Tischlein, deck dich!

Tischlein, deck dich!

Zusammenfassung: „Tischlein, deck dich!“ in drei Sätzen

Drei Brüder erhalten magische Geschenke: ein Tischlein, das sich selbst deckt, einen Goldesel und einen Knüppel, der Übeltäter verprügelt, nachdem sie von ihrem Vater wegen einer hungrigen Ziege fortgeschickt wurden.

Ein listiger Wirt stiehlt die Geschenke, aber der älteste Bruder holt sie mit Hilfe des Knüppels zurück.

Die Brüder kehren nach Hause zurück und bringen Wohlstand und Glück zu ihrer Familie.

Tischlein, deck dich! – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 9 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab 4 Jahren, zum Selberlesen ab etwa 7
  • Herkunft: Brüder Grimm, Kinder- und Hausmärchen (KHM 36)
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
  • Zuletzt überarbeitet: 7. September 2026

Hier beginnt das Märchen

Es war einmal ein alter Schneider, der hatte drei Söhne und nur eine einzige Ziege. Weil die Ziege die ganze Familie mit ihrer Milch ernähren sollte, musste sie jeden Tag gut gefüttert werden. Also brachte sie jeden Tag ein anderer Sohn auf die Wiese.
Der älteste Sohn führte sie auf den Kirchhof, wo das schönste Gras stand, und ließ sie fressen, so viel sie wollte. Am Abend fragte er: „Ziege, bist du satt?“ Und die Ziege antwortete: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!“
Zufrieden brachte er sie heim. Doch als der Vater im Stall dieselbe Frage stellte, sagte die Ziege: „Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein, meh! meh!“
Der Schneider wurde zornig. Er glaubte der Ziege und nicht seinem Sohn, und noch am selben Abend jagte er den Ältesten aus dem Haus.
Tischlein, deck dich! Am nächsten Morgen war der zweite Sohn an der Reihe. Er suchte der Ziege den besten Platz an der Hecke, wo die saftigsten Blätter wuchsen, und am Abend fragte er: „Ziege, bist du satt?“ – „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!“
Aber im Stall sagte die Ziege dem Vater wieder dasselbe wie am Tag zuvor. Und wieder glaubte der Schneider der Ziege. So musste auch der zweite Sohn gehen.
Der jüngste Sohn nahm sich besonders viel Mühe. Er führte die Ziege an einen Bach, wo das Gras hoch und grün stand, und blieb den ganzen Tag bei ihr sitzen. Am Abend fragte auch er: „Ziege, bist du satt?“ – „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!“
Und wieder klagte die Ziege dem Vater, sie habe nichts bekommen. Da wurde der Schneider so zornig, dass er auch seinen jüngsten Sohn fortjagte. Nun saß er allein in seinem Haus – nur er und die Ziege.
Tischlein, deck dich! Der jüngste Sohn wanderte los, ohne zu wissen, wohin. Nach ein paar Tagen kam er in eine Stadt, und dort suchte gerade ein Tischler einen Lehrjungen.

Er blieb sieben Jahre. Er lernte, Holz zu lesen wie andere Leute ein Buch – wo es hart ist, wo es reißt, wo man den Hobel ansetzen muss. Als die Lehrzeit vorbei war, sagte der Meister: „Du warst fleißig. Dafür bekommst du etwas Besonderes.“

Und er stellte ein kleines Tischlein vor ihn hin. Es sah aus wie jeder andere Tisch, altes Holz, drei Beine und ein bisschen wackelig.

„Sag: Tischlein, deck dich“, sagte der Meister.

Der Junge sagte es. Und auf einmal lag ein weißes Tuch auf dem Tisch, darauf ein Teller, Messer und Gabel, eine Schüssel mit Braten, eine mit Gemüse, und ein Glas Rotwein, das so funkelte, dass einem das Herz aufging.

Auf dem Heimweg kehrte er in einer Herberge ein. Es waren viele Gäste da, und alle bestellten und aßen. Der junge Tischler bestellte nichts. Er stellte sein Tischlein in die Ecke und sagte den Satz.

Alle hörten auf zu kauen.

Der Wirt sagte nichts. Aber er sah genau hin. Und in der Nacht, als alle schliefen, holte er aus seiner Kammer einen alten Tisch, der genauso aussah, und tauschte ihn aus.

Am Morgen ging der Junge weiter, fröhlich, mit dem falschen Tisch unter dem Arm.

Zu Hause lud er alle Nachbarn ein. Der Vater kam, die Verwandten kamen, die Stube war voll. Der Junge stellte den Tisch in die Mitte und sagte laut: „Tischlein, deck dich!“

Nichts geschah.

Der Tisch blieb ein Tisch. Die Leute schauten sich an, und einer nach dem anderen ging nach Hause. Der Junge stand da und wusste nicht, wohin mit den Händen.
Tischlein, deck dich! Dem mittleren Bruder war es ähnlich ergangen – nur bei einem Müller. Auch er hatte sieben Jahre gearbeitet, und auch er bekam am Ende ein Geschenk: einen Esel.

„Der ist doch ganz gewöhnlich“, sagte der Sohn.

„Sag Bricklebrit“, sagte der Müller.

Der Sohn sagte es, und der Esel öffnete das Maul, und es fielen Goldstücke heraus, vorne und hinten, bis der Boden voll war.

Auch er kehrte auf dem Heimweg in dieser Herberge ein. Auch er konnte den Mund nicht halten. Und in der Nacht führte der Wirt den goldenen Esel aus dem Stall und band einen anderen an seinen Platz, der ihm ähnlich sah.

Am nächsten Abend stand der mittlere Sohn zu Hause vor den Nachbarn, breitete ein großes Tuch aus und rief: „Bricklebrit!“ Der Esel schaute ihn an und tat gar nichts.

Blieb der älteste. Der hatte bei einem Drechsler gelernt und bekam zum Abschied nur einen Sack, und in dem Sack lag ein Knüppel.

„Wenn dir jemand etwas Böses tut“, sagte der Meister, „dann sagst du: Knüppel, aus dem Sack. Und wenn er genug hat, sagst du: Knüppel, in den Sack.“

Unterwegs erfuhr der älteste Bruder von einem Fuhrmann, was seinen Brüdern in der Herberge passiert war. Da wusste er, was zu tun war.

Er kehrte dort ein, stellte den Sack neben sich auf die Bank und erzählte beim Essen ganz beiläufig, es liege ein Wunderding darin, gegen das ein Tischlein und ein Goldesel gar nichts seien. Dann legte er sich schlafen und den Sack unter den Kopf.

Mitten in der Nacht kam der Wirt auf Zehenspitzen näher und zog vorsichtig am Sack.

„Knüppel, aus dem Sack!“, rief der älteste Bruder.

Der Knüppel sprang heraus und ging auf den Wirt los, über den Rücken, über die Beine, immer weiter, bis der Wirt keuchend auf dem Boden lag und rief, er gebe alles zurück, das Tischlein stehe in der Kammer und der Esel im hinteren Stall.

„Knüppel, in den Sack“, sagte der Bruder. Dann drehte er sich um und schlief bis zum Morgen.
Tischlein, deck dich! Während die Söhne in der Welt unterwegs waren, hatte der Schneider die Ziege selbst auf die Wiese gebracht. Er ließ sie fressen, so viel sie wollte, und fragte sie am Abend: „Ziege, bist du satt?“
Die Ziege antwortete: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!“
Zu Hause aber, im Stall, fragte er sie noch einmal. Und da sagte sie: „Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein, meh! meh!“
Da wurde dem Schneider ganz kalt. Jetzt begriff er, dass die Ziege gelogen hatte – und dass er seine drei Söhne umsonst fortgejagt hatte. Er holte das Schermesser, schor der Ziege den Kopf kahl und jagte sie zum Hof hinaus.
Dann setzte er sich an seinen Tisch und war allein. Und jeden Abend schaute er aus dem Fenster, ob nicht doch einer seiner Jungen die Straße herunterkommen würde.
Tischlein, deck dich! Am nächsten Tag kamen die drei Söhne nach Hause – der eine mit dem Tischlein, der andere mit dem Goldesel, der dritte mit dem Sack.
Der Schneider freute sich so sehr, dass er gar nicht wusste, wohin mit sich. Er lud alle Verwandten und Nachbarn ein. Dann stellte der jüngste Sohn sein Tischlein in die Mitte der Stube und sagte: „Tischlein, deck dich!“ Da lagen auf einmal Braten und Fisch und Kuchen darauf, und es wurde gegessen und gelacht bis tief in die Nacht.
Danach führte der mittlere Sohn den Esel herein, breitete ein Tuch aus und rief: „Bricklebrit!“ Und die Goldstücke kullerten über das Tuch, bis niemand mehr zählen konnte.
Der Schneider aber nahm seine Nadel und seinen Zwirn und legte beides in die Schublade. „Die brauche ich nicht mehr“, sagte er. Und dann sagte er noch etwas, das ihm viel schwerer fiel: „Es tut mir leid, dass ich euch fortgeschickt habe.“

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Hinweis: Diese moderne Variante des Märchens „Tischlein, deck dich!“ basiert auf der Erzählung von den Gebrüdern Grimm aus dem Jahr 1812. Sie wurde durch uns modernisiert, aber orientiert sich inhaltlich am Original und spiegelt in Teilen nicht die Wertvorstellungen des 21. Jahrhunderts wider.
Tischlein, deck dich! Die Moral von „Tischlein, deck dich!“

Der Schneider jagt drei Söhne aus dem Haus, weil er einer Ziege mehr glaubt als seinen eigenen Kindern. Das ist der Fehler, um den sich alles dreht – und die Geschichte lässt ihn nicht ungeschoren: Am Ende sitzt er allein in der Stube und schaut jeden Abend aus dem Fenster.

Das Schöne ist, was danach kommt. Die Söhne bringen nicht nur Tischlein, Esel und Knüppel mit, sondern der Vater bringt einen Satz heraus, der ihm sichtlich schwerfällt: „Es tut mir leid, dass ich euch fortgeschickt habe.“

Genau dieser Satz ist das eigentliche Wunderding der Geschichte. Kinder merken sich ihn – vor allem, wenn ihn ein Erwachsener sagt.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Warum jagt der Schneider seine drei Söhne fort?

    Weil die Ziege ihn belügt. Auf der Weide sagt sie jedem Sohn: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt.“ Im Stall behauptet sie beim Vater, sie habe kein einziges Blättchen gefunden — und der Vater glaubt der Ziege statt seinen Söhnen.

  2. 2Was bekommt jeder der drei Brüder von seinem Meister?

    Der jüngste lernt beim Tischler und bekommt ein Tischlein, das sich von selbst deckt. Der mittlere lernt beim Müller und bekommt einen Esel, der Goldstücke spuckt. Der älteste lernt beim Drechsler und bekommt einen Sack mit einem Knüppel darin.

  3. 3Wie heißt das Zauberwort für den Goldesel?

    Bricklebrit. Sagt man es, öffnet der Esel das Maul, und vorne wie hinten fallen Goldstücke heraus, bis der Boden voll ist.

  4. 4Wie holt der älteste Bruder Tischlein und Esel zurück?

    Er erzählt dem Wirt beim Essen beiläufig, in seinem Sack liege ein Wunderding. Als der Wirt nachts danach greift, ruft er „Knüppel, aus dem Sack!“ — und der Wirt gibt Tischlein und Esel heraus, damit der Knüppel aufhört.

  5. 5Was macht der Schneider mit der Ziege, als er die Wahrheit merkt?

    Er bringt sie selbst auf die Wiese und stellt ihr dieselbe Frage zweimal. Als sie ihn auch anlügt, schert er ihr den Kopf kahl und jagt sie vom Hof.

Wörter aus der Geschichte

Tischler
ein Handwerker, der Möbel aus Holz baut — bei ihm lernt der jüngste Sohn
Müller
jemand, der in der Mühle Korn zu Mehl mahlt
Drechsler
ein Handwerker, der Holz auf einer sich drehenden Maschine in Form bringt
Herberge
ein Gasthaus, in dem Reisende essen und übernachten — der Wirt ist der Besitzer
Bricklebrit
das Zauberwort für den Goldesel — ein Fantasiewort, das nichts bedeutet

Zum Weitererzählen

  • Welches der drei Geschenke hättest du am liebsten – und warum?
  • Was hättest du dir vom Tischlein zum Abendessen gewünscht?
  • Woran hätten die Brüder merken können, dass der Wirt sie betrügt?
  • War die Strafe für den Wirt gerecht?
Für Kinder, die gern Tiere versorgen

Band 4 – Die Drachen von Quelinda

Füttern, warm halten, jeden Tag nachsehen – das kennt Ihr Kind vielleicht schon. In Band 4 ist es ein Drachenei, um das sich Emil und Henry kümmern müssen, lange bevor etwas daraus schlüpft.

Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €

Inhaltsangabe: Tischlein, deck dich kurz zusammengefasst

In einem Satz: Drei Brüder werden wegen einer lügenden Ziege aus dem Haus gejagt, bringen drei Wundergaben von der Wanderschaft mit und decken den Betrug auf.

Anfang

Ein Schneider hat drei Söhne und eine Ziege, die alle ernährt. Jeder Sohn führt sie abwechselnd auf die Weide. Draußen sagt die Ziege jedes Mal: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!" — im Stall aber behauptet sie beim Vater das Gegenteil: „Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein." Der Vater glaubt dem Tier mehr als seinen Kindern und jagt nacheinander alle drei fort.

Mitte

Die Brüder gehen in die Lehre, jeder sieben Jahre. Der jüngste lernt beim Tischler und bekommt ein Tischlein, das sich auf den Ruf „Tischlein, deck dich!" von selbst mit Speisen füllt. Der mittlere lernt beim Müller und erhält einen Esel, der auf das Wort „Bricklebrit" Goldstücke ausspuckt. Der älteste lernt beim Drechsler und bekommt einen Sack mit einem Knüppel darin, der auf „Knüppel, aus dem Sack" jeden verprügelt, bis er das Gestohlene herausgibt. Die beiden jüngeren kehren auf dem Heimweg in derselben Herberge ein und zeigen dort ihre Gabe — und der Wirt tauscht sie nachts gegen gewöhnliche Stücke aus.

Ende

Zu Hause blamieren sich beide vor den eingeladenen Nachbarn: Das Tischlein deckt nicht, der Esel spuckt kein Gold. Der älteste Bruder aber erfährt unterwegs von einem Fuhrmann, was in der Herberge geschehen ist. Er kehrt dort ein, stellt den Sack neben sich und erzählt beiläufig von einem Wunderding, gegen das Tischlein und Goldesel nichts seien. Als der Wirt sich nachts daran zu schaffen macht, lässt der Knüppel ihn nicht los, bis er Tischlein und Goldesel herausgibt. Mit allen drei Gaben kommt der Bruder heim, die Familie hat genug — und der Schwindel der Ziege kommt ans Licht.

Diese Inhaltsangabe folgt unserer Fassung für Kinder ab vier Jahren, etwa neun Minuten Vorlesezeit. Sie geht auf die Brüder Grimm zurück (Kinder- und Hausmärchen Nr. 36).

Tischlein, deck dich vorlesen – so wird der Abend rund

Dieses Märchen hat einen eingebauten Rhythmus: dreimal derselbe Ablauf, dreimal derselbe Wirt, dreimal derselbe Betrug. Kinder erkennen das Muster nach dem zweiten Durchgang und rufen beim dritten von selbst mit. Die Zauberworte lohnt es sich laut und mit Betonung zu sprechen – „Tischlein, deck dich!", „Bricklebrit!", „Knüppel, aus dem Sack!". Am Ende darf gelacht werden, denn der Wirt bekommt genau das, was er verdient.

Woher Tischlein, deck dich kommt

Das Märchen steht als Nummer 36 in den „Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. Vollständig heißt es dort „Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack" – der lange Titel nennt gleich alle drei Zaubergaben.

Der Anfang mit der Ziege, die die Brüder ins Unglück lügt, wird heute oft weggelassen. Wir haben ihn behalten, weil ohne ihn nicht verständlich wird, warum der Vater seine Söhne fortschickt.

Wenn Tischlein, deck dich gefallen hat

Weiter mit Die Bremer Stadtmusikanten, Das Märchen vom Schlaraffenland und Der gestiefelte Kater. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten und Gute-Nacht-Geschichten.

Häufige Fragen zu Tischlein, deck dich

Wie heißen die drei Zauberdinge in Tischlein, deck dich?

Das Tischlein, das sich von selbst deckt, der Goldesel, der auf das Wort „Bricklebrit" Goldstücke fallen lässt, und der Knüppel im Sack, der auf Befehl losschlägt.

Woher kommt der Spruch „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt"?

Aus dem Grimm-Märchen „Tischlein, deck dich". Die Ziege des Schneiders antwortet damit auf der Weide, wenn einer der Söhne sie fragt: „Ziege, bist du satt?" Der vollständige Vers lautet: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, meh! meh!" — Im Stall behauptet dieselbe Ziege dann das Gegenteil: „Wovon sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein und fand kein einzig Blättelein, meh! meh!" Auf diese Lüge hin jagt der Schneider alle drei Söhne aus dem Haus.

Warum lügt die Ziege in Tischlein, deck dich?

Das Märchen erklärt es nicht — und genau das macht die Stelle für Kinder interessant. Erzählerisch ist die Lüge der Motor: Ohne sie ziehen die drei Söhne nicht in die Welt und bekommen nie das Tischlein, den Goldesel und den Knüppel. Der Schneider glaubt dem Tier mehr als seinen Kindern, und dafür verliert er sie. Das ist der eigentliche Kern der Geschichte.

Was bedeutet Bricklebrit?

Nichts – es ist ein reines Zauberwort aus dem Märchen. Genau deshalb macht es Kindern so viel Spaß, es laut zu rufen.

Ab welchem Alter eignet sich das Märchen?

Ab etwa vier Jahren zum Vorlesen, ab sieben zum Selberlesen. Der Knüppel schlägt zwar zu, aber niemand wird ernsthaft verletzt.

Wie lange dauert Tischlein, deck dich zum Vorlesen?

Etwa neun Minuten. Durch die drei Wiederholungen lässt es sich gut auf zwei Abende aufteilen.

Gibt es das Märchen als PDF zum Ausdrucken?

Ja, kostenlos und ohne Anmeldung – der Button steht direkt unter der Geschichte.

Von wem stammt Tischlein, deck dich?

Von den Brüdern Grimm, Kinder- und Hausmärchen Nummer 36, dort unter dem Titel „Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack".

Download als PDF

Morgen Abend weiterlesen? Ritter Emil und Zauberer Henry gibt es gedruckt – sechs Bände zum Vorlesen ab vier Jahren, alle sechs zusammen 79,00 € statt 90,00 €.

Noch mehr Geschichten für heute Abend

Diese Geschichte ist eine von 214 kostenlosen Gute-Nacht-Geschichten auf emhema.de – alle zum Vorlesen und als PDF zum Ausdrucken.

  • Peter Pan

    Peter Pan

    13 Minuten Vorlesezeit

    Peter Pan verliert bei den Darlings in London seinen Schatten, Wendy näht ihn ihm wieder an – und zum Dank nimmt er sie und ihre Brüder John und Michael mit ins Nimmerland. Dort werd...

  • Schneewittchen

    Schneewittchen

    10 Minuten Vorlesezeit

    Schneewittchen, eine Prinzessin von außerordentlicher Schönheit und Güte, wird von ihrer neidischen Stiefmutter, der Königin, verstoßen und findet Zuflucht bei den sieben Zwergen im ...

  • Rumpelstilzchen

    Rumpelstilzchen

    9 Minuten Vorlesezeit

    Ein Müller behauptet fälschlicherweise, seine Tochter könne Stroh zu Gold spinnen, woraufhin der König sie zwingt, diese Aufgabe zu erfüllen, um ihr Leben zu retten. Ein mysteriöses ...

  • Rotkäppchen

    Rotkäppchen

    10 Minuten Vorlesezeit

    Rotkäppchen, ein junges Mädchen, bekommt von ihrer Mutter den Auftrag, ihrer kranken Großmutter Kuchen und Wein zu bringen. Auf dem Weg durch den Wald begegnet sie einem Wolf, der si...

  • Rapunzel

    Rapunzel

    11 Minuten Vorlesezeit

    Ein Ehepaar, das sich sehnlichst ein Kind wünscht, gerät in die Fänge einer Zauberin, die das Neugeborene als Gegenleistung für gestohlene Rapunzeln an sich nimmt und das Mädchen, Ra...

  • Pinocchio

    Pinocchio

    15 Minuten Vorlesezeit

    Der arme Holzschnitzer Geppetto schnitzt sich aus einem sprechenden Holzscheit einen Sohn – und die Puppe Pinocchio läuft ihm schon am ersten Tag davon. Statt zur Schule zu gehen, fä...