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Zusammenfassung: „Die Schneekönigin“ in vier Sätzen
Kay wird von Splittern des Zauberspiegels getroffen, die sein Herz vereisen und seine Sicht verzerren, woraufhin ihn die Schneekönigin in ihr Reich entführt.
Gerda macht sich auf eine lange, abenteuerliche Reise, um ihren Freund Kay zu finden und trifft dabei auf viele Helfer, aber auch Hindernisse.
Im Schloss der Schneekönigin findet Gerda den frierende Kay, dessen Herz und Verstand von den Spiegelsplittern und der Kälte der Schneekönigin eingefroren sind.
Gerdas Tränen der Liebe schmelzen die Splitter und Kays Herz und gemeinsam kehren sie als Erwachsene in ihre Heimat zurück.
Später fuhr Kay alleine mit seinem Schlitten hinaus in den Schnee, immer weiter und weiter von zu Hause weg. Da erblickte er plötzlich eine wunderschöne Frau in einem weißen Pelzmantel – es war die Schneekönigin! Sie war von Kays Kälte und Gleichgültigkeit so angetan, dass sie beschloss, ihn mitzunehmen. In ihrem prächtigen Schlitten, der von weißen Schneehühnern gezogen wurde, brachte sie Kay in ihr eisiges Schloss im hohen Norden. Dort wurde sein Herz zu einem Klumpen Eis und er vergaß alles, was ihm einst lieb und teuer war.
Als Kay nicht zurückkehrte, wurde Gerda sehr traurig. Doch sie gab nicht auf. Im Frühling zog sie ihre neuen roten Schuhe an, ging hinunter zum Fluss und rief: „Ich schenke dir meine roten Schuhe, wenn du mir Kay wiedergibst!" Sie warf die Schuhe ins Wasser, doch die Wellen trugen sie nur zurück ans Ufer. Da stieg Gerda in ein Boot, und der Fluss nahm es mit und trug sie fort.
Am nächsten Morgen schnitt die Räubertochter dem Rentier die Fessel durch. „Lauf", sagte sie, „und bring das Mädchen zum Schloss der Schneekönigin." Gerda setzte sich auf den Rücken des Rentiers, und fort ging es über Schnee und Moos, Tag und Nacht, bis die Nordlichter grün und rot am Himmel brannten.
Da weinte Gerda. Ihre heißen Tränen fielen auf Kays Brust, drangen bis in sein Herz und schmolzen das Eis darin. Kay sah sie an, und plötzlich erkannte er sie. „Gerda, liebe Gerda!", rief er. „Wo warst du nur so lange? Und wo bin ich gewesen?" Dann fing er selbst an zu weinen, und mit den Tränen spülte er den Spiegelsplitter aus seinem Auge.
Unterwegs trafen sie die Räubertochter wieder, die inzwischen zu Pferd durch die Welt ritt. Sie erkannte Kay sofort. „Du bist mir ja ein schöner Herumtreiber", lachte sie und wollte alles wissen. Dann winkte sie ihnen nach und ritt weiter.
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