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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Von einem Salat. Rapunzeln wachsen im Garten der Zauberin, und die Mutter verlangt so heftig danach, dass der Vater über die Mauer steigt. Als Preis muss er das Kind hergeben — und die Zauberin nennt es nach dem Salat.
Gar nicht — der Turm hat weder Tür noch Treppe, nur ein einziges kleines Fenster ganz oben. Die Zauberin ruft hinauf: „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!“ und steigt am Zopf empor.
Er verirrt sich im Wald und hört Rapunzels Gesang. Dann beobachtet er, wie die Zauberin hinaufsteigt, und ruft am Abend dieselben Worte.
Rapunzel verplappert sich. Sie fragt die Zauberin, warum sie so viel schwerer heraufzuziehen sei als der junge Prinz. Da schneidet ihr die Zauberin das Haar ab und setzt sie in der Wildnis aus.
Durch zwei von Rapunzels Freudentränen, die ihm in die Augen fallen. Drei Jahre war er blind umhergeirrt, bis der Wind ihm ihre Stimme zutrug.
Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen
Ritter Emil und Zauberer Henry sind Brüder: der eine geht voran, der andere denkt nach. In Band 1 finden sie an den Drachenfelsen eine Rüstung, die nur trägt, wer sie sich verdient hat. Der Einstieg in die Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Ein Mädchen wächst als Pfand einer Zauberin in einem Turm ohne Tür auf, wird nach dem Besuch eines Prinzen in die Wüste verstoßen und findet ihn Jahre später durch ihren Gesang wieder.
Ein Ehepaar wünscht sich seit Jahren ein Kind. Aus dem Fenster sieht die Frau in den Garten einer Zauberin, wo Rapunzeln wachsen — Blätter, aus denen man Salat macht. Sie verlangt so heftig danach, dass ihr Mann zweimal über die Mauer steigt. Beim zweiten Mal erwischt ihn die Zauberin. Er darf nehmen, so viel er will, doch das Kind soll ihr gehören. Als das Mädchen geboren wird, holt sie es noch am selben Abend, nennt es Rapunzel und bringt es in einen grauen Turm tief im Wald, ohne Tür und ohne Treppe, mit einem einzigen kleinen Fenster ganz oben.
Rapunzel wächst in dem einen Zimmer auf und singt jeden Nachmittag. Ihr Haar wird lang und golden. Wenn die Zauberin kommt, ruft sie hinauf: „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter!" und steigt am Zopf empor. Ein Prinz verirrt sich im Wald, hört den Gesang und beobachtet die Zauberin. Am Abend ruft er dieselben Worte, steigt hinauf und kommt von da an jeden Abend. Rapunzel will hinunter; der Prinz bringt Strang um Strang Seide mit, aus dem sie heimlich eine Leiter flicht. Doch sie verplappert sich und fragt die Zauberin, warum sie schwerer heraufzuziehen sei als der junge Prinz.
Die Zauberin schneidet Rapunzel das Haar ab und setzt sie an einem kargen Ort voller Dornen und Disteln aus. Als der Prinz am Abend ruft, lässt sie den abgeschnittenen Zopf herunter — er steigt hinauf, findet das Zimmer leer, stürzt und verliert in den Dornen sein Augenlicht. Drei Jahre wandert er blind umher. Rapunzel findet an ihrem Ort eine Quelle, baut sich ein Haus aus Lehm und Zweigen und singt weiter. Eines Abends trägt der Wind ihre Stimme zum Prinzen. Zwei ihrer Freudentränen fallen ihm in die Augen, und er kann wieder sehen. Gemeinsam gehen sie zurück in sein Königreich.
Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung für Kinder ab vier Jahren, etwa elf Minuten Vorlesezeit. Sie geht auf die Brüder Grimm zurück (Kinder- und Hausmärchen Nr. 12); die Vorlage ist die französische Erzählung „Persinette" von Charlotte-Rose de Caumont de La Force aus dem Jahr 1698.
Rapunzel lebt von einem einzigen Satz: „Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter." Sprich ihn jedes Mal gleich, dann übernehmen die Kinder ihn nach der zweiten Wiederholung von selbst. Die Geschichte ist ruhig genug für den späten Abend – es gibt keinen Wolf, keine Hexe am Herd, nur einen Turm, aus dem irgendwann jemand herausfindet.
Rapunzel ist Nummer 12 in den „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. Die Vorlage stammt aus Frankreich: Charlotte-Rose de Caumont de La Force veröffentlichte 1698 „Persinette", und noch früher, 1634, gab es bei Giambattista Basile die Fassung „Petrosinella".
Alle drei drehen sich um dasselbe Bild – ein Kind, das für ein gestohlenes Gemüse aus dem Garten hergegeben wird. Bei Grimm ist es der Feldsalat, den man Rapunzel nennt.
Weiter mit Dornröschen, Schneewittchen und Die Schöne und das Biest. Danach: Gute-Nacht-Geschichten oder alle 274 Kindergeschichten.
Ein Salat – Feldsalat, den man auch Rapunzel oder Ackersalat nennt. Weil die Mutter danach so großes Verlangen hatte, bekommt das Kind diesen Namen.
„Rapunzel, Rapunzel, lass dein Haar herunter." Damit ruft die Zauberin – und später der Prinz – nach oben zum Turmfenster.
Ab etwa vier Jahren. Rapunzel gehört zu den ruhigeren Märchen und eignet sich gut für den späten Abend.
Etwa elf Minuten.
Ja, als PDF unter der Geschichte – ohne Anmeldung.
Von den Brüdern Grimm, Kinder- und Hausmärchen Nummer 12. Die Vorlage ist die französische Erzählung „Persinette" von Charlotte-Rose de Caumont de La Force aus dem Jahr 1698.