinen Fischschwanz loswerden und zwei Stelzen dafür haben, wie die Menschen sie benutzen. Dumm genug ist es. Aber du sollst deinen Willen haben.“

Sie sagte auch den Preis, ohne etwas zu beschönigen.

„Jeder Schritt wird sich anfühlen, als trätest du auf ein scharfes Messer. Zurück kannst du nie wieder. Und wenn der Prinz eine andere heiratet, dann zerspringt am Morgen danach dein Herz, und du wirst Schaum auf dem Wasser.“

„Ich will es“, sagte die kleine Meerjungfrau.

„Noch etwas“, sagte die Hexe. „Bezahlen musst du auch. Und du hast nur eines, was ich haben will: deine Stimme.“

Die kleine Meerjungfrau nickte. Die Hexe legte ihr die Hand an die Kehle und sprach ein einziges Wort. Da glitt die Stimme der kleinen Meerjungfrau aus ihr heraus wie ein heller Faden und wickelte sich in eine Muschel, die die Hexe zuklappte. Danach konnte sie weder singen noch sprechen.

Mit dem Trank in der Hand schwamm sie hinauf, an den Strand vor dem Schloss des Prinzen. Sie trank ihn, und es war, als führe ein Schwert durch sie hindurch. Sie fiel um und wurde ohnmächtig.

Als sie aufwachte, stand die Sonne über dem Meer, und sie hatte zwei Beine.

Der Prinz fand sie und fragte, wer sie sei. Sie konnte nicht antworten. Er nahm sie mit ins Schloss, gab ihr Kleider aus Seide, und sie durfte auf einem Kissen vor seiner Tür schlafen.

Sie tanzte für ihn, und keiner hatte je schöner tanzen sehen — auch wenn es bei jedem Schritt wehtat, als träte sie auf Messer.

Der Prinz hatte sie sehr lieb. Er nannte sie sein Findelkind und nahm sie überall mit hin. Aber er sagte auch: „Du siehst dem Mädchen ähnlich, das mich am Strand gefunden hat. Die kann ich nie wiedersehen — und nur die könnte ich heiraten.“

Die kleine Meerjungfrau konnte ihm nicht sagen, dass sie es gewesen war.

Dann kam die Nachricht, dass der Prinz eine Königstochter aus dem Nachbarland besuchen solle. Und als er sie sah, war sie das Mädchen aus dem Kloster.

Die Hochzeit wurde noch am selben Tag verkündet.
Die kleine Meerjungfrau In der Nacht vor der Hochzeit stand die kleine Meerjungfrau allein an der Reling des Schiffes und schaute aufs Wasser. Da tauchten ihre fünf Schwestern aus den Wellen auf. Ihre langen Haare waren abgeschnitten.
„Wir haben unser Haar der Meerhexe gegeben“, sagten sie, „damit sie uns hilft.“ Und sie reichten ihr ein Messer. „Wenn du damit den Prinzen berührst, ehe die Sonne aufgeht, wirst du wieder eine Meerjungfrau und kannst zu uns zurückkommen. Beeil dich. Bevor die Sonne kommt.“
Die kleine Meerjungfrau nahm das Messer und ging leise zu dem Zelt, in dem der Prinz und seine Braut schliefen. Sie schob den Vorhang ein Stück beiseite. Der Prinz lächelte im Schlaf.
Sie stand lange da. Dann ließ sie die Hand sinken und ging wieder hinaus. Es gab Dinge, die sie nicht tun konnte – auch dann nicht, wenn es sie alles kostete.
Die kleine Meerjungfrau Als die Sonne über dem Meer aufging, ging die kleine Meerjungfrau an die Reling. Sie warf das Messer weit hinaus in die Wellen, sah ihm nach, wie es im Wasser rot aufblitzte – und dann sprang sie hinterher.
Sie spürte, wie ihr Körper leichter wurde. Nicht schwer, nicht kalt, nur leichter und leichter, so wie Nebel am Morgen leichter wird, wenn die Sonne darauf scheint.
Doch sie wurde nicht zu Schaum. Statt zu sinken, hob sie sich. Die Sonne wärmte ihr Gesicht, und um sie herum schwebten hunderte durchsichtige, wunderschöne Gestalten. Sie konnte sie sehen, aber die Menschen auf dem Schiff konnten es nicht.
„Wo bin ich?“, fragte die kleine Meerjungfrau – und erschrak, denn sie hörte ihre eigene Stimme. Nach all den Jahren des Schweigens konnte sie wieder sprechen.
Die kleine Meerjungfrau „Wer seid ihr?“, fragte die kleine Meerjungfrau. „Wir sind die Töchter der Luft“, antworteten sie. „Wir haben keine Flügel, aber wir können fliegen. Wir tragen den Dürren den Regen und den Kranken den Duft der Blumen ans Fenster.“
„Und warum darf ich zu euch?“ – „Weil du mit deinem ganzen Herzen etwas Gutes gewollt und dafür gelitten hast. Wer das tut, wird eine von uns.“
Die kleine Meerjungfrau flog höher. Unter ihr wurde das Schiff kleiner und kleiner. Sie sah den Prinzen und seine Braut noch einmal an, und diesmal tat es nicht mehr weh. Dann strich sie im Vorbeifliegen über ihre Stirn, ganz leicht, wie ein warmer Windhauch – und flog weiter, hinauf in die rosafarbenen Wolken.
Wenn ihr also einmal an einem Sommerabend einen warmen Wind spürt, der von nirgendwoher kommt: Vielleicht ist es sie.

Hinweis: „Die kleine Meerjungfrau“ wurde 1837 von Hans Christian Andersen in Dänemark geschrieben. Diese Fassung wurde durch uns modernisiert und für Kinder erzählt, folgt aber Andersens eigenem Schluss mit den Töchtern der Luft – nicht dem später erfundenen Happy End.
Die kleine Meerjungfrau Die Moral von „Die kleine Meerjungfrau“

Andersen hat kein glückliches Ende geschrieben, und es lohnt sich, das nicht wegzukürzen. Die kleine Meerjungfrau bekommt den Prinzen nicht. Sie bekommt nicht einmal die Möglichkeit, ihm zu sagen, wer ihn gerettet hat.

Was sie bekommt, ist eine Entscheidung. In der Nacht vor der Hochzeit hält sie das Messer in der Hand, mit dem sie sich alles zurückholen könnte — ihren Schwanz, ihre Schwestern, ihr Leben im Meer. Und sie tut es nicht.

Genau da liegt der Satz der Geschichte, und Kinder verstehen ihn früher, als man denkt: Es gibt Dinge, die man nicht tut, auch wenn man sie tun dürfte und alles dafür bekäme.

Dass sie danach zu den Töchtern der Luft gehört und nicht zu Schaum wird, ist Andersens Trost. Er hat ihn selbst hineingeschrieben, und man darf ihn ruhig vorlesen — aber erst nach der Stelle mit dem Messer, nicht statt ihrer.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Wann darf eine Meerjungfrau zum ersten Mal auftauchen?

    Mit fünfzehn Jahren. Dann darf sie sich auf einen Felsen setzen und den Schiffen zusehen. Die jüngste ist als Letzte an der Reihe und hat am längsten darauf gewartet.

  2. 2Warum glaubt der Prinz, ein anderes Mädchen habe ihn gerettet?

    Weil die kleine Meerjungfrau ihn zwar aus dem Sturm zieht und an den Strand legt, sich dann aber hinter einem Felsen versteckt. Ein Mädchen aus dem Kloster findet ihn — und ihm schlägt er die Augen auf.

  3. 3Was verlangt die Meerhexe für die zwei Beine?

    Ihre Stimme. Die Hexe legt ihr die Hand an die Kehle, und die Stimme gleitet als heller Faden in eine Muschel. Dazu kommt: Jeder Schritt tut weh, als träte sie auf ein Messer, und zurück kann sie nie mehr.

  4. 4Was bringen die Schwestern in der Nacht vor der Hochzeit?

    Ein Messer. Sie haben ihr langes Haar der Meerhexe dafür gegeben. Berührt die kleine Meerjungfrau damit den Prinzen vor Sonnenaufgang, wird sie wieder eine Meerjungfrau.

  5. 5Was tut sie mit dem Messer?

    Sie steht lange vor dem Zelt, sieht den Prinzen im Schlaf lächeln — und lässt die Hand sinken. Bei Sonnenaufgang wirft sie das Messer ins Meer und springt hinterher. Statt zu Schaum zu werden, steigt sie auf zu den Töchtern der Luft.

Wörter aus der Geschichte

Meerjungfrau
ein Wesen, halb Mensch, halb Fisch
Bernstein
versteinertes Harz, honigfarben und durchscheinend — daraus sind die Fenster des Schlosses
Strudel
eine Stelle, an der das Wasser sich schnell im Kreis dreht
Schaum
die weiße Gischt auf den Wellen
Töchter der Luft
unsichtbare Wesen, die Regen und Blumenduft bringen — zu ihnen gehört sie am Ende

Zum Weitererzählen

  • Warum gibt die kleine Meerjungfrau ausgerechnet ihre Stimme her?
  • Hätte sie dem Prinzen sagen können, wer ihn gerettet hat – und wie?
  • War der Handel mit der Meerhexe gerecht?
  • Was wäre passiert, wenn sie im Meer geblieben wäre?
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Inhaltsangabe: „Die kleine Meerjungfrau“ kurz zusammengefasst

In einem Satz: Die jüngste Tochter des Meerkönigs rettet einen Prinzen aus dem Sturm, tauscht bei der Meerhexe ihre Stimme gegen zwei Beine — und verzichtet am Ende darauf, ihr altes Leben zurückzugewinnen, weil sie ihm dafür wehtun müsste.

Anfang

Tief unten auf dem Meeresgrund steht das Schloss des Meerkönigs, mit Mauern aus Korallen, Fenstern aus Bernstein und einem Dach aus Muscheln. Dort lebt er mit seinen sechs Töchtern. Die jüngste ist die stillste: Sie sitzt am liebsten in ihrem kleinen Garten und hört der Großmutter zu, die von Schiffen, Städten und Wäldern oben erzählt. Mit fünfzehn darf jede zum ersten Mal auftauchen. Als die Jüngste an der Reihe ist, liegt ganz in der Nähe ein großes Schiff, auf dem der Geburtstag eines jungen Prinzen gefeiert wird. Dann dreht sich der Wind. Der Sturm zerbricht das Schiff, und sie zieht den Prinzen aus den Wellen, hält seinen Kopf über Wasser und legt ihn am Morgen an einen Strand. Ein Mädchen aus dem Kloster findet ihn — und er glaubt, dieses Mädchen habe ihn gerettet.

Mitte

Von da an ist sie noch stiller. Sie fragt die Großmutter, ob Menschen ewig leben und ob Meerleute nach dreihundert Jahren wirklich zu Schaum werden, und die Antwort macht es nicht leichter. Schließlich schwimmt sie hinter die brausenden Strudel zur Meerhexe, die in einem Haus aus schwarzen Korallen und Schiffsplanken wohnt. Die Hexe nennt den Preis, ohne etwas zu beschönigen: Jeder Schritt wird sich anfühlen wie auf einem Messer, zurück kann sie nie mehr, und heiratet der Prinz eine andere, zerspringt am Morgen danach ihr Herz. Bezahlt wird mit dem Einzigen, was die Hexe haben will — ihrer Stimme, die als heller Faden in eine Muschel gleitet. An Land findet der Prinz sie, nennt sie sein Findelkind und nimmt sie überall mit. Sagen, wer ihn gerettet hat, kann sie nicht.

Ende

Der Prinz wird zu einer Königstochter im Nachbarland geschickt — und es ist das Mädchen aus dem Kloster. Die Hochzeit wird noch am selben Tag verkündet. In der Nacht davor tauchen die fünf Schwestern mit abgeschnittenem Haar auf: Sie haben es der Hexe gegeben und bringen ein Messer. Berührt sie damit den Prinzen vor Sonnenaufgang, wird sie wieder eine Meerjungfrau. Sie geht zum Zelt, schiebt den Vorhang beiseite — der Prinz lächelt im Schlaf. Lange steht sie da. Dann lässt sie die Hand sinken. Bei Sonnenaufgang wirft sie das Messer ins Meer und springt hinterher. Doch statt zu Schaum zu werden, wird sie leichter und leichter und steigt auf zu den Töchtern der Luft — und hört zum ersten Mal seit langem wieder ihre eigene Stimme.

Unsere Fassung folgt Hans Christian Andersen (1837) samt seinem eigenen Schluss mit den Töchtern der Luft — nicht dem später erfundenen Happy End.

Die kleine Meerjungfrau vorlesen – so wird der Abend rund

Andersens Fassung endet nicht so, wie die meisten sie in Erinnerung haben: Es gibt keine Hochzeit. Wer das Kind auf ein Happy End vorbereitet hat, steht am Schluss vor einer Frage. Besser ist es, gar nichts zu versprechen. Die Geschichte trägt auch ohne – sie ist von Anfang an leise und traurig-schön, und Kinder ertragen das gut, wenn Erwachsene es nicht wegerklären.

Woher Die kleine Meerjungfrau kommt

Hans Christian Andersen veröffentlichte „Den lille havfrue" 1837 in Dänemark. Es ist ein Kunstmärchen – erfunden, nicht gesammelt – und es folgt bewusst nicht der Regel, dass am Ende geheiratet wird.

In Kopenhagen sitzt seit 1913 eine kleine Bronzefigur am Hafen, die diese Geschichte weltweit bekannt gemacht hat. Unsere Fassung folgt Andersen und ist an den härtesten Stellen behutsam gekürzt, aber wir haben ihm kein anderes Ende gegeben.

Wenn Die kleine Meerjungfrau gefallen hat

Weiter mit Die Schneekönigin, Das hässliche Entlein und Der standhafte Zinnsoldat – alle von Andersen. Mehr vom Meer: Meergeschichten für Kinder. Danach: Gute-Nacht-Geschichten.

Häufige Fragen zu Die kleine Meerjungfrau

Wie endet Die kleine Meerjungfrau bei Andersen?

Der Prinz heiratet eine andere. Die kleine Meerjungfrau wird zu Schaum auf den Wellen – ein stilles, kein bitteres Ende.

Ab welchem Alter eignet sich die Geschichte?

Ab etwa fünf Jahren. Sie ist leise und traurig; ein Gespräch danach hilft.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Etwa elf Minuten.

Warum gibt die Meerjungfrau ihre Stimme her?

Weil die Meerhexe sie als Preis für zwei Beine verlangt. Ohne Stimme kann sie dem Prinzen nicht sagen, wer ihn gerettet hat – das ist der eigentliche Knoten der Geschichte.

Von wem stammt Die kleine Meerjungfrau?

Von Hans Christian Andersen, Dänemark 1837.

Gibt es die Geschichte als PDF?

Ja, kostenlos unter der Geschichte, ohne Anmeldung.

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