Vorlesen lassen
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Fünf Fragen zum Vorlesen – Karte antippen, dann steht die Antwort da.
Jonte war der kleinste Ritter des Königreichs, und die anderen suchten sich die größten Pferde zuerst aus. Übrig blieb Nebel, ein riesiger grauer Hengst, der aussah, als hätte er schon zwei Kriege gesehen und beide langweilig gefunden.
Er brauchte drei Anläufe. Beim dritten half Nebel ein bisschen mit, indem er ein Bein anwinkelte — und Jonte war sich sicher, dass er das absichtlich getan hatte.
Beim Reiten im Kreis ging es gut, weil Nebel wusste, wie man im Kreis geht, und Jonte einfach oben blieb. Beim Sprung über den Balken machte Jonte vor Angst die Augen zu, und als er sie wieder öffnete, waren sie schon drüben.
Er streckte den Arm aus und kam nicht hin, nicht annähernd — sein Arm war zu kurz, oder das Pferd zu groß, oder beides. Die anderen jungen Ritter lachten leise, so wie man lacht, wenn man hofft, dass es niemand hört.
Er beugt sich nach vorn zu Nebels Ohr und sagt: „Ich schaffe das nicht allein.“ Kurz vor dem Pfosten senkt Nebel den Kopf ein kleines Stück, und Jontes Finger schließen sich um den Ring. Ritter Bram sagt danach: „Weil du gefragt hast. Die anderen haben nur befohlen.“
Band 1 – Die magische Rüstung der Drachenfelsen
Wenn Ritter das Thema sind: In Band 1 findet Emil an den Drachenfelsen eine Rüstung, die sich nicht einfach anziehen lässt. Sein Bruder Henry löst das Rätsel dahinter. Der Einstieg in die Reihe.
Oder gleich alle sechs Bände: 79,00 € statt 90,00 €Jonte ist der Kleinste, und die Geschichte tut nicht so, als wäre das egal – sie zeigt nur, dass es nicht entscheidend ist. Was ihm hilft, ist keine Kraftanstrengung, sondern eine Frage, die er dem Pferd ins Ohr flüstert. Beim Vorlesen lohnt es sich, an dieser Stelle wirklich zu flüstern; Kinder beugen sich dann von selbst vor. Vier Minuten, und der Schluss führt direkt ins Stroh neben der Box.
Es gibt keinen Kampf und keinen Gegner – die Prüfung besteht Jonte, indem er anders vorgeht als erwartet. Für den Abend ist das die richtige Art von Ritterspannung.
Der Schluss ist auffällig zärtlich: Jonte sagt „Gute Nacht, Nebel", das Pferd schnaubt ihm in die Haare, und er schläft auf dem Stroh daneben, weil es sich so gehört. Damit endet die Geschichte selbst schon im Schlaf.
Weiter mit Der kleine Drache, der niesen musste, Der Eisenhans und Mia, die mutige Maus. Mehr Ritter: Rittergeschichten. Alles Weitere: alle 274 Kindergeschichten.
Ritter Jonte ist der kleinste im Königreich und bekommt bei der Prüfung das größte Pferd. Was ihm hilft, ist nicht seine Kraft, sondern eine Frage, die er dem Pferd ins Ohr flüstert.
Etwa vier Minuten.
Ab etwa drei bis vier Jahren. Es gibt keinen Kampf und keinen Gegner.
Für Kinder, die kleiner sind als die anderen in ihrer Gruppe. Die Geschichte redet das nicht klein – sie zeigt nur, dass es nicht entscheidet.
Ja. Am Ende sagt Jonte dem Pferd Gute Nacht und schläft im Stroh neben der Box ein.
Ja, kostenlos unter der Geschichte, ohne Anmeldung.