Ben macht Kasse · Kinder und Geld

Taschengeld mit 8 Jahren: Wie viel ist angemessen?

Aktualisiert am 18.10.2026 · Quelle der Beträge: Deutsches Jugendinstitut (DJI), Expertise September 2025

Mit acht können die meisten Kinder rechnen, lesen Preisschilder und wollen ihr eigenes Geld. Das Deutsche Jugendinstitut empfiehlt 3 bis 4 Euro pro Woche. Hier steht, wie das in der Praxis gut funktioniert.

Wie viel Taschengeld mit 8?

3–4 €pro Woche
ca. 13–17,50 €pro Monat
ca. 156–208 €im Jahr

Für Kinder von acht und neun Jahren empfiehlt das Deutsche Jugendinstitut (DJI) seit September 2025 drei bis vier Euro pro Woche. Die Monats- und Jahreswerte oben sind umgerechnet, damit Sie vergleichen können. Ausgezahlt wird in diesem Alter aber besser wöchentlich.

Alter Empfehlung Auszahlung
6–7 Jahre 2–3 € pro Woche
8–9 Jahre 3–4 € pro Woche
10–11 Jahre 15–25 € pro Monat
12–13 Jahre 20–30 € pro Monat
14–15 Jahre 25–45 € pro Monat
16–17 Jahre* 40–60 € pro Monat

Ab 16: für Jugendliche, die wirtschaftlich noch von den Eltern abhängig sind. Quelle: Deutsches Jugendinstitut, Expertise „Taschengeld und Gelderziehung“, September 2025. Alle Altersstufen: Taschengeld-Tabelle 2026.

Warum wöchentlich?

Ein Achtjähriger denkt in Tagen, nicht in Monaten. Bekommt er 15 Euro am Monatsanfang, ist das gefühlt unendlich viel Geld, und nach dem ersten Kioskbesuch kommt die lange Durststrecke. Mit drei oder vier Euro am Samstag erlebt das Kind den Kreislauf aus Haben, Ausgeben und Warten jede Woche neu. So wächst das Gefühl dafür, wie weit Geld reicht.

Wofür ist das Geld gedacht?

In diesem Alter ist das Taschengeld reines Spielgeld: Süßigkeiten, Sammelkarten, Sticker, ein Comicheft, mal ein kleines Spielzeug. Kleidung, Schulsachen und Geschenke bezahlen weiter die Eltern. Gut ist, das einmal klar auszusprechen. Dann gibt es später keine Diskussion, ob das neue Federmäppchen vom Taschengeld bezahlt werden muss.

Das erste Sparziel

Mit acht wird Sparen spannend, wenn es ein konkretes Ziel gibt. Ein Lego-Set für 20 Euro bei drei Euro pro Woche: Das sind knapp sieben Wochen. Rechnen Sie das gemeinsam aus und hängen Sie ein Spar-Thermometer an die Wand, auf dem jede Woche ein Feld ausgemalt wird. Das Ziel wird sichtbar, und das Kind erlebt, dass Warten sich lohnt.

Bewährt hat sich die Drei-Gläser-Methode: ein Glas zum Ausgeben, eines zum Sparen, eines zum Teilen oder Spenden. Wie das Geld aufgeteilt wird, entscheidet das Kind. Sie schlagen nur vor.

Ben sagt

Mit acht hab ich sieben Wochen auf ein Raumschiff gespart. In Woche vier hab ich fast alles für Kaugummi ausgegeben. Fast. Das Raumschiff steht heute noch auf meinem Regal. Die Kaugummis wären längst weg.

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Wenn das Geld sofort weg ist

Das passiert, und es ist richtig so. Widerstehen Sie dem Reflex, nachzuschießen. Wer am Montag alles für Süßes ausgibt und am Mittwoch beim Schulfest nichts mehr hat, lernt daraus mehr als aus jeder Erklärung. Trösten ja, Geld nein. Eine Ausnahme ist nur sinnvoll, wenn es um etwas geht, das nicht ins Taschengeld gehört, etwa einen Klassenausflug.

Wie geht es weiter?

Wie der Einstieg mit sechs und sieben klappt, steht auf der Seite Taschengeld mit 6 Jahren. Ab etwa zehn steigt das Taschengeld deutlich und wird monatlich ausgezahlt. Alles dazu steht auf der Seite Taschengeld mit 10 Jahren. Die Beträge für alle Altersstufen und einen Rechner gibt es in der Taschengeld-Tabelle 2026. Und das Spar-Thermometer zum Ausdrucken steckt im Starterpaket.

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Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld bekommt ein 8-jähriges Kind?

Das Deutsche Jugendinstitut empfiehlt für 8- und 9-Jährige 3 bis 4 Euro pro Woche. Das sind umgerechnet etwa 13 bis 17,50 Euro im Monat.

Sollte ein 8-Jähriger Taschengeld wöchentlich oder monatlich bekommen?

Wöchentlich. Kinder in diesem Alter können einen Monat noch schwer überblicken. Die monatliche Auszahlung passt meist ab etwa zehn Jahren.

Wie viel Taschengeld bekommt ein 9-jähriges Kind?

Ebenfalls 3 bis 4 Euro pro Woche. Das DJI fasst 8 und 9 Jahre zu einer Gruppe zusammen.

Braucht ein 8-Jähriger schon ein Konto?

Nein. In diesem Alter ist Bargeld besser, weil Kinder sehen und anfassen können, wie viel noch da ist. Ein Konto kommt später.

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