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Zusammenfassung: „Dornröschen“ in drei Sätzen
Dornröschen fiel an ihrem fünfzehnten Geburtstag in einen tiefen Schlaf, nachdem sie sich an einer verfluchten Spindel stach.
Der ganze Palast fiel mit ihr in den Schlaf, umgeben von einer undurchdringlichen Dornenhecke.
Nach hundert Jahren erweckte ein mutiger Prinz Dornröschen mit einem Kuss zum Leben, brach den Fluch und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Eine der zwölf weisen Frauen, die ihren Wunsch noch nicht geäußert hatte, milderte den Fluch. Sie sagte, Dornröschen werde nicht sterben, sondern in einen tiefen Schlaf fallen, aus dem sie nach hundert Jahren durch den Kuss der wahren Liebe geweckt werden könne. Um seine Tochter zu schützen, befahl der König, dass alle Spindeln im Königreich verbrannt werden sollten.
Die Jahre vergingen, und Dornröschen wuchs zu einer schönen und gütigen Prinzessin heran. An ihrem fünfzehnten Geburtstag waren der König und die Königin nicht im Schloss. Dornröschen ging allein durch die Zimmer und Säle, bis sie zu einem alten Turm kam.
Bald ging die Geschichte von dem schlafenden Mädchen durch das ganze Land. Die Leute nannten es nur noch Dornröschen, weil es hinter den Dornen lag.
An dem Tag, an dem der junge Königssohn zur Hecke kam, waren die hundert Jahre gerade um. Und als er hinsah, war die Hecke voller großer, weißer Blüten. Sie tat sich von selbst auseinander und ließ ihn hindurch, ohne ihn zu verletzen. Hinter ihm schloss sie sich wieder.
Sie war so schön, dass der Königssohn die Augen nicht von ihr lassen konnte. Er bückte sich und gab ihr einen Kuss.
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