Der Ruf des Rubins
Mira findet einen warmen roten Kiesel. Nachts führt er sie zur Glimmerweide, wo ein rotes Einhorn schläft, das niemand mehr wecken kann.
Mira weiß in der Schule oft die Antwort und hebt trotzdem nicht die Hand. Dann findet sie einen warmen roten Kiesel, und hinter zwei Holunderbüschen am Bach beginnt die Glimmerweide. Dort warten drei Mädchen mit ihren Einhörnern, und ein Einhorn schläft, das niemand mehr wecken kann.
Die Einhornhüterinnen sind eine Erstleser-Reihe für Kinder ab 6 Jahren. Sie erzählt eine einzige große Geschichte über 30 Bände. Jeder Band endet mitten in der Handlung und geht im nächsten weiter, so wie bei den Reihen, nach denen Kinder abends betteln.

Die Reihe liest man von vorn nach hinten. Am besten fangen Sie mit Band 1 an.
Mira findet einen warmen roten Kiesel. Nachts führt er sie zur Glimmerweide, wo ein rotes Einhorn schläft, das niemand mehr wecken kann.
Jules Einhorn Wolke wird immer müder, ihr Mondstein ist halb leer. Graue Federn führen die vier nach Osten.
Eine alte Krähe geht zu Fuß nach Osten, und Mira folgt ihr bis dorthin, wo der Glimmerstaub aufhört.
Ein fremdes Mädchen pfeift, und hunderte Krähen landen im Gras. Am Abend ist der grüne Stein verschwunden.
Auf jedem Dach in Miras Straße sitzen Krähen. Nachts holen sie etwas aus Friedas Zimmer.
Ein Funke, der nicht erlischt, und hinter einer Mauer ohne Tor atmet etwas Großes.
Jeden Morgen um zwanzig nach fünf fliegen die Krähen an dieselbe leere Stelle am Himmel. Nour zählt sie.
Ein Wäldchen, das vor vier Tagen noch nicht da war. Darin bewegt sich kein Blatt, und kein Ruf kommt zurück.
Elf Minuten Licht, Handzeichen statt Worte und ein Seil um die Hüfte: Die vier gehen in die Stille hinein.
Etwas Weißes ist mitgekommen. Es tut nichts, es steht nur da. Am nächsten Morgen sind es drei.
Die Bände 11 bis 30 erscheinen nach und nach. Die Klappentexte von Band 1 bis 10 verraten nichts, was spätere Bände vorwegnimmt.
Im Mittelpunkt stehen vier Mädchen, die sich durch alle 30 Bände ziehen. Jede hat ein eigenes Einhorn und einen eigenen Edelstein, und jede kann etwas, das den anderen fehlt.
Die Leise. Sie merkt sich alles und traut sich wenig, bis sie es muss. Mit ihr fängt die Geschichte an.
Redet immer und reitet gern im Galopp. Ihr Einhorn heißt Wolke. In Band 2 hängt alles daran, ob ausgerechnet sie still sein kann.
Kennt sich in der Glimmerweide aus und weiß Dinge, die die anderen noch lernen müssen, zum Beispiel, wie lange ein Funke warm bleibt.
Zählt, misst und beobachtet. Wenn die Krähen jeden Morgen zur selben Minute losfliegen, ist sie es, die es bemerkt.
Dazu kommen 30 Einhörner mit 30 Edelsteinen, Krähen, die mehr wissen, als sie zeigen, und mehrere Gegenspieler, die erst nach und nach sichtbar werden.
Die Bände sind so gebaut, dass ein Kind ein Kapitel an einem Abend schafft und am Ende wissen will, wie es weitergeht.
Zum Selberlesen ab etwa 6 Jahren, also ab dem ersten Schuljahr. Zum Vorlesen funktioniert sie schon ab 5.
Ja. Anders als bei Ritter Emil und Zauberer Henry erzählt jeder Band die Geschichte des vorigen weiter. Mit Band 1 anzufangen lohnt sich.
Die vier Hauptfiguren sind Mädchen, die Geschichte selbst ist ein Abenteuer mit Rätseln, Spuren und Gefahren.
Die Einhornhüterinnen erscheinen als Taschenbuch bei Amazon. Die Buttons oben führen direkt zum jeweiligen Band.
Geplant und geschrieben sind 30 Bände in fünf Staffeln. Die ersten zehn sind erschienen, die übrigen folgen nach und nach.