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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Aus dem Wunsch der Mutter: ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Ebenholz am Fensterrahmen. Sie hatte sich beim Nähen in den Finger gestochen.
Weil er es nicht übers Herz bringt. Die Königin hatte ihn geschickt, das Kind im Wald zurückzulassen — er lässt es stattdessen davonlaufen.
Erst mit Schnürbändern, die ihm die Luft nehmen, dann mit einem giftigen Kamm — beide Male retten die Zwerge es am Abend. Beim dritten Mal kommt sie mit einem Apfel.
Weil nur die rote Hälfte vergiftet ist und die Königin die weiße vor seinen Augen selbst isst. Das ist der Beweis, dem es glaubt.
Beim Hinuntertragen des gläsernen Sarges stolpert ein Diener, der Sarg wackelt — und das Stück Apfel fährt Schneewittchen aus dem Hals. Es schlägt die Augen auf und setzt sich auf.
Band 2 – Die schwebende Stadt
Luna kommt in Band 2 dazu – sie kennt sich in der schwebenden Stadt aus, und ohne sie kämen Emil und Henry dort nicht weit. Kein Kleiderthema, sondern jemand, der weiß, was zu tun ist.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €In einem Satz: Eine Königin lässt aus Neid ihre Stieftochter töten; das Mädchen überlebt bei sieben Zwergen, wird nach drei Anschlägen scheintot in einen Glassarg gelegt und durch einen Zufall wieder wach.
Eine Königin sticht sich beim Nähen am Ebenholzfenster in den Finger und wünscht sich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz am Rahmen. Sie bekommt es und stirbt bald darauf. Die neue Frau des Königs ist schön, aber sie erträgt es nicht, dass jemand schöner sein könnte. Ihr Spiegel muss die Wahrheit sagen, und eines Morgens antwortet er, Schneewittchen sei tausendmal schöner als sie. Die Königin schickt einen Jäger, der das Kind im Wald zurücklassen soll — doch er bringt es nicht übers Herz und lässt es laufen.
Schneewittchen findet ein winziges Haus mit sieben Tellerchen und sieben Bettchen und darf bei den sieben Zwergen bleiben, die im Berg nach Edelsteinen graben. Sie warnen es, niemanden hereinzulassen. Der Spiegel verrät der Königin, wo das Mädchen lebt. Dreimal kommt sie verkleidet: mit Schnürbändern, die Schneewittchen die Luft nehmen, mit einem giftigen Kamm — und beide Male retten die Zwerge es am Abend. Beim dritten Mal bringt sie einen Apfel, von dem nur die rote Hälfte vergiftet ist, und isst die weiße selbst. Das ist der Beweis, dem Schneewittchen traut.
Diesmal helfen die Zwerge nichts mehr. Weil sie das Mädchen nicht in die schwarze Erde legen wollen, bauen sie einen Sarg aus Glas und tragen ihn auf den Berg, wo immer einer von ihnen Wache hält. Später bittet ein Königssohn so lange, bis er den Sarg bekommt. Beim Hinuntertragen stolpert ein Diener, der Sarg wackelt, und das Stück Apfel fährt Schneewittchen aus dem Hals. Es schlägt die Augen auf und setzt sich auf. Die Hochzeit wird groß gefeiert, die sieben Zwerge sitzen in der ersten Reihe — und die Königin fragt ihren Spiegel nie wieder.
Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung für Kinder ab vier Jahren, etwa zehn Minuten Vorlesezeit. Sie geht auf die Brüder Grimm zurück (Kinder- und Hausmärchen Nr. 53, ab 1812).
Schneewittchen hat drei Anläufe, bis der Apfel wirkt – Schnürriemen, Kamm, Apfel. Diese Dreierstruktur trägt den Abend: Kinder wissen beim dritten Mal genau, was kommt, und rufen trotzdem „nicht aufmachen!". Der Spiegel eignet sich zum Mitsprechen. Die Stelle mit dem Jäger ist die heikelste; wir haben sie so erzählt, dass klar wird, dass er das Kind laufen lässt.
Schneewittchen ist Nummer 53 in den „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. In der ersten Ausgabe von 1812 war es noch die leibliche Mutter, die dem Kind nach dem Leben trachtet – erst in späteren Ausgaben wurde daraus die Stiefmutter.
Auch das Ende ist bei Grimm härter, als die meisten es in Erinnerung haben. Unsere Fassung behält den Spiegel, die Zwerge und den Apfel, verzichtet aber auf die Bestrafung der Königin in ihrer drastischsten Form.
Weiter mit Dornröschen, Aschenputtel und Rapunzel. Für den Abend danach: Gute-Nacht-Geschichten – oder alle 274 Kindergeschichten auf einen Blick.
Sieben. Sie arbeiten tagsüber im Bergwerk und nehmen Schneewittchen bei sich auf.
„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" – bei den Brüdern Grimm heißt es „Spieglein, Spieglein an der Wand".
Für die meisten nicht, wenn man die Jägerszene ruhig erzählt. Wir haben unsere Fassung dort bewusst entschärft; ab etwa vier Jahren ist sie gut zu hören.
Etwa zehn Minuten.
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Dass Neid blind macht und niemanden schöner. Und dass Schneewittchen gerettet wird, weil sie anderen freundlich begegnet ist – den Zwergen, die ihr im Gegenzug helfen.
Von den Brüdern Grimm, Kinder- und Hausmärchen Nummer 53, ab 1812. Weltweit bekannt wurde es durch den Zeichentrickfilm von 1937.