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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Für eine Schulfibel — mitten im Winter. Pinocchio verkauft das Buch schon auf dem Weg zur Schule wieder, um eine Karte fürs Puppentheater zu bezahlen.
Dass aus seinen Goldstücken über Nacht ein Baum voller Gold wächst, wenn er sie nur eingräbt. Er verliert alles und wird von Räubern an eine Eiche gehängt.
Sie wächst. Einmal wird sie so lang, dass er sich im Zimmer nicht mehr drehen kann — erst Spechte hacken sie ihm wieder zurecht.
Dort hat die Woche sechs Donnerstage, und niemand muss lernen. Nach fünf Monaten wachsen Pinocchio Eselsohren, er wird als Esel verkauft und soll nach einem Sturz im Zirkus zu einer Trommel verarbeitet werden.
Er arbeitet am Brunnen, flicht Körbe und lernt abends bei einer Kerze lesen. Und er gibt seine gesparten vierzig Soldi — für seinen ersten Anzug — her, als er hört, dass die Fee krank ist und kein Brot hat. In der Nacht darauf wacht er als Junge auf.
Band 6 – Die Piratenbrüder
Noch mehr Wellen und Inseln: In Band 6 gehen Emil und Henry an Bord. Piraten, die keine Bösewichte sind, ein Sturm, eine Schatzkarte – und eine Mannschaft, in der jeder etwas anderes kann.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Eine Holzpuppe läuft ihrem Vater davon, lügt, wird zum Esel, findet ihn im Bauch eines Meeresungeheuers wieder — und wird ein richtiger Junge, als sie zum ersten Mal an einen anderen denkt.
Ein Stück Holz spricht, und der Tischler schenkt es dem armen Geppetto, der sich daraus eine Puppe schnitzt und sie Pinocchio nennt. Kaum hat sie Beine, rennt sie davon; Geppetto landet dafür sogar im Gefängnis. Trotzdem verkauft er mitten im Winter seinen einzigen Mantel, um eine Schulfibel zu bezahlen. Pinocchio verkauft die Fibel schon auf dem Weg zur Schule, um ins Puppentheater zu kommen. Der Theaterbesitzer Feuerfresser will ihn verbrennen, wird gerührt und schenkt ihm stattdessen fünf Goldstücke für seinen Vater.
Fuchs und Kater reden ihm ein, aus dem Geld wachse über Nacht ein Baum voller Goldstücke. Er verliert alles, wird von Räubern an eine Eiche gehängt und von der Fee mit den himmelblauen Haaren gerettet. Als er sie belügt, wächst seine Nase, bis Spechte sie zurechthacken müssen. Die Fee verspricht ihm: Ein Jahr fleißig zur Schule, dann wird er ein richtiger Junge. Es geht gut — bis Kerzendocht ihn ins Spielzeugland lockt, wo die Woche sechs Donnerstage hat. Nach fünf Monaten wachsen ihm Eselsohren, er wird verkauft, stürzt im Zirkus und soll zu einer Trommel verarbeitet werden.
Im Meer knabbern Fische das Eselsfell ab, und heraus kommt die Holzpuppe. Ein Meeresungeheuer verschluckt sie — und ganz hinten im dunklen Bauch sitzt Geppetto, der zwei Jahre lang dort ausgeharrt hat. Sie klettern hinaus, ein Thunfisch trägt sie ans Ufer. Am Strand arbeitet Pinocchio zum ersten Mal: Er dreht Wasser aus dem Brunnen, flicht Körbe und lernt abends bei einer Kerze lesen. Von vierzig gesparten Soldi für seinen ersten Anzug gibt er alles her, als er hört, dass die Fee krank ist und kein Brot hat. In der Nacht darauf wacht er als richtiger Junge auf.
Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung, etwa fünfzehn Minuten Vorlesezeit — die längste Geschichte auf emhema.de. Die Vorlage ist „Le avventure di Pinocchio" von Carlo Collodi, 1883 als Buch erschienen.
Pinocchio ist mit fünfzehn Minuten lang und besteht aus vielen einzelnen Missgeschicken – gut zum Aufteilen. Der bekannteste Teil, die wachsende Nase, ist im Original nur eine kurze Szene; den meisten Raum nimmt ein, dass Pinocchio immer wieder von zu Hause wegläuft und zurückkommt. Genau das ist der Kern, und Kinder zwischen vier und sieben hören ihn sehr genau.
Carlo Collodi veröffentlichte „Le avventure di Pinocchio" ab 1881 als Fortsetzungsgeschichte in einer italienischen Kinderzeitung; 1883 erschien sie als Buch. Dass sie in Folgen erschien, merkt man ihr an: Jedes Kapitel hat einen eigenen kleinen Bogen.
Die Fassung, die viele kennen, ist stark vom Zeichentrickfilm geprägt. Bei Collodi ist Pinocchio deutlich frecher und die Geschichte deutlich rauer. Unsere Fassung folgt der Handlung des Buches, nimmt die härtesten Strafen aber heraus.
Weiter mit Peter Pan, Der Zauberer von Oz und Alice im Wunderland. Kürzeres für müde Abende: drei Minuten. Danach: Gute-Nacht-Geschichten.
Etwa fünfzehn Minuten. Die Geschichte besteht aus vielen kleinen Episoden und lässt sich gut auf zwei Abende teilen.
Ab etwa fünf Jahren – wegen der Länge und der vielen Handlungsstränge.
Ja, aber nur in einer kurzen Szene. Im Buch spielt das eine viel kleinere Rolle, als die meisten denken.
Von Carlo Collodi, Italien. Ab 1881 als Fortsetzungsgeschichte, 1883 als Buch.
Dass man an Verantwortung wächst – und dass Zuhören eine Fähigkeit ist, die man üben muss.
Ja, unter der Geschichte, ohne Anmeldung zum Ausdrucken.