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Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Wer bei Drachen hellhörig wird: In Band 4 finden Emil und Henry ein Drachenei – und ein Drachenei ist kein Spielzeug. Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus.
Zehn Minuten mit einer kurzen unheimlichen Stelle in der Mitte — dem Geräusch im Nebel — die sich sofort auflöst: Der Drache ist alt, freundlich und schlecht zu Fuß. Danach wird die Geschichte nur noch ruhiger.
Die unheimlichste Stelle ist das Geräusch im Nebel, ungefähr in der Mitte der Geschichte. Sie dauert zwei Absätze. Wer sein Kind kennt, kann vorher sagen, dass der Drache nett ist.
Das Ende ist absichtlich still: ein Junge mit einem Sack Äpfel auf einem Schneeweg. Ein guter Moment, um das Buch zuzumachen.
Mehr davon unter Ritter- und Drachengeschichten und Mutgeschichten.
Und wenn ein Buch daraus werden soll: In Band 4 von Ritter Emil & Zauberer Henry geht es um Drachen, die ganz anders sind, als alle behaupten.
Der zwölfjährige Til soll ein entlaufenes Pferd aus dem Nebelwald holen, in dem angeblich ein Ungeheuer haust. Er findet dort einen alten, fast blinden Drachen, der seit vierzig Jahren nicht mehr herausfindet.
Ab etwa sechs Jahren.
Rund zehn Minuten.
Es gibt eine kurze unheimliche Stelle im Nebel. Sie löst sich innerhalb weniger Sätze auf – der Drache ist freundlich und tut niemandem etwas.
Nicht im großen Sinn. Til bringt ihm Äpfel und kommt wieder – das ist die ganze Rettung, und sie reicht.
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