Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Für ihre vielen Lebenserfahrungen. Besonders den jungen Tieren sagt Tybbke immer wieder, dass sie sich an Traditionen und Altbewährtes halten sollen.
Auf der anderen Straßenseite bringt ein Bäcker gerade das alte Brot vom Vortag zum Müll. Für die hungrige Ente klingt das nach einem wahren Festmahl.
Er fragt besorgt, ob es wirklich eine gute Idee sei, die Straße zu betreten. Die Autos würden immer mehr, und nachts sei es gefährlich geworden, den Park zu verlassen.
Plötzlich rast ein Auto heran. Tybbke schnattert erschrocken und flattert mit den Flügeln, und Lynx zieht ihn in letzter Sekunde mit seiner starken Pfote zurück, sodass beide in den Park stolpern.
Erst schämt er sich, dann dankt er Lynx für die Rettung: „Auch wenn ich erfahren und alt bin, bin ich nicht unbesiegbar.“ Von da an fragt er auch die jüngeren Tiere um Rat.
Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Emil und Henry finden ein Drachenei. Ein Drachenei ist kein Spielzeug: Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus, das jemanden braucht.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Hier rettet der Junge den Alten – und das ist selten. Die alte Ente Tybbke ist überzeugt, dass ihr das Leben nichts mehr beibringen kann, und der junge Luchs Lynx behält recht. Beim Vorlesen ist die Straße der heikle Punkt: Es geht schnell und laut zu. Wer sehr kleine Kinder vorliest, kann die Szene ruhiger lesen; die Fabel verliert dadurch nichts.
„Alter schützt vor Dummheit nicht." Erfahrung hilft – aber nur, wenn sie zur Lage passt. Tybbke kennt den Park seit Jahren; die Straße ist neu, und altes Wissen greift dort nicht.
Die Fabel dreht damit das gewohnte Verhältnis um: Nicht der Alte belehrt den Jungen, sondern umgekehrt. Für Kinder ist das eine seltene und darum starke Erfahrung im Text – und für Erwachsene beim Vorlesen ein leiser Hinweis an sich selbst.
Sechs Minuten und ein Sprichwort, das erklärt werden will – geeignet ab Klasse 3. Aufgabe: Aufschreiben, was Tybbke gut kann und was sie nicht weiß, und daraus ableiten, warum Erfahrung allein nicht reicht.
Weiter mit Der alte Hund und der junge Fuchs, Die Biber und die Schleuse und Die Katze und der Hund – dreimal geht es ums Lernen in jedem Alter. Alle Fabeln: alle 30 Fabeln. Für den Abend: Gute-Nacht-Geschichten.
Die alte Ente Tybbke glaubt, ihr Alter schütze sie vor Fehlern. Als sie nachts eine Straße überqueren will, rettet der junge Luchs Lynx sie im letzten Moment.
„Alter schützt vor Dummheit nicht." Erfahrung hilft nur, wenn sie zur Situation passt – und man kann auch von Jüngeren lernen.
Etwa sechs Minuten.
Ab Klasse 3. Das Sprichwort muss erklärt werden, dafür ist die Umkehrung von Alt und Jung im Gespräch sehr ergiebig.
Sie ist kurz und geht gut aus. Wer sehr kleinen Kindern vorliest, kann sie ruhiger lesen – die Fabel verliert dadurch nichts.
Ja, als PDF unter der Fabel, ohne Anmeldung.