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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Das Kindermädchen der Darlings — und zwar kein Mensch, sondern eine große Neufundländerhündin. Sie lässt das Badewasser ein, trägt die Medizin im Maul herbei und schläft in einer Hütte im Kinderzimmer.
Weil er seinen Schatten verloren hat. Nana hatte ihn beim letzten Mal fast erwischt, dabei ist der Schatten abgerissen. Wendy näht ihn ihm mit Nadel und Faden an die Fußsohlen.
Mit Feenstaub und einem wunderbar schönen Gedanken — dann heben die Füße vom Teppich ab. Der Weg lautet: zweiter Stern rechts und dann immer geradeaus bis zum Morgen.
Weil es vor langer Zeit seine Hand verschluckt hat — und mit ihr einen Wecker. Der tickt im Bauch weiter, und nur daran hört Hook das Tier rechtzeitig kommen.
Sie hat den vergifteten Medizinbecher für ihn leer getrunken. Peter ruft alle Kinder der Welt an, in die Hände zu klatschen, wenn sie an Feen glauben — und das Klatschen bringt ihr Licht zurück.
Band 6 – Die Piratenbrüder
Für die nächste Seefahrt: In Band 6 segeln Emil und Henry mit einer Piratenmannschaft los, in der jeder eine eigene Aufgabe hat. Sturm, Schatzsuche und Inselbewohner inklusive.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Ein Junge, der nicht erwachsen werden will, holt Wendy, John und Michael durchs Kinderzimmerfenster ins Nimmerland — wo sie verlorene Jungs, eine eifersüchtige Fee und Kapitän Hook treffen, ehe Wendy sich fürs Heimgehen entscheidet.
In London, Haus Nummer 14, wohnen Wendy, John und Michael Darling. Ihr Kindermädchen ist eine Neufundländerhündin namens Nana. Mrs. Darling findet beim abendlichen Aufräumen in den Köpfen ihrer Kinder immer wieder ein Wort, das dort nicht hingehört: Peter. Eines Nachts steht das Fenster offen, und ein Junge in einem Anzug aus Blättern sucht seinen abgerissenen Schatten. Seife hilft nicht, also setzt er sich hin und weint — und weckt damit Wendy, die den Schatten mit Nadel und Faden an seine Fußsohlen näht. Peter erzählt vom Nimmerland und von den verlorenen Jungs, die keine Mutter haben und niemanden, der ihnen Geschichten erzählt. Da ist es um Wendy geschehen. Feenstaub, ein wunderbar schöner Gedanke — und die Füße heben vom Teppich ab: zweiter Stern rechts und dann immer geradeaus bis zum Morgen.
Glöckchen, Peters Fee, ist eifersüchtig und redet den verlorenen Jungs ein, sie sollten den großen weißen Vogel abschießen. Wendy stürzt — der Pfeil ist an einer Eichel abgeprallt, die Peter ihr als Knopf umgehängt hatte. Weil man eine Dame nicht liegen lässt, bauen die Jungs ein Haus um sie herum, mit einem Schornstein aus einem alten Hut. „Willst du unsere Mutter sein?“, fragt Peter, und Wendy sagt ja. Unter der Erde stopft sie Strümpfe und erzählt jeden Abend eine Geschichte. Draußen jagen sich alle im Kreis, und das Krokodil jagt Kapitän Hook, seit es dessen Hand samt einem Wecker verschluckt hat. In der Lagune rettet Peter Tiger Lily, indem er Hooks Stimme nachmacht — und bleibt danach verletzt auf dem Felsen zurück, während das Wasser steigt. Wendy schickt er mit einem Drachen fort; ihn selbst rettet ein Nimmervogel mit seinem Nest.
Als Wendy heimwill, findet Hook den Eingang zum unterirdischen Haus und schleppt alle Kinder aufs Schiff. Peter, der unten schläft, vergiftet er im Medizinbecher. Glöckchen trinkt ihn leer und wird schwächer — bis Peter alle Kinder der Welt anruft, in die Hände zu klatschen, wenn sie an Feen glauben. Auf der Jolly Roger täuscht er dann das Ticken des Krokodils vor, und am Ende steht Hook allein an der Reling. Peter könnte ihn stoßen; stattdessen macht er eine höfliche Handbewegung, und genau das erträgt Hook nicht — er steigt selbst hinüber. In London hält Mrs. Darling das Fenster seit Wochen offen, und Peter, der es zuschließen wollte, macht es wieder auf. Die verlorenen Jungs bleiben da, Peter bleibt auf dem Fensterbrett. Jahre später weint er dort wieder — und Wendys Tochter Jane fragt: „Junge, warum weinst du?“
Unsere Fassung folgt der Geschichte von J. M. Barrie in moderner, vorlesefreundlicher Sprache.
Peter Pan beginnt im Kinderzimmer und endet dort – dazwischen liegt Nimmerland. Das macht die Geschichte zum idealen Abendstoff: Der Rahmen ist vertraut, das Abenteuer findet in der Mitte statt. Der Moment, in dem Wendy Peters Schatten annäht, ist der beste Einstieg, den ein Vorleseabend haben kann. Bei dreizehn Minuten lohnt sich eine Pause, sobald sie fliegen können.
J. M. Barrie brachte Peter Pan 1904 als Theaterstück auf die Bühne; 1911 folgte der Roman „Peter and Wendy". Die Figur selbst war schon vorher in einem anderen Buch aufgetaucht – Peter Pan ist also eher hineingewachsen als erfunden worden.
Barrie überschrieb die Rechte 1929 einem Kinderkrankenhaus in London, das bis heute an jeder Aufführung mitverdient. Unsere Fassung erzählt die bekanntesten Stationen nach und gibt dem Anfang und dem Ende im Kinderzimmer mehr Raum als den Kämpfen.
Weiter mit Der Zauberer von Oz, Pinocchio und Alice im Wunderland. Mehr Seefahrt: Meergeschichten für Kinder. Danach: Gute-Nacht-Geschichten.
Etwa dreizehn Minuten. Eine gute Stelle zum Aufteilen ist der Moment, in dem die Kinder fliegen lernen.
Ab etwa fünf Jahren. Der Rahmen im Kinderzimmer macht die Geschichte auch für jüngere Kinder greifbar.
Von J. M. Barrie – 1904 als Theaterstück, 1911 als Roman „Peter and Wendy".
Weil Erwachsenwerden bedeutet, Nimmerland zu verlassen. Die Geschichte lässt offen, ob das ein Gewinn oder ein Verlust ist – eine gute Frage für danach.
Das Krokodil hat eine tickende Uhr verschluckt. Deshalb hört man es kommen – und deshalb fürchtet der Kapitän jedes Ticken.
Ja, unter der Geschichte, ohne Anmeldung, mit allen Bildern.