Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Ritter Grimwald hat an einem Freitag im Oktober das Stalltor offen gelassen, und das Pferd war weg. Er zeigt mit dem Daumen Richtung Hügel, wo der Nebel steht, sagt „Da wird es wohl sein“ und schaut dann weg.
Der Bäcker sagt, dort lebe ein Ungeheuer, das jeden Herbst ein Schaf holt. Die Wirtin sagt, es seien drei Ungeheuer. Der alte Barnab sagt, es sei ein Drache — gehört habe er ihn als Kind, gesehen hat er ihn nie.
Eine Wand, die sich bewegt: grün, mit Schuppen, und sie atmet. Der Drache ist größer als das Stallgebäude zu Hause, sein Rücken ist mit Moos bewachsen, und über seinen Augen liegt ein milchiger Schleier.
Als er jung war, hatte er noch gut gesehen. Dann wurde es Jahr für Jahr trüber, und irgendwann fand er den Weg aus dem Nebel nicht mehr. Fliegen könnte er schon, aber wer nicht sieht, wo er landet, fliegt nicht gern.
Er kommt am nächsten Tag wieder, mit einem Sack Äpfel, und am Tag darauf auch. Nach zwei Wochen hört der Drache ihn schon von weitem, weil Til beim Gehen immer ein bisschen mit den Füßen schlurft.
Band 4 – Die Drachen von Quelinda
Wer bei Drachen hellhörig wird: In Band 4 finden Emil und Henry ein Drachenei – und ein Drachenei ist kein Spielzeug. Es muss warm bleiben, es braucht Ruhe, und irgendwann schlüpft etwas daraus.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Neun Minuten mit einer kurzen unheimlichen Stelle in der Mitte — dem Geräusch im Nebel — die sich sofort auflöst: Der Drache ist alt, freundlich und schlecht zu Fuß. Danach wird die Geschichte nur noch ruhiger.
Die unheimlichste Stelle ist das Geräusch im Nebel, ungefähr in der Mitte der Geschichte. Sie dauert zwei Absätze. Wer sein Kind kennt, kann vorher sagen, dass der Drache nett ist.
Das Ende ist absichtlich still: ein Junge mit einem Sack Äpfel auf einem Schneeweg. Ein guter Moment, um das Buch zuzumachen.
Mehr davon unter Ritter- und Drachengeschichten und Mutgeschichten für Kinder.
Und wenn ein Buch daraus werden soll: In Band 4 von Ritter Emil & Zauberer Henry geht es um Drachen, die ganz anders sind, als alle behaupten.
Der zwölfjährige Til soll ein entlaufenes Pferd aus dem Nebelwald holen, in dem angeblich ein Ungeheuer haust. Er findet dort einen alten, fast blinden Drachen, der seit vierzig Jahren nicht mehr herausfindet.
Ab etwa sechs Jahren.
Rund neun Minuten.
Es gibt eine kurze unheimliche Stelle im Nebel. Sie löst sich innerhalb weniger Sätze auf – der Drache ist freundlich und tut niemandem etwas.
Nicht im großen Sinn. Til bringt ihm Äpfel und kommt wieder – das ist die ganze Rettung, und sie reicht.
Ja, beides steht unter der Geschichte, kostenlos und ohne Anmeldung.