Die Blätter, die niemand wegmachen wollte

Die Blätter, die niemand wegmachen wollte

Zusammenfassung: „Die Blätter, die niemand wegmachen wollte" in drei Sätzen

Der Ahorn steht bei Familie Sørensen, seine Blätter liegen bei Familie Ott.

Beide finden, dass der andere sie wegmachen müsste.

Gelöst wird es von vier Kindern, die etwas ganz anderes vorhatten.

Die Blätter, die niemand wegmachen wollte – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 3 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
Der Baum ist ein Bergahorn und ungefähr sechzig Jahre alt.

Er steht drei Meter hinter der Grundstücksgrenze im Garten von Familie Sørensen, und seine Krone hängt zu ungefähr einem Drittel über den Garten von Familie Ott.

Im Sommer sagt niemand etwas dazu, weil Schatten im Sommer angenehm ist.

Im Oktober liegen bei Ott ungefähr zweitausend Blätter.

Herr Ott findet, das seien Sørensens Blätter.

Frau Sørensen findet, dass Blätter niemandem gehören und dass Herr Ott im Sommer gern in dem Schatten sitze.

Beide haben recht, was die Sache schlimmer macht.
Der Ahorn steht drei Meter hinter der Grenze Es blieb liegen.

Zwei Wochen lang lagen die Blätter da und wurden nass und dann matschig und dann glatt, was auf einer Terrasse gefährlich ist.

Am dritten Samstag kamen vier Kinder aus der Straße mit einer anderen Absicht.

Sie wollten einen Blätterhaufen. Einen richtigen, in den man springen kann, und dafür braucht man mehr Blätter, als in einem einzelnen Garten liegen.

Sie fragten Herrn Ott, ob sie seine haben dürften.

Herr Ott sagte sofort ja, weil es das erste Mal war, dass ihm jemand Blätter abnehmen wollte.
Nasse Blätter auf der Terrasse sind glatt Sie holten sie mit zwei Rechen und einer Mülltonne ohne Deckel, die sie als Transportmittel benutzten.

Nach einer Stunde war die Terrasse frei.

Danach fragten sie bei Sørensens, weil in einem Blätterhaufen nie genug Blätter sind, und Frau Sørensen sagte auch ja und brachte heißen Apfelsaft heraus.

Der Haufen entstand auf dem Grünstreifen zwischen beiden Grundstücken, der niemandem gehört.

Er war am Ende brusthoch und wurde bis zur Dunkelheit benutzt.

Am Montag hat ihn der Wind auf die Straße verteilt, und niemand hat sich darüber aufgeregt.
Zwei Rechen und eine Mülltonne ohne Deckel Die Moral von „Die Blätter, die niemand wegmachen wollte"

Zwei Erwachsene haben zwei Wochen lang darüber gestritten, wem etwas gehört.

Vier Kinder haben eine Stunde gebraucht, weil sie die Blätter haben wollten.

Der Unterschied liegt nicht in der Klugheit. Er liegt in der Frage: Die einen haben gefragt, wer zuständig ist. Die anderen haben gefragt, wofür man das gebrauchen kann.
Heißer Apfelsaft von Frau Sørensen Brusthoch und bis zur Dunkelheit benutzt
Passend zu dieser Geschichte

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Diese Geschichte vor dem Einschlafen vorlesen

Drei Minuten. Ein Streit, der leise ist, und ein Blätterhaufen, in den gesprungen wird.

Schwierige Wörter kurz erklärt

  • Bergahorn – ein großer Laubbaum mit fünfzackigen Blättern
  • Krone – der obere, breite Teil eines Baumes mit allen Ästen
  • Grundstücksgrenze – die Linie, an der ein Garten aufhört und der nächste anfängt
  • Rechen – ein Gartengerät mit Zinken, um Laub zusammenzuziehen
  • Grünstreifen – ein schmaler Rasenstreifen, oft zwischen Grundstücken oder an der Straße

Fragen zum Weitererzählen

  • Wem gehören die Blätter?
  • Warum sagen beide Nachbarn sofort ja, als die Kinder fragen?
  • Kennt ihr einen Streit, der einfach dadurch aufhört, dass jemand etwas gebrauchen kann?

Warum „Die Blätter, die niemand wegmachen wollte" zum Einschlafen passt

Der Fall ist in Deutschland tatsächlich geregelt und geht meistens anders aus, als die Nachbarn denken: Herabfallendes Laub gilt in der Regel als hinzunehmen, solange es nicht außergewöhnlich viel ist. Wir sind keine Anwälte — wer es genau wissen will, fragt bei der Gemeinde nach.

Für Kinder, die Streit zwischen Erwachsenen mitbekommen. Die Geschichte macht niemanden zum Bösewicht; beide Nachbarn bleiben freundlich.

Wenn „Die Blätter, die niemand wegmachen wollte" gefallen hat

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Häufige Fragen zu Die Blätter, die niemand wegmachen wollte

Worum geht es in „Die Blätter, die niemand wegmachen wollte"?

Der Baum steht bei den einen, das Laub liegt bei den anderen. Zwei Wochen passiert nichts – bis vier Kinder einen Blätterhaufen bauen wollen.

Für welches Alter ist die Geschichte gedacht?

Ab etwa drei Jahren.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Rund drei Minuten.

Wem gehört das Laub vom Nachbarbaum wirklich?

In Deutschland gilt herabfallendes Laub meist als hinzunehmen, solange es nicht außergewöhnlich viel ist. Wir sind aber keine Anwälte – im Zweifel bei der Gemeinde fragen.

Passt die Geschichte in den Herbst?

Ja, sie spielt im Oktober.

Gibt es die Geschichte auch zum Anhören und als PDF?

Das PDF ja, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Hörfassung entsteht gerade – bei den älteren Geschichten steht der Abspieler schon unter dem Text.

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