Der Drache, der lieber Kuchen backte

Der Drache, der lieber Kuchen backte

Zusammenfassung: „Der Drache, der lieber Kuchen backte" in drei Sätzen

Im Dorf Kirschbach heißt es, oben auf dem Berg wohne ein Drache, und der kleinste Ritter des Königreichs wird hinaufgeschickt, um etwas dagegen zu tun.

Oben findet er keine Höhle voller Knochen, sondern einen Drachen mit Mehl an der Nase, der seit Jahren Kuchen backt und keinen Menschen kennt, dem er einen anbieten könnte.

Am Ende reiten die beiden gemeinsam ins Dorf hinunter — und der Rauch über dem Berg, vor dem sich alle gefürchtet hatten, kommt seither aus einem Backofen.

Der Drache, der lieber Kuchen backte – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 10 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung

Hier beginnt die Geschichte

Am Rand des Königreichs lag ein Dorf, das hieß Kirschbach. Und über Kirschbach lag ein Berg.

Auf dem Berg wohnte ein Drache. Das wusste jeder.

Gesehen hatte ihn allerdings niemand. Man sah nur den Rauch. Jeden Nachmittag um vier stieg er hinter dem Gipfel auf, dünn und grau, und dann sagten die Leute im Dorf: „Da, er heizt wieder ein.“

Die Kinder durften deshalb nicht auf den Berg. Die Ziegen auch nicht. Und wenn abends jemand hustete, sagte die Großmutter: „Das ist der Rauch vom Drachen, mach das Fenster zu.“

Eines Tages beschloss der Bürgermeister, dass man etwas tun müsse.

Er schrieb einen Brief an den König. Der König las den Brief, seufzte und schaute in seinen Hof hinunter, wo gerade alle Ritter beim Mittagessen saßen.

Die großen Ritter hatten keine Zeit. Der eine musste eine Brücke bewachen, der andere ein Turnier gewinnen, und der dritte sagte, er habe Rücken.

Also blieb nur Ritter Piet übrig.

Piet war der kleinste Ritter des Königreichs. Seine Rüstung war ihm zu groß, sein Pferd hieß Muffin und war eigentlich ein Pony, und sein Schwert hatte er noch nie gebraucht.

„Piet“, sagte der König, „reite nach Kirschbach.“

„Jawohl“, sagte Piet. Und weil er noch nicht wusste, wie man tapfer klingt, klang er einfach höflich.
Blick auf das Dorf Kirschbach mit dem Berg und dem Rauch dahinter Der Weg nach Kirschbach dauerte zwei Tage.

Am ersten Abend übernachtete Piet bei einem Schäfer. Der Schäfer erzählte ihm, der Drache sei so groß wie ein Kirchturm und fresse ganze Kühe, mit den Hörnern.

Am zweiten Abend übernachtete er bei einer Fischerin. Die Fischerin erzählte ihm, der Drache sei so groß wie drei Kirchtürme und fresse Kühe, Ziegen und gelegentlich einen Ritter.

„Woher wisst Ihr das?“, fragte Piet.

„Das weiß man eben“, sagte die Fischerin.

Als er in Kirschbach ankam, standen die Leute am Zaun und schauten ihm nach. Ein Junge rief: „Der ist ja noch kleiner als ich!“ Seine Mutter zog ihn schnell weg.

Piet band Muffin am Dorfbrunnen fest, schaute den Berg hinauf und dachte: Ich könnte auch einfach umdrehen.

Dann ging er los.

Der Weg war steiler, als er von unten ausgesehen hatte. Nach der Hälfte zog Piet den Helm aus, weil ihm zu warm wurde. Nach zwei Dritteln zog er auch den Brustpanzer aus und legte ihn unter einen Busch, weil er so schwer war.

Ganz oben, kurz vor dem Gipfel, roch es plötzlich merkwürdig.

Piet blieb stehen und schnupperte.

Es roch nicht nach Feuer. Es roch nach Zimt.
Ritter Piet in zu großer Rüstung auf seinem Pony Muffin Hinter dem Gipfel lag eine Höhle. Vor der Höhle stand ein Tisch. Auf dem Tisch stand eine Schüssel.

Und über der Schüssel stand ein Drache.

Er war grün und ungefähr so groß wie ein Heuwagen, also viel kleiner als ein Kirchturm. Auf seiner Nase saß Mehl. In der einen Vorderpfote hielt er einen Holzlöffel, mit der anderen hielt er die Schüssel fest, und er rührte so vorsichtig, wie es ein Tier mit solchen Krallen eben kann.

Als er Piet sah, ließ er vor Schreck den Löffel fallen.

Die beiden schauten sich an.

„Ich, äh“, sagte Piet.

„Bitte nicht schreien“, sagte der Drache.

„Ich wollte gar nicht schreien.“

„Alle schreien“, sagte der Drache. „Deshalb komme ich nie hinunter.“

Er hob den Löffel wieder auf und wischte ihn an einem Tuch ab, das aussah, als wäre es früher einmal ein Vorhang gewesen.

Piet trat einen Schritt näher und schaute in die Schüssel. Darin war ein Teig, hellgelb, mit kleinen dunklen Punkten.

„Was ist das?“

„Rührkuchen“, sagte der Drache. „Mit Rosinen. Es ist der einundvierzigste in diesem Monat.“

„Und wer isst die alle?“

Der Drache antwortete nicht sofort. Er schaute in die Schüssel, dann auf den Boden.

„Niemand“, sagte er.
Der Drache backt vor seiner Höhle einen Rührkuchen Sie setzten sich auf einen Stein, und der Drache erzählte.

Er sei hier oben aufgewachsen, sagte er, und er habe nie jemanden kennengelernt. Vor vielen Jahren sei er einmal ins Dorf hinuntergegangen, um Hallo zu sagen. Es sei ein Freitag gewesen und Markttag.

„Und dann?“

„Dann haben alle geschrien und die Türen zugemacht“, sagte der Drache. „Und ich bin wieder hochgegangen.“

Danach habe er angefangen zu backen, weil man dabei etwas zu tun hat. Erst Brot, das sei aber schwierig. Dann Kuchen. Den Ofen habe er sich selbst gebaut, aus Steinen, und einheizen könne er ja ohnehin.

„Jeden Nachmittag um vier“, sagte Piet.

„Woher weißt du das?“

„Man sieht den Rauch.“

Der Drache sah ihn erschrocken an. „Man sieht ihn?“

„Das ganze Dorf sieht ihn. Sie glauben, du frisst Kühe.“

„Kühe?“ Der Drache machte ein Gesicht. „Ich mag nicht mal Wurst.“

Da musste Piet lachen. Und weil er lachte, fing der Drache auch an, und weil ein Drache beim Lachen nun einmal ein bisschen Rauch aus der Nase lässt, stieg über dem Gipfel eine kleine graue Wolke auf.

Unten im Dorf sagte jemand: „Da, er heizt wieder ein.“

Oben auf dem Berg aber saßen ein Drache und ein sehr kleiner Ritter nebeneinander auf einem Stein und aßen den einundvierzigsten Rührkuchen des Monats, direkt aus der Form, mit den Fingern.
Der Drache und Ritter Piet essen zusammen Kuchen auf einem Stein „Du könntest mitkommen“, sagte Piet, als nur noch Krümel übrig waren.

„Sie schreien.“

„Vielleicht. Aber vielleicht auch nur einmal.“

Der Drache schwieg lange. Dann stand er auf, ging in die Höhle und kam mit vier Kuchen wieder heraus, die er sehr sorgfältig übereinanderstapelte.

„Für alle Fälle“, sagte er.

Den Berg hinunter brauchten sie bis zum Abend, weil der Drache dreimal stehen blieb und fragte, ob es wirklich eine gute Idee sei. Jedes Mal sagte Piet: „Weiß ich nicht. Wir sind ja gleich da.“

Am Dorfrand blieben sie stehen.

Als Erstes sah sie die alte Frau Hasenbein, die vor ihrem Haus die Bohnen putzte. Sie öffnete den Mund.

Piet hob schnell die Hand. „Frau Hasenbein“, rief er, „möchten Sie ein Stück Kuchen?“

Frau Hasenbein schaute den Drachen an. Sie schaute den Kuchenstapel an. Sie schaute wieder den Drachen an.

Dann sagte sie: „Ist da Zimt dran?“

„Ja“, sagte der Drache leise.

„Na dann“, sagte Frau Hasenbein und wischte sich die Hände an der Schürze ab.
Der Drache bringt einen Stapel Kuchen ins Dorf Es dauerte trotzdem eine Weile.

Ein paar Fenster gingen zu. Zwei Hunde bellten den ganzen Abend. Und der Bürgermeister blieb sicherheitshalber in seinem Haus und schaute nur aus dem oberen Fenster.

Aber die Kinder kamen als Erste. Kinder kommen fast immer als Erste.

Sie stellten sich um den Drachen herum und fragten ihn Sachen, die Erwachsene nie fragen: ob er im Dunkeln leuchtet, ob er auch mal Bauchweh hat und ob sie einmal seine Zähne anfassen dürfen. Der Drache antwortete auf alles, ganz ernsthaft, und die Zähne durften sie anfassen.

Am Ende dieses Abends waren vier Kuchen aufgegessen, und es stand fest, dass es viel zu wenige gewesen waren.

Heute steht am Fuß des Berges ein kleines Haus mit einem sehr großen Ofen. Der Drache wohnt darin. Er backt jeden Nachmittag um vier, und um halb fünf holen die Leute ihren Kuchen ab.

Der Rauch steigt immer noch über Kirschbach auf.

Nur sagt jetzt niemand mehr: „Da, er heizt wieder ein.“

Jetzt sagen sie: „Gut, dann ist es gleich so weit.“

Und Ritter Piet? Der ist wieder nach Hause geritten, auf Muffin, ganz ohne Brustpanzer — den hatte er unter dem Busch vergessen. Als der König fragte, wie es gelaufen sei, sagte Piet die Wahrheit: „Ich habe Kuchen gegessen, Majestät.“

Der König überlegte kurz und ernannte ihn dann zum Ritter für schwierige Fälle.
Die Kinder des Dorfes stehen abends um den Drachen herum Die Moral von „Der Drache, der lieber Kuchen backte"

Das ganze Dorf weiß seit Jahren etwas über den Drachen, und niemand hat je nachgesehen. Der Schäfer sagt, er sei so groß wie ein Kirchturm. Die Fischerin sagt, drei. Auf die Frage, woher sie das wisse, sagt sie: „Das weiß man eben.“

Genau das ist der Punkt dieser Geschichte, und Kinder verstehen ihn schneller als Erwachsene: Das meiste, was man über jemanden gehört hat, hat sich jemand anderes ausgedacht.

Piet ist übrigens nicht mutig, weil er keine Angst hat. Auf halbem Weg denkt er ernsthaft daran umzudrehen. Er geht trotzdem weiter — und ganz oben stellt sich heraus, dass das Schwert das Einzige war, das er wirklich nicht gebraucht hätte.

Weißt du noch?

Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.

  1. 1Woran glauben die Leute in Kirschbach zu erkennen, dass oben ein Drache wohnt?

    Am Rauch. Jeden Nachmittag um vier steigt er dünn und grau hinter dem Gipfel auf, und dann sagen sie: „Da, er heizt wieder ein.“ Gesehen hat den Drachen allerdings niemand.

  2. 2Warum wird ausgerechnet Ritter Piet nach Kirschbach geschickt?

    Weil die großen Ritter keine Zeit haben: Einer muss eine Brücke bewachen, einer ein Turnier gewinnen, und der dritte sagt, er habe Rücken. Piet ist der kleinste Ritter des Königreichs, seine Rüstung ist ihm zu groß, sein Pferd Muffin ist eigentlich ein Pony, und sein Schwert hat er noch nie gebraucht.

  3. 3Was riecht Piet kurz vor dem Gipfel, und was findet er dort?

    Es riecht nicht nach Feuer, es riecht nach Zimt. Hinter dem Gipfel steht vor einer Höhle ein Tisch mit einer Schüssel, und darüber ein grüner Drache, ungefähr so groß wie ein Heuwagen. Auf seiner Nase sitzt Mehl, in der einen Vorderpfote hält er einen Holzlöffel.

  4. 4Warum backt der Drache, und wer isst die Kuchen?

    Er ist hier oben aufgewachsen und hat nie jemanden kennengelernt. Einmal ist er an einem Markttag ins Dorf gegangen, um Hallo zu sagen — da haben alle geschrien und die Türen zugemacht. Danach hat er angefangen zu backen, weil man dabei etwas zu tun hat. Auf Piets Frage, wer die alle isst, sagt er: „Niemand.“

  5. 5Was passiert, als die beiden zusammen ins Dorf hinuntergehen?

    Frau Hasenbein sieht sie zuerst, schaut den Drachen an, dann den Kuchenstapel, dann wieder den Drachen, und fragt: „Ist da Zimt dran?“ Ein paar Fenster gehen zu und zwei Hunde bellen den ganzen Abend — aber die Kinder kommen als Erste, fragen ihn alles Mögliche und dürfen sogar die Zähne anfassen. Am Ende sind vier Kuchen aufgegessen und es steht fest, dass es viel zu wenige waren.

Wörter aus der Geschichte

Brustpanzer
der harte Teil der Ritterrüstung, der die Brust schützt
Rührkuchen
ein einfacher Kuchen, dessen Teig man kräftig rührt
Heuwagen
ein großer Wagen, auf dem getrocknetes Gras gefahren wird
Turnier
ein Wettkampf, bei dem Ritter gegeneinander antreten
Schürze
ein Tuch, das man sich beim Arbeiten vorbindet, damit die Kleidung sauber bleibt

Zum Weitererzählen

  • Der Schäfer sagt, der Drache sei so groß wie ein Kirchturm, die Fischerin sagt drei. Wie kommen solche Geschichten wohl zustande?
  • Piet denkt am Dorfbrunnen ernsthaft ans Umdrehen und geht dann doch los. Ist er mutig?
  • Der Drache nimmt vier Kuchen mit, „für alle Fälle“. Was geht ihm dabei durch den Kopf?
  • Wenn du jemanden kennenlernen wolltest, vor dem alle Angst haben — was würdest du mitnehmen?
Weil hier ein Ritter vorkommt

Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen

Wenn Ritter das Thema sind: In Band 1 findet Emil an den Drachenfelsen eine Rüstung, die sich nicht einfach anziehen lässt. Sein Bruder Henry löst das Rätsel dahinter. Der Einstieg in die Reihe.

Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €

Diese Geschichte vor dem Einschlafen vorlesen

Zehn Minuten für den Abend, an dem ein Kind vor etwas Angst hat, das es noch gar nicht kennt. Es kommt kein Kampf vor, niemand wird verletzt, und der Drache ist von der ersten Seite an harmloser als sein Ruf. Die Geschichte lebt vom Kontrast zwischen dem, was alle über ihn erzählen, und dem, was Ritter Piet oben auf dem Berg tatsächlich findet.

Warum „Der Drache, der lieber Kuchen backte" zum Einschlafen passt

Es passiert nichts Aufregendes am Schluss. Der Drache zieht nicht in einen Kampf, es gibt keine Verfolgung und keinen Schreckmoment. Die Geschichte endet damit, dass Leute zusammen Kuchen essen — und das ist der ruhigste Schluss, den man einem Kind anbieten kann.

Wenn Ihr Kind gerade Angst vor etwas Unbekanntem hat — dem ersten Kita-Tag, dem Arzt, dem Nachbarshund —, lohnt es sich, an der Stelle mit dem Schäfer und der Fischerin eine Sekunde länger zu warten. Kinder merken selbst, dass die beiden nur weitererzählen, was sie gehört haben.

Wenn „Der Drache, der lieber Kuchen backte" gefallen hat

Wer Ritter und Drachen mag, findet auf emhema.de noch mehr davon: Ritter- und Drachengeschichten sowie Mutgeschichten für Kinder, in denen jemand losgeht, obwohl er Angst hat.

Und wenn ein ganzes Buch daraus werden soll: In Band 1 von Ritter Emil & Zauberer Henry ziehen zwei Brüder zu den Drachenfelsen, um eine magische Rüstung zu holen.

Häufige Fragen zu Der Drache, der lieber Kuchen backte

Worum geht es in „Der Drache, der lieber Kuchen backte“?

Ein Dorf fürchtet sich seit Jahren vor einem Drachen auf dem Berg, den niemand je gesehen hat. Der kleinste Ritter des Königreichs steigt hinauf und findet einen schüchternen Drachen, der seit Jahren Kuchen backt, die keiner isst.

Für welches Alter ist die Geschichte gedacht?

Ab etwa vier Jahren zum Vorlesen. Es kommt kein Kampf vor und nichts Erschreckendes, der Drache ist von Anfang an freundlich.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Rund zehn Minuten. Wer weniger Zeit hat, kann nach dem gemeinsamen Kuchenessen auf dem Berg aufhören — dort ist eine natürliche Pause.

Macht die Geschichte Angst vor Drachen?

Im Gegenteil. Der Drache ist ängstlicher als der Ritter, und die einzigen furchterregenden Beschreibungen stammen von Leuten, die ihn nie gesehen haben.

Gibt es die Geschichte auch zum Anhören?

Ja, unter der Geschichte steht ein Abspieler. Dieselben Geschichten laufen ab September auch als Podcast bei Spotify, Apple Podcasts und Amazon Music.

Kann ich die Geschichte ausdrucken?

Ja, unter der Geschichte liegt ein PDF mit allen Bildern und in großer Schrift. Kostenlos und ohne Anmeldung.

Download als PDF

Morgen Abend weiterlesen? Ritter Emil und Zauberer Henry gibt es gedruckt – sechs Bände zum Vorlesen ab vier Jahren, alle sechs zusammen 79,00 € statt 90,00 €.

Noch mehr Geschichten für heute Abend

Diese Geschichte ist eine von 214 kostenlosen Gute-Nacht-Geschichten auf emhema.de – alle zum Vorlesen und als PDF zum Ausdrucken.

  • Den 23. mit Kugelschreiber eingetragen

    Der längste Dezember

    7 Minuten Vorlesezeit

    Im Jahr, in dem Mattea zwölf wird, dauert der Dezember gefühlt neun Wochen. Es liegt daran, dass ihr Vater seit August in einer anderen Stadt arbeitet und erst am 23. kommt. Die drei...

  • Drei Wochen alt und über der Heizung

    Der Kranz, der zu früh brannte

    4 Minuten Vorlesezeit

    Am vierten Advent brennen vier Kerzen auf einem Kranz, der seit drei Wochen auf der Heizung steht. Als alle kurz in der Küche sind, fängt er an zu brennen. Was dann passiert, dauert ...

  • Neunzig Minuten, immer gleich

    Der zweite Advent bei Frau Kroll

    4 Minuten Vorlesezeit

    Jedes Jahr am zweiten Advent besucht Familie Doric die Nachbarin von gegenüber, und jedes Jahr findet Elin das schrecklich. In diesem Jahr fällt der Besuch aus, weil Frau Kroll im Kr...

  • Der Dezember ist der längste Monat

    Warten ist ein Beruf

    4 Minuten Vorlesezeit

    Am 2. Dezember erklärt Jost, dass Warten das Schlimmste sei, was es gibt. Sein Onkel, der bei der Bahn arbeitet, widerspricht ihm. Er zeigt ihm etwas, das Jost danach vier Wochen lan...

  • Der Kranz steht in der Mitte

    Das Wachs auf dem Tisch

    3 Minuten Vorlesezeit

    Am dritten Advent kippt eine Kerze um, und auf dem Esstisch liegt ein Fleck aus rotem Wachs. Der Tisch gehört der Familie seit vier Generationen. Was danach passiert, ist deutlich we...

  • Sechs Sorten auf dem Tisch

    Die Plätzchen, die keiner mochte

    3 Minuten Vorlesezeit

    Jedes Jahr backt Oma Rethmeier Anisplätzchen, und jedes Jahr isst sie niemand. In diesem Jahr sagt es ihr jemand. Was dann passiert, hätte niemand vorhergesehen.