Warum die Sterne blinken

Warum die Sterne blinken

Zusammenfassung: „Warum die Sterne blinken" in drei Sätzen

Sterne blinken nicht — sie leuchten vollkommen ruhig.

Was blinkt, ist die Luft zwischen ihnen und uns.

Und deshalb blinken Planeten fast nie, was man an einem klaren Abend selbst überprüfen kann.

Warum die Sterne blinken – gut zu wissen

  • Vorlesedauer: etwa 3 Minuten
  • Zum Vorlesen: ab etwa 3 Jahren
  • Zum Ausdrucken: weiter unten kostenlos als PDF, ohne Anmeldung
Wenn man abends nach oben schaut, blinken die Sterne.

Sie werden kurz heller, dann dunkler, manchmal wackeln sie ein bisschen, und manche schimmern dabei sogar in verschiedenen Farben.

Das sieht so aus, als würden sie das machen.

Sie machen es nicht.

Ein Stern ist eine riesige Kugel aus glühendem Gas, und die leuchtet vollkommen gleichmäßig. Sie hat keinen Schalter, sie flackert nicht, und sie tut auch nichts, um auf sich aufmerksam zu machen.
Der Sternenhimmel über einem Dorf Was blinkt, ist die Luft.

Über uns liegt die Atmosphäre, ungefähr hundert Kilometer hoch, und sie ist nicht überall gleich.

An manchen Stellen ist die Luft wärmer, an anderen kälter. Warme Luft steigt auf, kalte sinkt ab, und das passiert die ganze Zeit, überall.

Und Licht, das durch verschieden warme Luft geht, wird ein winziges bisschen abgelenkt.

Immer wieder, immer woanders hin.

Deshalb kommt das Licht eines Sterns bei uns mal ein Stückchen links, mal ein Stückchen rechts an, mal etwas heller, mal etwas dunkler.

Wir sehen: blink.

Der Stern hat nichts getan.
Ein Stern leuchtet vollkommen gleichmäßig Man kann das überprüfen, und dafür braucht man nur einen klaren Abend.

Sterne sind nämlich so unfassbar weit weg, dass sie auch mit einem starken Fernrohr nur ein Punkt bleiben. Ein Punkt lässt sich leicht verschieben.

Planeten sind viel näher. Sie sehen mit bloßem Auge zwar auch wie ein Punkt aus, aber in Wahrheit sind sie ein kleines Scheibchen.

Und ein Scheibchen besteht aus vielen Punkten nebeneinander.

Wenn die Luft einen davon nach links schiebt, schiebt sie einen anderen gerade nach rechts, und das gleicht sich aus.

Deshalb blinken Planeten fast nie.

Sie stehen einfach da und leuchten ruhig.
Das Licht wird in der Luft abgelenkt Wer das ausprobieren will, geht an einem klaren Abend nach draußen.

Man sucht sich zuerst einen hellen Punkt, der blinkt. Das ist ein Stern.

Dann sucht man einen hellen Punkt, der nicht blinkt und meistens ein bisschen gelblich oder rötlich aussieht.

Das ist ein Planet.

Ganz oben am Himmel blinkt es übrigens weniger als knapp über dem Horizont, weil das Licht dort durch weniger Luft muss.

Über einem Hausdach oder über einer Straße blinkt es besonders stark, weil dort warme Luft aufsteigt.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann blinken sie noch heute — die Luft jedenfalls.
Sterne und Planeten unterscheiden Über Dächern blinkt es besonders stark Die Moral von „Warum die Sterne blinken"

Das ist eine Sachgeschichte ohne Handlung, und ihr Reiz besteht darin, dass sie eine Sache umdreht, die alle für selbstverständlich halten.

Nicht der Stern blinkt. Die Luft blinkt.

Für Kinder ist der beste Teil, dass man es nachprüfen kann: Der eine Punkt zappelt, der andere nicht, und wer den ruhigen findet, hat einen Planeten gefunden.

Danach schaut man abends anders nach oben, und das hält ziemlich lange an.
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Diese Geschichte vor dem Einschlafen vorlesen

Vier Minuten Sachgeschichte ohne Aufregung. Sie eignet sich gut für Abende, an denen noch eine Frage im Raum steht, und man kann sie danach draußen sofort ausprobieren.

Schwierige Wörter kurz erklärt

  • Atmosphäre – die Lufthülle um die Erde
  • Planet – ein großer Himmelskörper, der um einen Stern kreist – die Erde ist einer
  • ablenken – aus der geraden Richtung bringen
  • Horizont – die Linie, an der Himmel und Erde sich zu berühren scheinen
  • Fernrohr – ein Gerät, mit dem man weit entfernte Dinge größer sieht

Fragen zum Weitererzählen

  • Was blinkt in Wirklichkeit, wenn ein Stern blinkt?
  • Warum blinken Planeten fast nie?
  • Wo am Himmel blinkt es am stärksten – oben oder unten?

Warum „Warum die Sterne blinken" zum Einschlafen passt

Die Geschichte lässt sich unmittelbar überprüfen. Wenn das Wetter mitspielt, lohnt sich danach ein kurzer Blick nach draußen, auch wenn es eigentlich schon Schlafenszeit ist.

Sie ist reine Sachinformation und stimmt in allen Punkten. Für Kinder, die abends gern noch etwas wissen wollen, ist das oft besser als eine erfundene Geschichte.

Wenn „Warum die Sterne blinken" gefallen hat

Mehr davon unter Sternen- und Mondgeschichten und kurze Geschichten unter vier Minuten.

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Häufige Fragen zu Warum die Sterne blinken

Worum geht es in „Warum die Sterne blinken"?

Darum, dass Sterne gar nicht blinken. Was blinkt, ist die Luft zwischen ihnen und uns – und deshalb blinken Planeten fast nie.

Für welches Alter ist die Geschichte gedacht?

Ab etwa drei Jahren.

Wie lange dauert das Vorlesen?

Rund vier Minuten.

Stimmt das alles?

Ja. Es ist eine Sachgeschichte, und der Unterschied zwischen Sternen und Planeten lässt sich an jedem klaren Abend selbst überprüfen.

Braucht man ein Fernrohr?

Nein. Mit bloßem Auge sieht man es besser als man denkt.

Gibt es die Geschichte auch zum Anhören und als PDF?

Das PDF ja, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Hörfassung entsteht gerade – bei den älteren Geschichten steht der Abspieler schon unter dem Text.

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