Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Ein Satz, der zweihundert Jahre alt ist und den das Moos halb überwachsen hat: WER MICH ZIEHT, DEM GEHÖRT DAS LAND.
Ritter in voller Rüstung, mit Handschuhen und Anlauf. Ein Riese, der zwei Tage lang zog und dabei so schimpfte, dass die Vögel wegzogen. Und einmal ein Bär, dem das Schwert egal war, weil er nur an die Bienen darüber wollte.
Es regnet so stark, dass er sich unter die Eiche stellt und wartet, und er wartet lange. Irgendwann wird ihm langweilig, und er macht, was Menschen machen, denen langweilig ist und die etwas in Reichweite haben.
Er hebt das Schwert, alle werden still, und dann sagt er: „Das Land gehört nicht mir.“ Auf der Tafel stehe ein falscher Satz, denn ein Schwert könne gar nichts geben, es könne nur in einem Baum stecken.
Er stellt sich auf den Brunnenrand und ruft, das sei Diebstahl an der Krone. Das Dorf steht um ihn herum und sagt nichts, so gründlich nichts, dass es lauter war als Rufen. Danach reitet er weg.
Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen
Wenn Ritter das Thema sind: In Band 1 findet Emil an den Drachenfelsen eine Rüstung, die sich nicht einfach anziehen lässt. Sein Bruder Henry löst das Rätsel dahinter. Der Einstieg in die Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Acht Minuten ohne Kampf. Die aufregendste Stelle ist ein wütender Graf auf einem Brunnenrand, und die endet damit, dass ein ganzes Dorf schweigt und er wegreitet.
Es kommt in dieser Geschichte kein Kampf vor und niemand wird verletzt. Der Graf ist unangenehm, aber er richtet nichts aus.
Der Schluss ist ruhig und ein bisschen trocken – ein Satz, den jemand in eine Tafel geritzt hat. Gut geeignet, um danach das Licht auszumachen.
Mehr davon unter Rittergeschichten für Kinder und Mutgeschichten für Kinder.
Und wenn ein Buch daraus werden soll: In Band 2 von Ritter Emil & Zauberer Henry geht es auch darum, was man mit einer Sache anfängt, die einem plötzlich gehört.
In einer alten Eiche steckt seit zweihundert Jahren ein Schwert, und wer es zieht, soll das Land bekommen. Der zwölfjährige Reisigsammler Jost zieht es heraus – und wirft es in den Brunnen.
Ab etwa sechs Jahren.
Rund acht Minuten.
Nein. Es gibt keinen Kampf und keine Verletzten – der einzige Gegner reitet am Ende einfach weg.
Nein. Und das ist genau die Pointe der Geschichte.
Ja, beides steht unter der Geschichte, kostenlos und ohne Anmeldung.