Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Vanillekipferl, Zimtsterne, Butterplätzchen mit Zuckerguss, Schokoladenmakronen, Spitzbuben und Anisplätzchen. Die ersten fünf sind an Heiligabend weg. Die Anisplätzchen stehen bis Februar in einer Dose auf dem Schrank, werden hart und werden weggeworfen — seit ungefähr zwanzig Jahren.
Vito ist neun, ein Enkel aus der anderen Hälfte der Familie, der selten kommt und die Regeln nicht kennt. Er probiert eins, verzieht das Gesicht und sagt: „Die mag doch keiner.“ Danach wird es still, denn alle anderen wissen es seit Jahren und haben aus Höflichkeit nichts gesagt.
Sie backt sie gar nicht für die anderen. Ihre Mutter hat sie gebacken, und beim Ausstechen denkt sie an sie — das ist ihr eine Stunde im Jahr wert, auch wenn die Plätzchen danach in den Müll gehen. Traurig findet sie das nicht, sondern praktisch: Man kann an jemanden denken, ohne darüber reden zu müssen.
Zuerst als Witz: Wenn sie sowieso weggeworfen werden, kann man sie doch nach draußen legen. Es stellt sich heraus, dass Amseln Anisplätzchen sehr gut finden — und nicht nur Amseln, auch Elstern, ein Eichhörnchen und im Januar ein Buntspecht.
Die Anisplätzchen gehören fest zum Programm: Sie werden gebacken, sie werden probiert, jeder verzieht das Gesicht, und danach kommen sie auf den Gartentisch. Oma Rethmeier backt seit zwei Jahren die doppelte Menge, und Vito kommt jetzt jedes Jahr.
Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Emil und Henry finden ein Drachenei. Ein Drachenei ist kein Spielzeug: Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus, das jemanden braucht.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Drei Minuten ohne Gefahr. Es gibt einen unangenehmen Moment, der gut ausgeht, und am Ende fressen Vögel auf einem Gartentisch.
Zum Vogelfüttern: Plätzchen sind kein ideales Winterfutter — sie enthalten viel Zucker und Fett. Als gelegentliche Beigabe schadet es nicht, als Ersatz für Körner und Fettfutter sollte es nicht dienen. Stark gesalzenes oder schokoladenhaltiges Gebäck gehört nie nach draußen; Schokolade ist für Vögel giftig.
Der Kern der Geschichte ist der Satz der Großmutter: an jemanden denken, ohne darüber reden zu müssen. Für Kinder ist das oft ein neuer Gedanke.
Mehr davon unter Adventsgeschichten und Weihnachtsgeschichten für Kinder.
Und wenn ein Buch daraus werden soll: Ritter Emil & Zauberer Henry gibt es in sechs Bänden zum Vorlesen.
Oma Rethmeier backt seit zwanzig Jahren Anisplätzchen, die niemand isst. Ein Enkel sagt es ihr – und die Plätzchen bekommen einen neuen Abnehmer.
Ab etwa drei Jahren.
Rund drei Minuten.
Als gelegentliche Beigabe ja, als Winterfutter nein – zu viel Zucker und Fett. Salziges und alles mit Schokolade gehört nie nach draußen, Schokolade ist für Vögel giftig.
Ja, sie ist genau dafür gedacht.
Ja, beides steht unter der Geschichte, kostenlos und ohne Anmeldung.